Saturday, 29. October 2005
Friday, 28. October 2005
Als ich heute morgen mein Notebook angeschaltet habe, war die Welt noch in Ordnung. Nach 5 Minuten Lektüre auf Heise-Security bewegte sich aber plötzlich der Mauszeiger nicht mehr. "Abgestürzt?" dachte ich mir und schielte leicht gereizt auf den Tux-Aufkleber in meinem Notebook. Naja ok, kann ja mal passieren, beruhigte ich mich. Nach einem Reset hörte ich dann allerdings schon dieses komische Geräusch, vor welchem alle Admins Angst haben: Der Headcrash! Offenbar schliffen die Leseköpfe auf der Platte der Samsung MP0804H, was natürlich das KO-Kriterium für diese ist. Und das nach noch nichtmal einem Jahr im Einsatz.
Das wars also für die Platte, gut dass ich noch eine 40 GB Segate als Ersatz für mein Notebook rumliegen hatte, die ihr Dasein in einem USB-Gehäuse fristete, und fast nie zum Einsatz kam. Also Suse 10 neu aufgesetzt und geduldig das System neu konfiguriert. Ich freu mich schon darauf, die Tage nach Ausfall meines WLAN wieder meinen BlueFritz-ISDN-Adapter einzurichten. Der geneigte Leser des Adminblogs weiss genau, was ich damit meine
Beim Händler machte man mir bei der rekla-Annahme dann noch richtig Mut mit Aussagen wie "Samsung kann derzeit kaum 2,5 Zoll Platten liefern" oder "Das kann schon 4-6 Wochen dauern" - einfach nur toll.
Übrigens ist es irgendwie ein doofes Gefühl wenn man Backups einspielen will und dann merkt, dass man ja gar nie welche gemacht hat ...
Thursday, 27. October 2005
Ich habe vor einer Weile eine kleine Kampagne mit Google-AdWords gestartet und war mit der heutigen Kreditkartenabrechnung doch überrascht, dass mich der Spaß direkt mal 70 EUR für nichtmal einen Monat gekostet hat. Okay, ich bin auch selber Schuld. Schließlich hatte ich mein "Aktuelles Budget" auf max. 4 EUR am Tag gestellt, und offenbar haben doch mehr Leute auf die Ads geklickt, als ich vermutete. Ganz davon abgesehen, dass Google frecherweise noch 5 EUR "Anmeldegebühr" verlangt. Worfür die sein sollen, ist mir schon etwas unklar. Aber hey, wenn Google das will, zahlt man das doch gerne  Immerhin habe ich für das Geld rund 170.000 Werbeeinblendungen und um die 500 Klicks bekommen. Dennoch ein recht teurer Spaß, zumal ja nicht jeder Klick auch wirklich einen "Kunden" bringt. Da bin ich froh, dass ich durch AdSense wenigstens einen Teil davon zurückbekomme. Empfehlen kann ich AdWords trotzdem, denn mit kaum einen anderen Programm kann man seine Produkte so gut, einfach und auch schnell bekannt machen. Oder nutzt du nicht auch jeden Tag mehrmals Google?
PS: admin-blog.com liegt ab sofort auf einem neuen Server! Sollte es irgendwelche Probleme bei der Nutung geben, gebt mir bitte kurz Bescheid! Vielen Dank!
Tuesday, 25. October 2005
Nun habe ich schon einige Tage meinen Server bei Alturo und kann über Leistung, Netzanbindung usw. bei dem Preis nicht meckern. Der Support ist allerdings nicht unbedingt das Beste. Von meinen 4 Mails bzgl. des noch immer nicht aktiven "FTP-Backupspeichers 100% meiner HDD" wurden nur 2 beantwortet. In der Ersten hieß es, "der Speicher wird immer mit dem Server zusamen eingerichtet!" - ja ne, is klar  Heute kam erneut eine Mail in der man mir mitteilte, dass es im Moment "Verzögerungen" gäbe und ich doch Geduld haben solle. Naja mal schauen wie lange meine Geduld noch auf die Probe gestellt wird
Zur automatisierten Installation von Linux kann ich übrigens den SystemImager empfehlen! Mit diesem tollen Tool lassen sich Linuxsysteme nahzu komplett automatisch installieren. Durch Start des Zielrechners via Wake up on LAN samt einer BusyBox, autmatischer Paritionierung und anschließender Übertragung der Daten per rsync kann man sehr effektiv Linux installieren. Dabei ist die Änderung eines Images später kein Thema, da die Sourcen ganz normal im Filesystem des Imageservers liegen und man via chroot diverse Sachen ändern kann. So kann man jederzeit beliebig viele Images auf Lager haben, die immer aktuell sind. Dank Post-Installation-Scripten kann man sogar automatische Anpassungen vornehmen lassen, der Hostname wird sogar von selbst gesetzt. Insgesamt eine sehr schöne Sache und in Sachen automatisierter Linux-Installation jederzeit Norton Ghost etc. vorzuziehen ...
Saturday, 22. October 2005
Da meine beiden Webserver recht ausgelastet sind, musste ein Dritter her. Die Wahl fiel auf alturo.de, allein wegen dem Preis eigentlich. Der Celeron mit 2 GHz und die 256 MByte RAM reichen auf jeden Fall aus, da dort keine stark frequentierten Seiten laufen sollen. Also direkt auf alturo.de den "Webserver Plus" bestellt. Laut Website wolle man mich innerhalb einer Stunde automatisiert anrufen, worauf ich auf meinem tonwahfähigen Telefon einen vierstelligen Code eingeben solle. Als das Telefon mehr als 2 Stunden keinen Ton von sich gab, loggte ich mich in den Kundenbereich ein und änderte die Nummer von Handy auf Festnetz. Anschließend löste ich den Anruf erneut aus. Und siehe da, ca. 5 Minuten später klingelte es tatsächlich und ich konnte den Code eingeben. Weitere 2 Stunden später war mein Server schon via SSH erreichbar, das Root-Kennwort dazu stand im Kundenbereich bereit.
Selbstverständlich gab ich mich nicht mit dem vorinstallierten Suse 9.1 zufrieden, Debian Sarge sollte es schon sein. Also habe ich im Kundenbereich direkt den Recovery-Mode (Debian-Like sogar, Suse wird auch angeboten) aktiviert und reboot eingetippt. Keine 2 Minuten später konnte ich mich auf dem minimal Recovery-System einloggen, natürlich mit dem mir bekannten Kennwort. Da ich nicht alles von Hand machen wollte, habe ich mir das Installscript von roothell.org via wget aufs System geholt und ausgeführt. Nach ein paar Eingaben zur Partitionierung etc. konnte ich dann via chroot in mein neues Sarge-System wechseln. Allein der Debian-Kernel ließ sich nicht korrekt installieren, da das Paket "mkinitrd" nicht installiert war. Nachdem ich dieses und Lilo installiert hatte, konnte ich erneut in freudiger Erwartung reboot eingeben. Und siehe da, das System kam problemlos hoch und der Server läuft nun mit Sarge vor sich hin. Sehr schön!
Alturo macht also eine ganz gute Figur für Billig- und Einsteigerserver. Für große, wichtige Projekte sind natürlich das fehlende RAID-1 und die nur 256 MByte RAM das KO-Kriterium. Aber zum Test oder für ein paar Seiten reicht der Server auf jeden Fall. Einige User auf rootforum.de berichteten zwar, ihr Server bei Alturo hätte 512 statt der angegebenen 256 MByte RAM, auf meinen trifft das aber nicht zu. Dafür ist die Hitachi IC35L040AVVA07-0 nicht schlecht und dreht mit 7200 RPM. Confixx 3.0 Prof. ist auch dabei, zumindest habe ich eine entsprechende Seriennummer im Kundenbereich vorgefunden. Aber was will ich damit - der Admin von Welt macht natürlich alles auf der Shell.  Die versprochenen 40 GByte FTP-Speicher (also nochmal soviel wie die HDD hat!) habe ich bisher nicht erhalten, im Kundenbereich steht seit gestern "wird eingerichtet". Bin mal gespannt, wann das fertig ist. Der Support hat meine Anfrage diesbezüglich zumindest bisher großzügig ignoriert. Aber für das Geld erwarte ich auch keine Wunder ...
Thursday, 20. October 2005
Vorgestern habe ich es gewagt, mein vBulletinvon Version 3.0.7 auf 3.5 upzudaten. Bei einem Board mit 1.2 mio. Postings ist das ja nicht unbedingt immer eine einfache Sache. Aber wieder einmal kann ich die Jungs von Jelsoft nur loben, hat sauber geklappt. Nach einigen Datenbank-Updates, die zum Teil mehr als 15 min. in Anspruch nahmen (ich hasse Änderungen an der bei mir über 1 GByte großen Tabelle "post"  ) konnte das Forum mit einem neuen Skin wieder ins Rennen gehen. Leider sind die alten Skins der v3.0.7 inkompatibel mit der v3.5. Dafür sind die Implementationen von AJAX einfach nur der Hammer. Selbst für jemanden wie mich, der seit Jahren Websites mit den bekannten Techniken bastelt, sind diese Funktion einfach nur beeindruckend. So kann man inline einfach Postings editieren oder Thementitel ändern, indem man einfach einen Doppelklick auf den Text macht ... einfach toll. Einige kennen es ja bestimmt schon von Google Suggest.  Weniger toll ist hingegen die Mehrlast auf dem Webserver seit ich v3.5 im Einsatz habe, wie man hier sehr schön sehen kann:

Seit der Installation der Version 3.5 am Montag ist die Last deutlich angestiegen - bei fast gleicher Config. Maximal der eAccelerator könnte noch Schuld sein, wobei das eher unwahrscheinlich ist. vBulletin arbeitet ja ohnehin nicht mit dem TurckMMcache zusammen, eAccelerator wird selbst von Jelsoft empfohlen. Auf dem Datenbankserver hingegen ist die Last etwas gesunken, was ich aber eher auf die Erhöhung meines Query-Caches auf 64 MByte als auf vBulletin zurückführe ... dennoch ist das ein schönes Stück Software und mein definitiver Favorit, was "Bulletin Boards" angeht - vom Preis mal ganz abgesehen!
Übrigens kann man anhand dieses Videos vielleicht erahnen, wie es mir beim Ausfall meines Bürgernetz-Zuganges geht - die Jungs dort sind noch harmlos gegen mich
Monday, 17. October 2005
Seit gestern läuft auf diesem Server hier eAccelerator 0.9.3 als Ersatz für den TurckMMcache, der ja nicht mehr weiterentwickelt wird. Das compilen des .so-Modules ging problemlos und die Parameter sind nun in der php.ini eingefügt. Um zu schauen, was das wirklich bringt, habe ich mal die Apache Benchmark auf dem Server bemüht und 200 Requests auf admin-blog.com losgelassen. Einmal ohne und anschließend mit aktiviertem eAccelerator. Dazu sei gesagt, dass Serendipity - die hier eingesetzte Blog-Engine - generell etwas langsam ist und recht viele MySql-Query's benötigt. Testumgebung ist ein Single-CPU Webserver mit IDE-Platte und 512 MByte RAM, Apache 2.0.54 und PHP 4.4.0 als Modul - alles aus Debianpaketen. Vielleicht mach ich mir nochmal den Spaß und übersetze den Webserver und PHP von Hand um zu sehen, was das noch bringt. Hier aber erstmal die aktuellen, überraschenden Ergebnisse:
OHNE eAccelerator:
~# ab -n200 -c1 -dS http://admin-blog.com/index.php
Time taken for tests: 82.552962 seconds
Complete requests: 200
Total transferred: 19664000 bytes
HTML transferred: 19566800 bytes
Requests per second: 2.42 [#/sec] (mean)
Time per request: 412.765 [ms] (mean)
Time per request: 412.765 [ms] (mean, across all concurrent requests)
Transfer rate: 232.61 [Kbytes/sec] received
Connection Times (ms)
min avg max
Connect: 0 0 0
Processing: 334 412 1013
Total: 334 412 1013
Das heisst also er schafft rund 2,5 Requests die Sekunde. Bei einer gut frequentierten Seite sind solche Werte keine Seltenheit. Die Serverlast stieg während des Benchmarks übrigens auf 1.70 und mehr an. Nicht sehr schön
MIT eAccelerator:
~# ab -n200 -c1 -dS http://admin-blog.com/index.php
Time taken for tests: 43.980311 seconds
Complete requests: 200
Total transferred: 19657400 bytes
HTML transferred: 19560200 bytes
Requests per second: 4.55 [#/sec] (mean)
Time per request: 219.902 [ms] (mean)
Time per request: 219.902 [ms] (mean, across all concurrent requests)
Transfer rate: 436.47 [Kbytes/sec] received
Connection Times (ms)
min avg max
Connect: 0 0 0
Processing: 191 219 611
Total: 191 219 611
Nicht schlecht, oder?  Wie man sehen kann holt der eAccelerator hier also mind. die doppelte Performance aus PHP raus, die Load bewegte sich bei ~0.60. Ich kann also nur dazu raten, ihn einzusetzen. Ein weiterer Test mit der Foren-Engine vBulletin 3.0.7 brachte sogar noch deutlichere Ergebnisse, eAccelerator brachte dort einen Gewinn von über 400%, was die Requests/sek. angeht. Komischerweise ist die Homepage http://eaccelerator.net/ seit einer Weile Down, das Sourceforge-Projekt samt Downloads ist aber verfügbar. Generell bin ich also sehr zufrieden mit dem Nachfolger des MMcache und hoffe, die Entwicklung geht positiv weiter ...
Sunday, 16. October 2005
Es ist wirklich schlimm mit dem verdammten Spam. Zumal sich diese Spammer nicht einmal mehr dir Mühe machen, die unerwünschten Mails korrekt zu übersetzen oder gar neu zu schreiben. Nein, die jagen die englischen Texte einfach durch babelfish oder ein ähnliches Tool durch und schicken den Mist dann den ahnungslosung aber grammatikalisch pingeligen User raus. Da liest sich ja sogar manche Gebrauchsanweisung einiger "Made in China" (das "Peoples Republic" sparen wir uns an der Stelle lieber) Produkte noch besser ...
Hier der Auszug einer eben erhaltenen Spammail:
Wir sind gezwungen, Ihnen folgendes mitzuteilen. Im Zusammenhang mit haufiger
wiederholten Angriffen auf die Portale
der PostBanken ist die Direktion der PostBank zur Entscheidung gekommen,
eine vollstandige
Zwangserneuerung der Informationen uber Ihre Konten vorzunehmen. Sie mussen
das nachfolgende Link befolgen und die
Angaben zum Zugriff von Ihrem Konto andern. Auf Grund der entstandenen
Situation wollen wir auf Ihr Verstandnis
und Zusammenarbeit hoffen, weil es der beste Weg ist, ihre Konten zu sichern.
Der moderne Anwender braucht die volle Leistung auch unter Windows!
Man beachte die Anzahl der CPU's im Taskmanager und vor allem die Speicherkapazität des Volume F:! Da passt aber dann auch wirklich jede Sicherheitskopie auf die Platte. Wäre eigentlich optimal für zu Hause und die private Schmuddelfilmsammlung, oder?
Saturday, 15. October 2005
Apache2 ist nun in der Version 2.0.55 verfügbar. Dabei wurden einige bekannt Sicherheitslöcher gestopft. Für den arbeitsamen Admin heisst das, diverse Updates der Distributionen stehen ins Haus. Vor allem unter Gentoo endet das wieder im Compilerläufen der Extraklasse. Da klingt es doch sehr gut in meinen Ohren, dass wir in Zukunft eher in Richtung RPM-Distributionen - vor allem Suse - gehen wollen. Da lassen sich nämlich die sehr zeitraubenden Systemupdates noch am ehesten automatisieren.
Openoffice.org bietet nun den Release Candidate 3 von Version 2 an - eigentlich sollte das ja schon die Final werden. Bei Microsoft wäre das wahrscheinlich schon die übernächste Version, schließlich sind dort ja die echten Betatester die Endkunden und RC's stehen teilweise der breiten Masse unverständlicherweise gar nicht zur Verfügung. Wenn nur die Openoffice-Pakete nicht immer so groß wären. Ich hab nun wieder auf Notebook und Desktop jeweils rund 200 MByte zu saugen. Macht nix, meint ihr? Na ihr habt ja auch DSL! Ich häng hier immernoch an meinem WLAN und zu allem Überfluss haben einige Witzbolde im Verein auch noch diverse p2p-Programme am laufen, so dass es nur noch auf ISDN-Niveau voran geht im Netz. Die Admins sind aber dabei, die iptables-p2p zu reaktivieren, um diesen Wahnsinn zu beenden!
HP ruft übrigens diverse Notebooks zurück. Glücklicherweise bin ich nicht betroffen mit meinem nx9030. Das nx9010 - der kleine Bruder - ist hingegen betroffen. Naja, ein neuer Gratisakku wäre schon nicht schlecht gewesen ...
So, ich werde meine Bereitschaftszeit mit den kritischen Blicken auf das Nagios-Monitoring nun fortsetzen ... morgen früh gehts auch wieder ins Büro. Ich sags Euch, das Leben als Admin ist einfach nur hart
Thursday, 13. October 2005
Endlich ist es soweit! Ubuntu 5.10 aka "Breezy Badger" wurde heute released. Zu Hause werde ich dann gleich das Update starten, eine CD ist auch bereits gebrannt. Neben einem grafischene Bootbalken (man kennt es von den Win-Dosen) sind auch Gnome 2.12.1 (mit endlich wieder editierbaren Menüsm wurde auch höchste Zeit!), Openoffice.org 2.0 beta 2 und X.org 6.8.2 im Angebot. Mehr Info's und das Release zum Download gibts auf der Ubuntu-Website. Es lohnt sich also auf jeden Fall, ein Update durchzuführen. Ubuntu hält sich erfreulicherweise auch sehr genau an die eigene Roadmap, so wird ja 2x im Jahr ein neues Release gebracht. Da kann sich Debian mal eine Scheibe abschneiden
Und da ein gutes Release am Tag nicht reicht, erschien ebenfalls KDE 3.4.3 zum Download. Neue Feautures sind zwar keine drin, es wurden aber diverse Fehler behoben und weitere Sprachanpassungen vorgenommen.
So und ich geh jetzt gleich nach Hause ...
Tuesday, 11. October 2005
Vorhin kam mein neues Handy via UPS, ein Nokia 6230i. "Nichts Besonderes", sagen jetzt die UMTS-Handy-Freaks mit 2 MP Cam, ich weiss schon  Aber für mich reicht das Teil voll aus und, was besonders wichtig ist, es arbeitet mit meiner Audio 2000 Freisprecheinrichtung im Auto zusammen. Das hat mein Nokia 6600 mangels Adapter nämlich nicht getan. Dieses steht zur Strafe nun bei eBay und wartet auf einen Käufer. Witzigerweise schrieb mit 5 Minuten nach Auktionsbeginn gleich in offenbar polnischer EU-Mitbürger eine Mail frei nach dem Motto: "Biete 105 EUR, Übergabe morgen abend am Parkplatz ... in Dresden?!?". Natürlich lehnte ich dankend ab, schließlich ist mir mein Leben lieb und ich wollte nicht mit 4 Polen über den Sinn der Bezahlung meines Handy's auf irgendeinem Parkplatz diskutieren  Außerdem war das 6600 eh nicht wirklich toll, denn die Reaktion auf Eingaben war einfach nur langsam! Wahrscheinlich war die ARM-CPU nicht ausreichend dimensioniert für das Symbian OS oder sowas. Zumindest muss ich nun nicht mehr 20 Sek. warten, um meine neuen SMS zu lesen.
Suse 10 hat mir heut doch noch ein paar Problemchen auf meinem Notebook bereitet. So wollte das Synaptics-Touchpad einfach kein Tapping machen (mit dem Finger "drauftappen" soll dabei einen Mausklick simulieren). Dank des Treibers von Peter Österlund habe ich es nun aber doch geschafft. Mein WLAN wollte auch nicht so recht, das muss ich mir später noch anschauen ... tjaja, never change a running system. Aber das gilt natürlich nicht für mich als technikgeilen, immer das Neueste haben wollenden Administrator
Monday, 10. October 2005
Ich habe vor einiger Zeit auf klikics.de ein Gästebuch installiert (xGB, sogar auch von mir programmiert). Als ich heute nun mal wieder in das Ding geschaut hab, hat mich bald der Schlag getroffen. Total zugespammt mit Einträgen wie "Super Site, http://buy-tramadol.mypiece.com/" - ist doch nicht normal sowas. Ist das Netz wirklich schon soweit assozial geworden, dass man nichtmal mehr ein Gästebuch ohne Spam-Protection ins Netz stellen kann? Aber ok, ich stelle mich dem Kampf
Meine Laune verbessert hat dafür eben das problemlose Upgrade meines Notebooks von Suse 9.3 auf Suse 10.0 (OpenSuse). Bis auf ein paar Kleinigkeiten wie die Funktionen meines Synaptic-Touchpads funzt alles prima. Aber das bekommen wir natürlich auch noch in den Griff  Generell ist der Ansatz von Suse als Community-Release wirklich gut. Ubuntu und Fedora beweisen ja, dass die Community deutlich mehr bewegt als Programmierer, die streng nach Vorgabe arbeiten.
Saturday, 8. October 2005
Endlich hab ichs geschafft, ich bin wieder online. Mein WLAN funkt seit 2 Tagen gar nicht mehr, es gibt arge Probleme beim Bürgernetz, leider. Der Hauptserver ist tot - ReiserFS sei dank. Ein Grund, warum ich prinzipiell nur ext3 einsetze. Bei Reiser habe ich schon mehrfach erlebt, dass gar nix mehr geht. Einfach so und ohne Grund! Auf jeden Fall habe ich hier nun wieder ISDN reaktiviert, war wieder ein Krampf unter Linux mit Fritz-Bluetooth ... Nach einigen Recherchen bei onlinekosten.de habe ich einen Tarif gefunden, der ohne Einwahlgebühr nur 0,19 Cent pro Minute kostet - Wahnsinn eigentich. Man darf nur nicht vergessen, um 18 bzw. 0 Uhr auf die jeweils andere Einwahlnummer zu wechseln, denn sonst wirds richtig schön teuer. Mir kommt es zwar extrem langsam vor, da ich ja Standleitung und relativ schnelles WLAN gewohnt bin, aber besser als offline ist es auf jeden Fall.
Donnerstag war ich mit einem Kollegen bei einem sehr coolen Workshop zum Thema NetApp, Blade-Server und VMware. War hochinteressant, und eine NetApp-Mütze gabs gratis dazu  Vielleicht stell ich mal ein Bild davon rein - als NetApp-User und Fan eigentlich ja meine Pflicht. Auch Bladeserver scheinen interessant und in der Zukunft sicher auch im Rechenzentrum unter meiner Betreuung zu sein. Das Konzept zur Ersparnis von Platz, Strom und Aufwand ist einfach nur genial. Die Kosten halten sich sogar in Grenzen - überraschend für mich. Das kann man von den NetApp's nicht gerade sagen. Die günstigste liegt bei rund 50k Euro. Aber die Teile sind genialer als genial und vor allem sauschnell. Von den Snapshot-Feautures mal ganz abgesehen. Im Zusammenspiel mit einer NetApp und VMware kann man ein Cluster aus 30 und mehr Rechnern auf 7 Höheneinheiten betreiben und bei Bedarf jederzeit neue Virtuelle Maschinen innerhalb von 2 Minuten aufsetzen - genial! Dank vMotion lassen sich sogar laufende Prozesse etc. während der Laufzeit von Maschine A auf Maschine B verschieben. Da blieb mir fast die Spucke weg  Witzigerweise gab es bei der Vorführung, wie auf jedem Workshop wo ich bisher Gast war, technische Probleme. Der Vorführeffekt ist eben böse  Achja, der Kuchen dort war auch sehr lecker und ich sollte aufhören, zu schwärmen ...
Wednesday, 5. October 2005
Mit Servern kann man viele tolle Sachen machen, z.B. sich mit ihnen vor einer weißen Wand von einem ahnungslosen Kollegen fotografieren lassen!  Ein Glück dass der Server noch nicht weiss, dass er bald dutzende Domains auf Gentoo-Linux hosten wird und sein entspanntes Leben im Lagerraum nun ein Ende hat. Aber so ist das Leben nunmal, für Server wie auch für Admins
Hardware-Details für Interessierte: Dual-Pentium-3, 1 GByte RAM (ECC), ServerWorks Mainboard, ICP RAID, 2x 72 GByte SCSI-160 Fujitus-HDD's im RAID 1 usw - könnte man also durch aus auch bei sich zu Hause im Keller einsetzen. Aber wirklich nur dort, denn die Kisten sind einfach nur laut
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