Ich hasse Spam - Du doch auch, oder? (Botnetzbetreiber lesen bitte gleich den nächsten Artikel)!
Da ja bekanntlich die bösen Bots (nein, ich meine an dieser Stelle nicht den Googlebot

) wehrlose Webseiten nach eMail-Adressen durchgrabben, um diese dann für Spammings zu verwenden bzw. zu 100k-Blöcken oder sowas an hochseriöse Firmen für das Taschengeld eines 15-Jährigen zu verticken, sollte man heutzutage seine eMail-Adresse nicht mehr im Klartext oder gar als
mailto: - Link auf der eigenen Website platzieren.
Viele Webmaster greifen zu tollen Grafiken, die dann die Mailadresse darstellen - i.d.R. sehen diese aber irgendwie nicht so toll aus und entsprechen nicht dem Design der Homepage. Auch bei Schreibweisen wie "name[at]domain.de", "name(at)domain.de" oder "name.at.domain.de" kann man sich wohl kaum sicher fühlen - schließlich sind das 2 Zeilen Code, die der Botbetreiber ändern muss, um so etwas auslesen zu können. Ein wenig effektiver erscheint mit da noch die Variante "name at domain dot de", denn das könnte ja auch ein normaler Text sein. Dennoch wird das sicherlich auch schon längst erkannt und mit in die Spamdatenbanken aufgenommen.
Deshalb nutze ich seit Jahren eine kleine JavaScript-Funktion mit dem Versuch, das Ganze zu umgehen:
function mail_me() {
pt1 = "robert";
pt2 = "klikics";
tld = "de";
window.location = "mailto:" + pt1 + "@" + pt2 + "." + tld;
}
Idealerweise sollte man den Funktionsnamen und die Variablennamen (pt1, pt2 & tld) immer mal verändern, wenn man es auf verschiedenen Websites einsetzt. Prinzipiell denke ich aber schon, dass die Spambots dies nicht auslesen können. Und die Besucher können den Link im Stile
javascript:mail_me() wie gewohnt anklicken.
Mittels PHP ist es ebenfalls möglich, eine eMail zu kodieren:
function mask_email($email) {
$masked_mail = "";
for($i = 0; $i < strlen($email); $i++) {
$char = $email{$i};
$masked_mail.= "".ord($char).";";
}
return $masked_mail;
}
Bei dieser Variante wird die jeweilige ASCII-Kodierung genutzt. Meine eMail-Adresse lautet dann
robert@klikics.de.
Natürlich kann kein Mensch, der nicht gerade Obergeek oder sowas ist, diese Kodierung lesen, um eine Mail an den dahinter verborgenen Empfänger abzusetzen. Zum Glück wissen aber die Browser etwas damit anzufangen, weshalb man via
mailto:[kodierte Zeichen] problemlos eine Mail an den Empfänger absetzen kann. Natürlich kann ich nicht garantieren, dass die Spambots dies nicht auch schon verstehen, allerdings bestehen daran berechtigte Zweifel ... in diesem Sinne: "Fight for a spamfree world!" - oder so ähnlich
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