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Thursday, 27. September 2007Festplatte WD Raptor defekt - Thomas Krenn zeigt sich kulant
In unseren Servern werkeln überwiegend Western Digital "Raptor" SATA-Platten mit 10k UPM. Dank einer MTBF von 1,2 Mio. Stunden gab es bisher auch keine Ausfälle. Das änderte sich gestern, denn eine Platte aus einem RAID10-Verbund gab den Geist auf. Zum Glück informierte der 3Ware-Daemon sofort per Mail über das Problem, so dass ich den Austausch im Rechenzentrum zeitnah vornehmen konnte. Das Rebuild dauerte keine 20 Minuten - man kann es ja bequem im Webinterface des Controllers beobachten - und der Server konnte wieder sicher und mit voller Performance weiterarbeiten! Selbst das Einbinden der neuen Platte in den RAID-Verbund klappte im Controller-Bios sofort - das ist nicht selbstverständlich bei mir, ich habs schließlich auch schon geschafft bei einem RAID1 die leere Platte auf die mit den vorhandenen Daten zu "rebuilden"!
Laut WD-Website gibts auf die Platten 5 Jahre Garantie. Also wollte ich gleich dort die RMA veranlassen. Leider teilte man mir nach Eingabe der Seriennummer aber mit, dass ich die Garantie direkt über den Händler, in diesem Falle Thomas Krenn, abwickeln muss. Auf deren Website hieß es allerdings, die Garantie sei abgelaufen. So profitiert man offenbar nicht in jedem Fall von den 5 Jahren. Nach einem netten Telefongespräch mit einem freundlichen Supportmitarbeiter wird uns nun aber die Platte auf Kulanz ausgetauscht. Wenige Stunden nach dem Telefonat erhielt ich auch schon die UPS-Trackingnummer, so dass die Austauschplatte morgen bereits eintreffen sollte. Ein einwandfreier Service, wie ich finde. Die defekte Platte muss man allerdings selber einsenden, das ist aber in diesem Fall ein geringes Übel. Wednesday, 26. September 2007Rechtschreibung und andere Probleme im Leben
Ok, jeder macht mal Fehler. Besonders beim Verfassen von Mails bzw. Texten am PC. Da passiert es schnell mal, dass man etwas Kleines groß schreibt oder etwas Großes klein schreibt
Auf jeden Fall erreichte uns vor einiger Zeit eine urkomische Mail, die ich den geneigten Lesern nicht vorenthalten möchte: Hallo, ich habe in ihren shop nach änliche Softair pistolen gesucht,aber leider ohne ervolk. Da kommt man schon ins Staunen, oder? Der nette User hat bei uns offenbar Softair-Pistolen gesucht und konnte diese nicht finden. Zumindest deuteten die angehängten Bilder darauf hin. Und jetzt soll mir nochmal vorgehalten werden, ich mache Rechtschreibfehler Falls Du, lieber Verfasser dieser Mail, das hier lesen solltest (die Chancen, dass ich heute endlich mal im Lotto gewinne, erscheinen mir allerdings deutlich höher): Nimms bitte mit Humor - "Filen dank" Monday, 24. September 2007Debian automatisiert updaten - "Updian" vorgestellt
Jeder Admin, der dutzende Server zu betreuen hat, steht irgendwann vor dem Problem, dass die Distribution regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht werden muss. Sei es durch Weiterentwicklung der installierten Pakete oder - was besonders kritisch ist - durch Patches für Sicherheitslücken. Einzeln auf jeden Server zu gehen kann da nach einer Weile schon ganz schön nerven, vor Allem wenn man beispielsweise den Testing-Tree (Lenny) von Debian einsetzt. Aber auch bei Stable (Etch) gibt es schonmal Updates, die dann auf allen Servern eingespielt werden müssen.
Zu diesem Zweck habe ich in in PHP "Updian" geschrieben, was für "DebianUpdater" steht. Man könnte es als minimalistischen Update-Manager für Debian bezeichnen, denn es ist damit möglich, diverse Server in kurzer Zeit auf den neuesten Stand zu bringen. Updian stützt sich dabei natürlich auf "apt-get". Das Management der Updates geschieht in einem einfachen Webinterface, wo man in einer Übersicht die Server aufgelistet bekommt, welche Updates bereithalten. Ein Klick auf den Server zeigt detailliert die Pakete samt Versionsnummern an, für die es Updates gibt (siehe Screenshot). Man kann also einfach auswählen, auf welchen Servern der Update-Cronjob beim nächsten Durchlauf ein apt-get upgrade ausführt. Die entsprechenden Ausgaben kann man sich unter "Logs" anschließend ebenfalls im Webinterface anschauen. Ebenfalls ist es möglich, die bei der Automatisierung störende Nachfrage bei neuen Versionen von Config's zu unterdrücken und immer die aktuelle Version zu behalten. Es ist erforderlich, dass der passwortlose Zugriff via SSH vom Updian-Server auf die "Clients" konfiguriert ist, damit Updian seine Befehle absetzen kann. Diverse andere Einstellungen kann man in der mitgelieferten config.php anpassen. Updian versendet auf Wunsch auch eine Infomail an den Admin, wo es über neue Updates informiert. Weitere Infos und Installationshinweise finden sich in der beigelegten README.txt. Da ich bisher der einzige User dieser Software bin, habe ich es als v0.1 beta released, man sollte also nicht zuviel erwarten. Es erfüllt aber bisher hervorragend seinen Zweck Über Anregungen, Feedback usw. zu dem kleinen Tool würde ich mich sehr freuen. Mir jedenfalls hat es schon eine Menge Arbeit erspart, vielleicht hilft es Dir ja auch Friday, 21. September 2007WindowsUpdate klemmt ... v7 im Anmarsch?
Da will man pflichtgerecht seinen Windows-PC mit Updates bedienen, doch dies scheint aktuell nicht möglich. Das tolle Updatedingens im IE 7 bricht mit dem Fehlercode "[Fehlernummer: 0x80072EFF]" einfach ab. In der Knowledge-Base von Microsoft lässt sich nichts Konkretes finden, ein Blick in die $SYSTEM_INSTALL_DIR$/WindowsUpdate.log brachte aber folgenden Eintrag ans Licht:
2007-09-21 11:42:07:671 2504 108 Misc WARNING: DownloadFileInternal failed for http://download.windowsupdate.com/v7/windowsupdate/a/selfupdate/WSUS3/x86/Other/wsus3setup.cab: error 0x80072effEs sieht also so aus, als ob wir in Kürze von MS mit v7 des WindowsUpdate beschenkt werden - bisher war ja v6 aktuell. Nur leider hat MS wohl vergessen, die entsprechenden CAB-Files zum Download bereitzulegen Mein Büro
Hier sitze ich seit Juni diesen Jahres in aller Ruhe im 6. Stock eines Office-Centers in Dresden (ja, es gibt einen Fahrstuhl). Sehr angenehm und modern. Platz ist auch genug da. Momentan bin ich zwar noch ganz allein, in Kürze aber in Gesellschaft eines Azubi's!
Zu sehen sind ebenfalls meine 2 Rechner, einer mit Ubuntu und einer mit Windows XP - ja, ich schäme mich dafür. Geht aber leider manchmal nicht anders. Tuesday, 18. September 2007Apache (eAccelerator) vs. lighttpd (XCache): PHP-Performance gemessen
Man liest ja seit einer Weile sehr viel von lighttpd, dem Webserver mit dem Spitznamen "lighty". Also habe ich mir das Ding mal näher angeschaut und ein paar Tests mit der Apache Benchmark (ab) gemacht. Schließlich war auf einigen Seiten von Performance-Boots bis zu 20% zu lesen, und auch Webgrößen wie YouTube, Flickr, Mininova, Freenet u.v.a. setzen auf lighty, wenn auch mit teilweise selber angepassten Versionen. Weniger Speicher verbrauchen soll er, da sämtliche Anfragen von einem einzigen Prozess bedient werden. Nunja, an Speicher mangelts bei meinen Servern i.d.R. kaum
Als Testserver stand ein Server mit 2x Xeon@3 GHz HT, 2 GByte RAM und SATA-RAID5 zur Verfügung. Installiert war Debian/Lenny mit aktuellem Softwarestand. Also wurden erstmal flott die Pakete apache2, libapache2-mod-php5, php5-cgi, php5-xcache und lighttpd via apt geholt. Der eAccelerator wurde mangels Paketen aus den Sourcen gebaut. Ich habe, soweit möglich, die Standard-Configs belassen und nur das nötigste wie Pfade etc. angepasst. Den Caches habe ich jeweils 32 MByte an Speicher zugewiesen, wenn diese im Einsatz waren. Das Paket mysql-server wurde ebenfalls installiert, der key_buffer auf 128M gesetzt. Natürlich habe ich noch log_bin auskommentiert, schließlich wollen wir hier keine Replikation betreiben. Ansonsten lief auf dem Testsystem nur noch ein Postfix, der aber sowieso nichts zu tun hatte. Als Testsoftware erschien mir S9Y geeignet zu sein, da es recht viele Ressourcen benötigt und bei mir auch Live im Einsatz ist (siehe dieses tolle Blog hier Dann begann der Test von meinem lokalen Linuxrechner aus (Athlon64 3500+, 1 GByte RAM, Ubuntu 7.04, ab in Version 1.146), der am selben 100MBit/s-Switch hing wie der Testserver. Es wurden insgesamt jeweils 500 Requests mit 2 gleichzeitigen Anfragen simuliert (ab -n500 -c2 -dS http://...), welche die index.php von S9Y aufriefen. Um die "Ausrutscher" zu eliminieren führte ich jeden der Tests 3x durch und entschied mich für den schnellsten Durchlauf, sofern dieser realistisch aussah. Das funktioniert auch ganz gut. Los ging es mit der "Default-Config", also apache mit PHP als Modul ohne PHP-Cache, wo die ganze Geschichte 276.35 sek. dauerte. Prinzipiell finde ich das ziemlich langsam, aber immerhin sind es für alle Testläufe die gleichen Bedingungen. Anschließend der selbe Test mit lighttpd ohne PHP-Cache, womit das Ganze dann 246.30 sek. dauerte, also rund 30 sek. weniger als mit Apache. Das entspricht rund 0.2 Requests/sek. oder 10% Vorsprung. Gar nicht schlecht. Anschließend der Test mit zugeschaltetem eAccelerator unter Apache: 272.44 sek! Komischerweise bringt der eAccelerator hier so gut wie gar nichts - in einem anderen Versuch war er sogar langsamer als der schnellste Versuch ohne ihn! Woran das liegt kann ich nicht sagen, bisher hatte ich nur gute Erfahrungen mit dem Beschleuniger. Im letzten Test kam dann lighttpd samt aktiviertem XCache zum Einsatz und absolvierte die Testaufrufe mit 204.26 sek. - der deutlich beste Wert. Es scheint also, dass lighttpd hier durchaus einige Vorteile hat. Die genauen Ergebnisse kann man hier bestaunen:
Es könnte also in gewissen Umgebungen durchaus Sinn zu machen, einen Umstieg in Betracht zu ziehen. Leider muss man sich teilweise umgewöhnen, denn z.B. unterstützt er offenbar keine bekannten .htaccess-Files und auch die Rewrite-Rules werden ein wenig anderes dargestellt. Das macht den Umstieg in Shared-Umgebungen problematisch. Wahrscheinlich werde ich einen unserer Webserver hinter einem Loadbalancer testweise mit lighttpd aufsetzen und dann parallel mit den Apache-Servern laufen lassen. Daran sollte man dann besonders gut eventuelle Vorteile bei Lastspitzen etc. beurteilen können. News gibts dann natürlich wieder hier ... Monday, 17. September 2007Wieder Fun mit Strato!
Da ich vor einiger Zeit umgezogen bin, wollte ich das bei STRATO bekanntgeben, um auf KK's usw. nicht immer die Adresse von Hand ändern zu müssen - ein sicherlich verständlicher Schritt meinerseits. Also loggte ich mich gestern frohen Mutes in den Resellerbereich ein, um meine "Stammdaten" zu aktualisieren. Oben stand der Hinweis, dass man Bankdaten nicht ändern kann (siehe Screenshot unten) - was ich ja aber auch nicht wollte. Also flink die neue Adresse eingegeben und "Speichern" geklickt. Nanu? "Stammdaten konnten nicht gespeichert werden!" meinte das Frontend zu mir. Und das auch nach zig Versuchen immer noch. Na gut, es was Sonntagabend gestern, aber als Frontend hat man eigentlich immer zu arbeiten. Oder mag mich STRATO einfach nicht? Dabei zahle ich doch brav jede Rechnung (klar, Trinkgeld gabs bisher noch nie, aber sollte das der Grund sein?) und bin mit meinen 2 Servern ansich sehr zufrieden, was das Hosting betrifft. Nur mit dem Support hatte ich ja bereits Probleme, wie man hier in frühen Postings nachlesen kann
Sehr geehrter Herr Klikics, Ist das jetzt irgendwie spaßig gemeint oder was soll das bitte? Wenn ich schon an den Support schreibe, dass ich meine Stammdaten nicht ändern kann ... ganz davon abgesehen, dass man ja seine Bankdaten online eh nicht ändern kann, was den Hinweis generell unsinnig macht. In Kontext meines Problems allerdings ist diese Einleitung sehr originell Weiter heisst es dann: Aus Gründen des Datenschutzes und zu Ihrer eigenen Sicherheit werden Adressänderungen nur nach einem Datenabgleich, aus dem passwortgeschützten Kundenlogin oder mit Unterschrift vorgenommen. Deshalb bitten wir Sie, uns die Änderung auf einem der folgenen Wege mitzuteilen:Achwas, ehrlich? Da bin ich ja beruhigt. Oder habe ich es etwa wie ganze Zeit im passwortgeschützten Bereich namens K-U-N-D-E-N-C-E-N-T-E-R versucht? Ich glaube nämlich schon ... ! Die propagierten Vorschläge in der Mail sind besonders toll, ich soll nämlich die Kontaktoption im Kundencenter nutzen, dann wäre meine Anfrage authentifiziert. Oder eben auch nicht, denn genau das ist der Fall. Man wird nämlich wieder auf die Seite strato-mailcenter.com geleitet und muss seine Daten (eMail, Name, usw.) neu eingeben. Außerdem habe ich den Kontakt gestern exakt über diesen Weg aufgenommen. Ein Anruf bei der Hotline scheiterte daran, dass ich meine Kundennummer bzw. Auftragsnummer nicht kenne, diese aber am Anfang des Telefonates eingeben muss. Sonst lässt mich die nette Computerdame wohl nicht durch die Leitung. Ich werde es also mal mit einem Fax probieren, mal schauen was da passiert. Aber wahrscheinlich ist das nicht authentifiziert, da ich es nicht aus dem Kundencenter gefaxt hab oder sowas Sunday, 16. September 2007Probleme bei Zanox ... [Update!]
Tausende Links führten heute am frühen Abend ins Leere, die Website http://zanox.com|.de ist immernoch tot (d.h. es wird nur eine weiße Seite angezeigt, der - Content fehlt). Auf http://zanox-affiliate.de fehlen sämtliche Grafiken, auch das Stylesheet kann nicht geladen werden. Offenbar gibt's derzeit einige Serverprobleme bei Zanox. Hoffentlich geht bald Alles wieder. Inzwischen funktionieren wenigstens die Links zu zanox-affiliate.de wieder, hoffentlich werden die Umsätze/Klicks auch registriert.
Ich bin gespannt, ob es da eine offizielle Stellungnahme geben wird ... auf jeden Fall kann ich mir vorstellen, was die Admins da gerade durchmachen. Serverausfälle, in so einem Umfang, sind sehr sehr unangenehm. Vor Allem zum Sonntagabend. Oder habe ich nur etwas von einem geplanten Wartungsfenster nicht mitbekommen? UPDATE - Ich nehme teilweise Alles zurück und behaupte das Gegenteil! Da bei mir (FF/Linux) die Zanox-Websites immernoch nicht funktionierten und ich auf Arbeit auch eine Windows-Kiste stehen habe, habe ich eben mal spaßenshalber im IE zanox.de aufgerufen. Ich dachte mich trifft der Schlag, denn hier funktioniert die Seite problemlos. Es gab quasi gar keinen Serverausfall auf der eigentlichen Website (die Partnerlinks waren gestern Abend dennoch tot, sonst wäre ich ja nie auf Idee gekommen, zanox.de aufzurufen AMD goes Barcelona
Also Dresdner, AMD-User (siehe vorheriges Post) und natürlich generell technisch Interessierter habe ich mit Spannung die Einführung von AMD's 4-Kern-CPU namens "Barcelona" erwartet. Mit großem Interesse verschlang ich den aktuellen Artikel in der C'T zum Thema. Generell scheint es so, als ob die Barcelona's zumindest ordentliche Performance liefern und sehr gut skalieren, wie auch schon ihre Vorgänger der 22er Serie, die ich ja auch in diversen Servern im Einsatz habe. Immerhin bietet AMD "echte" 4-Kern-Technologie an, während Intel nur 2 DualCore's in ein Gehäuse gepackt hat und als QuadCore verkauft, um es mal pragmatisch auszudrücken. Allerdings kann man wohl keine endgültigen Schlüsse ziehen, da die Benchmarks noch nicht für den Barcelona optimiert sind (teilweise wurde mit dem gepatchten Intel-Compiler gearbeitet) und die vorgestellten CPU's bisher nur mit 2 GHz arbeiten.
Erfreulich ist erstmal, dass man bei Interesse sogar alte Server mit den neuen Prozessoren ausrüsten könnte, sofern die Chipsätze aktuell sind (ein BIOS-Update soll teilweise Abhilfe schaffen). Denn an der Architektur hat sich bisher noch nichts verändert. Hypertransport 3 wird erst später mit den Desktop-Versionen vorgestellt bzw. danach auch in neueren Serverprozessoren kommen. Es wäre also durchaus denkbar, mal einen meiner Server mit "Tyan Thunder" Board auf Barcelona upzugraden. Allerdings werde ich wohl lieber zu einer Teststellung von meinem Händler zurückgreifen Heise meldete zudem, dass auch 3-Core-Varianten geplant sind. Denkbar wäre das, denn AMD bräuchte dann vermutlich CPU's mit einem defekten Core nicht gleich zu DualCore's degradieren sondern könnte noch ein wenig mehr Geld mit den 3 Cores verdienen. Und ein Dual-3-Core-Server wäre doch auch mal was Saturday, 15. September 2007Loadbalancer pound gesprächiger machen
Ich benutze seit einer ganzen Weile den Loadbalancer pound, da dieser sehr wenige Ressourcen benötigt, selbst wenn die Seite stark frequentiert ist. Außerdem ist es sehr bequem, da dieser auch als SSL-Proxy arbeitet, d.h. man muss die Keys nur auf dem Loadbalancer einspielen und die Backends arbeiten normal mit HTTP auf Port 80 weiter. Alles in Allem eine sehr runde Sache, die ich ruhigen Gewissens weiterempfehlen kann.
Natürlich will ein Statistik-Freak wie ich dann auch wissen, wieviele Requests pro Sekunde der LB abarbeiten muss. Pound bietet zwar mit dem Tool poundctl seit einigen Versionen ein Kommandozeilentool, mit dem man die Vitalität der Backende sowie die Anzahl der aktiven Sessions monitoren kann, die Requests pro Sekunde lassen sich aber nicht ohne Weiteres herausfinden. Also musste eine kleine Scriptlösung her, um die Werte für das Monitoring-Tool cacti aufzubereiten. Wenn man Logging aktiviert hat (pound unterstützt verschiedene Loglevel, u.a. auch Apache-Style), ist das kein Problem. Allerdings wird das Logfile sehr groß, wenn man viele Requests hat. Im Apache-Format schnell mal 10 GByte/Tag - und i.d.R. hat man in einem LB nicht gerade 500er Platten verbaut Also das Logging ein wenig reduziert (Loglevel 3 in der Config), so dass nur IP und Aufruf in je einer Zeile geloggt werden. Damit halbiert man die Größe des Logfiles ca. um die Hälfte. Mit einem kleinen PHP-Script kann man dann einfach aus der /var/log/daemon.log die Anzahl der Zeilen je Sekunde bzw. Minute herausfinden. Und so sieht das Ganze dann aus: $tstamp = date("H:i", strtotime("-1 minute")); Damit werden die Requests pro Minute ermittelt und dann durch 60 geteilt, um den Wert je Sekunde zu bekommen. Wie man das Script dann ganz einfach in cacti einbindet, wird hier beschrieben. Nach meiner Veröffentlichung dieses kleinen Codefetzens in der pound-Mailingliste hat Bob Apthorpe sich gleich noch hingesetzt und das Ganze in Perl gebaut, so dass man es einfach als Daemon laufen kann. Sein Script samt Doku ist hier zu finden. Beide Lösung geben die gleichen Werte zurück, so dass es eigentlich keine Rolle spielt, welches man verwendet. Ich nutze die PHP-Lösung und frage einfach von meinem Cacti-Server mit einem weiteren Miniscript via ssh loadbalancer php script.php aller 5 Minuten den Wert ab. Und so sieht das Ganze dann als Graph im Cacti aus: Friday, 14. September 2007Erfahrungen mit Opterons vs. Xeons im MySql-Umfeld
Da wir diverse Server mit MySql betreiben, die recht gut frequentiert sind, spielt die Power der Server eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Komischerweise habe ich die Erfahrung gemacht, dass hier die Opterons aus der 22xx-Serie den Xeon's gnadenlos überlegen sind. Warum das konkret in diesem Fall so ist, lässt sich meinerseits nicht so richtig erklären. Ich vermute aber mal, es hängt mit der Speicheranbindung zusammen, da ja i.d.R. (bei 4 GBytes RAM) der komplette Datenbestand "normaler" MyISAM-Tabellen im Speicher liegt.
Auf jeden Fall war zu beobachten, dass in der rein XEON-basierten Farm von MySql-Servern die Last immer auf recht hohem Niveau war (gemessen mit den üblichen Verdächtigen Utilities wie atsar, htop usw.), auch die Slow-Log des Datenbankservers wuchs stetig, obwohl sich Querys ja nicht veränderten, wenngleich natürlich deren Anzahl/sek. stark schwankt (~ 50/sek. vielleicht). Das Setup der Maschinen war ansonsten durchaus gut, im Detail: Dual Xeon's mit 3.2 GHz, mind. 2 GBytes RAM, 3Ware RAID 5 mit 10.000er WD Raptor SATA-Platten. Als OS kam, wie immer, Debian GNU/Linux zum Einsatz. Normalerweise würde man also sagen, die Kisten haben ganz gut Power, um die eine oder andere Abfrage spielend zu bewältigen. Besonders erwähnen möchte ich hier noch, dass die langsamsten Kisten die mit den neuesten CPU's waren, hier Xeon E5310 (Dual-Quadcore, also je 8 Cores zu je 1.6 GHz). Vermutlich kam da der Speicher einfach nicht hinterher, alle Cores entsprechend mit Daten zu bedienen. Oder die Taktfrquenz ist zu gering, so dass die anderen Optimierungen in dieser CPU nichts bringen, ich weiss es nicht. Fakt ist, dass diese Server bei uns mit Abstand die langsamsten waren, was MySql angeht. Inzwischen laufen diese als Webserver, wo sie eine hervorrangende Performance liefern. Als wieder Neuanschaffungen ins Haus standen, mussten also Alternativen her. Mein freundlicher Händler bot mir nach einem Gespräch einen Dual-Opteron 2210 (also insgesamt 4 Cores mit je 1.8 GHz) an, welchen ich natürlich dankend annahm. Die Konfiguration war ansonsten identisch zu der auf den vorhandenene Xeon-Servern (natürlich entsprechend mit Debian-AMD64), so dass hauptsächlich CPU und Speicheranbindung eine Rolle spielen sollten. Nach 2 Tagen im Test stellte sich heraus, dass dieser Server ca. gleichschnell agierte wie die vorhandenen Xeon's mit 3.2GHz und sogar schneller als die Dual-Quadcores mit 1.6 GHz. Man muss allerdings an dieser Stelle noch erwähnen, dass man pro Server mehr also 1000 EUR in der Anschaffung spart, da die Opterons einfach preiswerter sind. Für nur ein paar Euro mehr bekommt man allerdings auch den gleichen Server mit Opterons "2216" (sogar als HE-Version, welche besonders energiesparend ist). Dort ist die Performance deutlich größer als bei den Dual-Xeons, laut mysql-bench teilweise doppelt so hoch (siehe INSERT, KEY- und SELECT-Ergebnisse weiter unten in den Benchmarks). Das Setup in der der my.cnf ist hierbei immer fast identisch, ich habe nur thread_concurrency entsprechend der jeweiligen Server angepasst. Also werden alle neuen Datenbankserver bei uns jetzt mit 2216er oder 2218er (2.6 GHz) Opterons bestückt bzw. die Xeons sogar nach und nach ersetzt und niederen Aufgaben zugewiesen. Ich bin schon sehr gespannt auf die neuen Barcelonas von AMD mit 4 Cores je CPU. Natürlich werde ich dann wieder berichten Hier noch die entsprechenden Ergebnisse von mysql-bench:PS: Dies ist das 100. Posting im Admin-Blog (zumindest was die auto_increment ID der Posting-Tabelle angeht)! Thursday, 13. September 2007HTPC vorgestellt
Seit letzter Woche bin ich stolzer Besitzer eines HTPC (was ist das denn?). Das Gehäuse ist ein Intertech HPC-2601 (siehe Bild) mit 7" LCD-Touchscreen. Das ist insofern ziemlich cool, dass man z.B. auf die Funktionen des installierten Media Centers der Windows XP MCE nur über den Touchscreen zugreifen kann, wenn man nur Musik hören möchte. Der Fernseher bleibt dann einfach aus. Das Gehäuse macht einen guten Eindruck, hochwertig verarbeitet aus Alumunium. Vorteil des recht großen Gehäuses ist (gegenüber Shuttle XPC's beispielsweise), dass man normale Mainboards und Netzteile verbauen kann. Außerdem stehen einem diverse Erweiterungsmöglichkeinten in Form von PCI(X)-Slots zur Verfügung. Zu allem Überfluss ist auch noch eine Fernbedienung dabei, mit der man innerhalb des Media Centers navigieren kann. Diese kommt aber bei mir kaum zum Einsatz, da die Logitech Harmony das prima mit erledigt. Der TV ist via DVI2HDMI-Adapter angeschlossen, der 7" LCD wird via DVI2VGA-Adapter auch direkt an die Grafikkarte angeschlossen. Dank 2 Ausgängen und DualView ist das kein Problem, auf dem kleinen Display lasse ich manchmal ab und an eine Foto-Slideshow laufen - ist quasi auch gleich ein digitaler Bilderrahmen
Als besonderes Highlight kommen als Tastatur und Maus sehr hochwertige Komponenten von Logitech zum Einsatz, nämlich die diNovo Edge bzw. die MX Air. Ganz davon abgesehen, dass diese Geräte absolut geil aussehen, funktionieren sie bisher auch super. Dank Bluetooth-Funk tun sie dies wirklich im ganzen Raum. Das integrierte Mini-Touchpad auf der Tastatur ermöglich außerdem noch die problemlose Steuerung auf dem Desktop. Dank Ladestation und offenbar recht effektiven Lithium-Ionen-Akkus ist das wirklich eine runde Sache, die ich bedenkenlos weiterempfehlen kann. Negativ ist mir nur aufgefallen, dass der 5.25er Käfig im Gehäuse die Anschlüsse für USB/Audio an der Vorderseite überdeckt. Beim Einbau der Platte samt Silencer habe ich mir fast die Finger gebrochen. Ansonsten kann ich das Gerät sehr empfehlen, wobei ich natürlich noch keine Langzeiterfahrungen habe. Und leiser als meine alte XBOX (möge sie in Frieden ruhen) mit XBMC (XBOX Media Center) drauf ist es definitiv. Neverending Story?
Nachdem ich eben auf Serendipity 1.2 umgestellt habe, den Style wieder meinen Bedürfnissen angepasst habe und zu allem Überfluss noch 250k (!!!) Spam-Comments aus der Moderations-Queue gekillt habe, kann ich endlich wieder ungestört bloggen!
Ich komme zwar noch nicht wirklich mit dem (neuen?) WYSIWYG-Editor zurecht (dabei habe ich T-Shirt, wo das draufsteht *g*), aber das wird schon! Der Hintergrund dafür ist, dass ich (wiedermal, jaja) einen neuen Job habe und es viel zu berichten gibt! Was, schon wieder ein neuen Job, denken jetzt sicher die Beamten unter Euch - ja, wieder ein neuer Job! Und zwar hat es mich nun als Administrator in die neu gegründete Zweigstelle Dresden einer Preissuchmaschine verschlagen. Hier hocke ich nun auf mehr als 50m² alleine und halte unsere stark frequentierte Website am Leben bzw. versuche, diese zu optimieren usw.! Ab und an wird auch mal ein neuer Server aufgesetzt, so dass es immer was zu tun gibt ... Warum ich schon wieder den Job gewechselt habe? Naja, da wäre zum einen Geld, dann noch Geld, und eben auch noch Geld als Grund zu nennen. Kleiner Scherz Nun sitze ich hier mit einem Ubuntu- und einem Windows-XP-Rechner und schaue in die Röhre. Vielleicht schaff ichs, dieser Tage mal ein paar Foto's von den Räumlichkeiten hier zu machen, dass ihr Euch das vorstellen könnt. Und natürlich werde ich Euch alsbald auch wieder mit technischen Geschichten erfreuen, denn davon schreibt das Leben als Administrator täglich Neue Übrigens habe ich in Dresden (Tolkewitz) nun sagenhafte 26 MBit Downstream via Kabel Deutschland! Die Zeit des UMTS-Slowmotion-Browsing ist endlich vorbei (natürlich nutze ich UMTS unterwegs noch via Handy). Das wird nur noch übertroffen von der 100 MBit synchronen Standleitung, die ich hier im Büro hab. Dank direkter Glasfaser-Anbindung an das Rechenzentrum habe ich hier diese Traumanbindung ... dass das toll ist, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen, oder?
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