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Thursday, 15. January 2009Reboot? Eher nicht ... auf der Jagd nach hohen Uptimes
Server, vor Allem unter Linux, laufen ja bekanntlich recht stabil und lange - auch ohne Reboot. Generell wird ein Reboot im Normalfall ja nur nach einem Kernelupdate nötig. Ich habe allerdings einen Debian-Etch Server laufen, der inzwischen eine beachtliche Uptime zu bieten hat. Da kann man locker von 100% Verfügbarkeit im ganzen letzten Jahr sprechen:
~# uptime Gegen die Erstplatzierten des "Tugs Uptime Projects" habe ich damit noch keine Chance, gleich gar nicht gegen die ewige #1 mit 2 Jahren und 4 Monaten. Aber wer weiss, noch ist auch auf dem Server hier kein Reboot in Sicht. In den dortigen Top10 ist sogar ein Win2000-Server mit SP4 vertreten, ja sogar ein XP ist mit über einem Jahr Uptime im Rennen. Da möchte ich lieber nicht wissen, für wieviele Angriffe der momentan offen steht. Vermutlich hängt er aber, wie mein Uptime-Mitstreiter, im internen Netz und ist von außen nicht erreichbar. Alles Andere wäre in gewisser Weise schon fahrlässig. In der Topliste ist mir auch die große Anzahl von Debian-Systemen sofort aufgefallen. Das liegt wohl an den langen Release-Zyklen und natürlich auch an der Stabilität. Mein System beispielsweise ist nahezu auf dem neuesten Etch-Releasestand, nur ein einziges Kernelupdate fehlt. So läuft aktuell noch Kernel 2.6.18-5-amd64, unter /boot wartet aber schon die Version 2.6.18-6-amd64 auf ihren Einsatz. Da es aber keinen wirklichene Grund dafür gibt, lasse ich das System natürlich erstmal laufen. Zumindest bis zum nächsten Hardware- oder Stromausfall. Vielleicht schaff ichs damit mal in die Top3 beim Uptime-Contest ... Eurem Einkauf kann ich übrigens folgende Hardware für Langzeiteinsätze empfehlen: Chainbro Barebone Gehäuse mit Tyan Thunder Mainboard, Dualcore-Opteron's 2216 HE, WD Raptor SATA Platten samt 3Ware-8000-PCIx RAID-Controller Achja, selbst mein Ubuntu-Desktop hier hat auch schon eine beachtliche Uptime zu bieten - der wird aber spätestens beim nächsten Release in 04/09 neu gestartet: rob@dresden:~$ uptime Wednesday, 14. January 2009Synchrone SSH-Sessions mit ClusterSSH
Wenn man auf mehrere Server exakt die gleichen Befehle absetzen will, kann das schnell nervig werden. Dies kann aber z.B. bei Updates, Paket-Installationen oder Config-Änderungen auf identischen Servern recht oft nötig sein. Sofern man nicht Zeit und Lust hat, verschiedene Terminals zu öffnen, um dort die Befehle einzeln abzusetzen (oder sonstwelche Tools zur Verteilung im Einsatz hat), kann man auch zu ClusterSSH greifen.
Damit ist es einfach und komfortabel möglich, an beliebig viele Hosts via SSH die gleichen Befehle abzusetzen. Das spart in manchen Fällen doch einige Arbeit. Ich habe mit recordmydesktop mal eine solche Session aufgenommen. Da leider sämtliche meiner Versuche scheiterten, das Video bei YouTube oder Vimeo im HD-Format hochzuladen (in den heruntergerechneten Formaten erkennt man leider überhaupt nichts), hier ganz klassisch mal der Downloadlink zu dem 7,6MByte großen .ogv-File (OGG-Video-Container, 1680 x 1040): cluster-ssh.ogv Firefox goes wild - mehr und mehr Marktanteile
Von den hier im Blog 61,95% an Browser-Anteilen ist der Firefox in der "echten Internetwelt" noch ein ganzes Stück entfernt. Und der Internet Explorer hat in Wahrheit auch deutlich mehr Marktanteile als die mickrigen 14,56% hier auf dem Admin-Blog. Ein gewisser Trend lässt sich daraus dennoch ableiten, nämlich dass Firefox nach wie vor Prozentpunkte auf die IE-Übermacht gut macht. Natürlich kann man die Zahlen eines Tech-Blogs wie diesem hier nicht als representativ bezeichnen, denn aufgrund der zahlreichen Vorinstallationen auf Windows-Rechnern bzw. in Firmen ist der IE weiterhin unangefochten die Nummer 1.
Das beweist auch die aktuelle Studie von Net Applications. Dort hat Firefox aber immerhin schon einen globalen Anteil von 21,34%, der IE schlägt allerdings mit 68,15% Prozentpunkten zurück. Tendenz allerdings beim Firefox stetig steigend und beim IE, wie sollte es anders sein, stetig sinkend. Enttäuschend sind die Zahlen von Opera, der es nur auf 0,71% bringt (hier im Blog sind es sogar noch weniger) und schon von Google's Chrome mit 1,04% überholt wurde. Da sieht man mal, was Google's Marktmacht und der Presse-Hype ausmachen. Es ist schon eine kleine Kunst, mit einem neuen ganz Browser den alteingesessenen Opera locker zu übertrumpfen. Oder wird Opera eventuell immernoch die Tatsache zum Verhängnis, dass er noch als kostenpflichtig und werbeverseucht gilt? Bis vor ca. 2 Jahren war das ja auch der Fall. Ich finde Opera eigentlich wirklich gelungen und setze ihn, neben Firefox als "Hauptbrowser", sogar öfter ein - vor Allem unter Linux, wenn der Firefox mal nicht so recht will. Auf einem Windows-Laptop kommt auch noch Iron zum Einsatz. Dies ist eine von den, aus sicherheitstechnischer Sicht, komischen Eigenschaften (Unique-ID, nach Hause telefonieren usw.) von Google's Chrome erleichterte Version und läuft wirklich ganz gut. Hoffentlich gibt's davon auch mal einen Linux-Port, wenn Chrome irgendwann mal nativ unter Linux läuft. Achja, Safari hätte ich beinahe vergessen. Dabei ist der mit 7,93% locker auf Platz 3 hinter IE und FF. Wahrscheinlich hat er das den Mac- und iPhone-Usern zu verdanken, die ja i.d.R. alle mit Safari surfen (auf dem iPhone mangels Alternative). Wobei es eigentlich auch keinen Grund gibt, den Safari auf dem Mac nicht zu verwenden, oder? Zumindest läuft er hier auf meiner Windows-Kiste angenehm schnell und auch stabil - ich setze ihn allerdings auch nur zu Testzwecken bei der Web-Entwicklung ein. Tuesday, 13. January 2009Vaio-Akku wird immer wieder leergesaugt
Schon wieder war der Akku meines Vaio VGN-TZ31 leer. Normerweise nicht weiter ungewöhnlich, allerdings war das Gerät mehrere Tage nicht im Einsatz - mehr auch nicht. Bei der letzten Benutzung war der Akku allerdings noch zu 100% (!) geladen. So erging es mir mit dem Gerät schon dutzende Male, eigentlich sogar so ziemlich jedes Mal nach ein paar Tagen ohne aktive Nutzung. Bis die volle Ladung erreicht ist dauert es auch mehrere Stunden, vor Allem wenn das Gerät dabei benutzt wird. Das ist besonders unangenehm, wenn sich keine verfügbare Steckdose in der Nähe befindet, d.h. wenn man unterwegs ist. Dafür ist das Ding zwar eigentlich gebaut, aber naja
Falls nicht, wäre das schon die 2. Einsendung/Reklamation dieses Gerätes. Beim letzten Mal wurde im Zuge einer Rückrufaktion die Webcam ausgetauscht, da es da zu Überhitzungen kommen konnte. Immerhin ging es sehr schnell (2 Tage) und Sony spendierte als Trost einen USB-Stick mit 2 GB, der seitdem bei mir im Auto gute Dienste leistet. Aber falls der Akku wirklich schrott ist, habe ich wohl sowieso schlechte Karten. Da bekommt man ja ab 6 Monate nach Kauf maximal noch auf Kulanz einen Ersatz. Also bleibt nur die Hoffnung, dass der Laptop ansich irgendwie Strom zieht, wenn er ausgeschaltet bzw. im Ruhezustand ist. Das sollte ja normalerweise nicht der Fall sein. Monday, 12. January 2009[UPDATE] Wenn Crawler nicht hören wollen
Ich liebe ja bekanntlich Statistiken. Somit fiel mir natürlich sofort auf, dass es von bestimmten IP's vermehrt Zugriffe auf Scripte unseres Firmen-Webcluster's gab, die nur automatisiert generiert werden konnten. Nach einigen Log-Analysen wurde schnell klar, dass es sich um einen wildgewordenen Crawler handelt, der eiskalt die Restriktionen in der robots.txt (also das Disallow-Statement darin) ignoriert und damit Scripte aufrief, die Crawler eigentlich nicht aufrufen sollten.
Es handelte sich um den Crawler von cityreview.de, der unter den Hostnamen crawler-[01-07].cityreview.de agiert und bei Hetzner gehostet ist. Wozu genau dieses "Regionalportal" offenbar wahllos Seiten indiziert, weiss ich nicht genau. Anscheinend basiert die eigene Suche des Dienstes darauf - ich erhalte allerdings bei jeder Suchanfrage dort einen "Internal Search Error". Bis das unsinnge Verhalten dieses Crawlers seitens des von mir natürlich bereits informierten Betreibers abgestellt wurde, kann ich nur die IP-basierte Blockierung der entsprechenden Crawler-Server empfehlen. Auf meinen Server sind entsprechende Regeln nach der jüngsten Crawl-Orgie bereits automatisiert in Kraft getreten. [UPDATE] Der äußerst nette Techniker hat das Problem aufgrund meiner Anfrage bereits behoben und mir sogar als Dank für meinen Report einen Wunsch von meiner persönlichen Amazon-Wunschliste erfüllt. Es gibt also doch noch nette Menschen Sunday, 11. January 2009Ubuntu-Gejammer
Ubuntu ist nah dran am perfekten Linux oder auch Betriebssystem ansich. Aber auch hier gibts ein paar Sachen, die immer mal wieder nerven und womöglich recht einfach zu fixen wären. So habe ich, seitdem die 8.10 auf verschiedenen Rechnern bei mir läuft, immer wieder Probleme mit nautilus. Der GNOME-Dateimanager verschlingt in unregelmäßigen Abständen jede Menge CPU-Zeit und bremst das System merklich aus (siehe htop-Screenshot).
![]() Da hilft dann nur ein beherztes "kill prozess_id" auf der Konsole, woraufhin sich nautilus in den meisten Fällen neu startet. In seltenen Fällen half sogar nur ein kompletter X-Neustart. Das Problem tritt auf mehreren Rechnern mit unterschiedlicher Hardware auf und ist daher wohl schlichtweg ein Bug. Da sich der Spaß nicht wirklich reproduzieren lässt, macht das eine Lösung schwer. Ich vermute einen Zusammenhang zwischen SMB-Verbindungen und dem Problem, da es öfter beim Durchsuchen von SMB-Freigaben auftritt. Ein weiteres Ärgernis sind Probleme mit dem Synaptic-Touchpad meines Dell-Latitude. In unregelmäßigen Abständen zwingt mich ein Fehler in "psmouse.c" zu einem Reboot, da das Touchpad danach komplett tot ist. Via demsg erscheint dann der folgende Fehler: psmouse.c: GlidePoint at isa0060/serio1/input0 lost sync at byte 3Auch hier scheint bislang keine Lösung verfügbar zu sein. Gängige Foren und Bugreports schieben das Problem auf den Powersaving-Daemon, der dynamisch die Taktrate der CPU-Core's anpasst. Bewiesen oder gelöst ist das aber offenbar noch nicht. Bis dies der Fall ist, bleibt in der Tat nur der Wechsel auf eine Text-Shell (via STRG + ALT + F-Taste 1 bis 6) samt dortigem Reboot. Ärgerlich und nervig. Wenigstens kann man seine geöffneten Programme vorher noch mit der Tastatur schließen und eventuelle Änderungen speichern. Apropos "Foren". Bei der Suche nach Lösungen erheiterte mich das offizielle Ubuntu-Forum ubuntuforums.org immer wieder mit Proxy-Fehlern. Das Forum wird offenbar für den Lesezugriff komplett auf Proxy's zwischengespeichert, um die Server nicht mit unnötigen PHP- und Datenbankberechnungen zu quälen. Keine schlechte Idee, wenns denn funktioniert. Also liebe Windows-User, ihr seid nicht die Einzigen mit fehlerhaften Betriebssystemen und Problemen bei der täglichen Benutzung. Dennoch halte ich Linux natürlich die Treue, denn Ubuntu ist sowohl für den Arbeitslaptop als auch für den Büro-Desktop bei mir die erste Wahl. Und wenn diese sowie einige andere Fehler noch behoben würden, kämen wir der Perfektion wieder ein Stück näher ... So, genug gejammert für den heutigen Tag. Allerdings wäre ich gespannt, ob der eine oder andere Leser ebenfalls "Ubuntu-Gejammer" beisteuern kann ... Saturday, 10. January 2009Palm 2.0? Erster Palm mit WebOS vorgestellt
Ok, ich gebs zu. Heimlich bin ich seit Jahren irgendwie immernoch Fan von Palm-Smartphones gewesen. Schließlich hatte ich eine ganze Weile einen Palm Treo 680 als Firmenhandy im Einsatz, auch wenn das schon eine Weile her ist. Das Ding war damals im Verhältnis zu anderen Smartphones und Handys eigentlich ein Witz, schließlich gabs weder WLAN noch UMTS oder gar EDGE. Dafür aber eine vollwertige QWERTZ-Tastatur, mit der sich sogar meine von PC-Tastaturen verwöhnten Finger anfreunden konnten. Das Display war auch ok, zumal es ein Touchscreen war, der mit dem Stift bedient werden konnte. Leider war das auch das letzte Gerät von Palm, was man als echten Palm bezeichnen konnte. Der Treo 750 verwendete dann leider Windows Mobile, hatte aber immerhin UMTS an Bord. Die anderen eher lächerlichen Versuche neuerer Smartphones spreche ich lieber gar nicht erst an.
Aber jetzt könnte Palm mit dem neuen WebOS wieder an die alten Erfolge mit PalmOS anknüpfen. So wurde jüngst das erste Smartphone mit dem neuen OS vorgestellt. Ein kurzes Video mit ersten Eindrücken (von Gizmodo, weitere Videos hier) sehr ihr hier - und ich finde es erstaunlich gut. Die Reaktionen auf die Fingerbewegungen passieren angenehm schnell, auch sonst wirkt die Bedienung sehr flüssig. Zumindest soll WLAN und UMTS am Start sein, wie man es von einem heutigen Smartphone erwartet. Auch kann man wohl den Akku selbst austauschen - der Traum aller iPhone-User (inklusive mir). Als CPU kommt ein TI-OMAP zum Einsatz, Geschwindigkeit bisher unbekann. GPS ist ebenfalls eingebaut. Wie das in WebOS allerdings konkret genutzt wird, bleibt abzuwarten. Der Browser basiert auf WebKit und sollte damit ordentliche Ergebnisse liefern. Besonders interessant und vielversprechend ist meiner Meinung nach die Tatsache, dass Erweiterungen via HTML/CSS und JavaScript entwickelt werden können. Damit macht das neue OS seinem Namen auf jeden Fall alle Ehre. Wie mächtig derartige Erweiterungen sein können, bleibt abzuwarten. Die Hoffnung auf zahlreiche und frei verfügbare Erweiterung besteht aber zumindest. Zumindest wird die Entwicklungs-Hemmschwelle damit deutlich herabgesetzt. Was für Fotos die 3MP-Kamera mit LED-"Blitz" zu schießen vermag, lässt sich jetzt auch nur erahnen. Aber die Foto-Funktion ist mir zumindest bei einem zum mailen, surfen und telefonieren (in dieser Reihenfolge Friday, 9. January 2009Admin-Blog als Marketing-Instrument - Antiviren-Software wird getestet
Man glaubt es kaum, aber offenbar werden in letzter Zeit einige Marketing-Menschen immer mal wieder aufmerksam auf das Admin-Blog. So wurde ich in letzter Zeit bereits mehrfach angemailt, um irgendwelche Sachen zu testen bzw. "objektiv" darüber zu berichten. Nicht in jedem Fall macht das natürlich Sinn, schließlich interessiert mich nicht jedes Thema noch habe ich Lust, dann derartige Sachen zu testen.
Im jüngsten Fall geht es allerdings um Antiviren-Software von G DATA, die ich auf einem meiner Windows-Laptops oder auch auf meiner "Game-Machine" natürlich sehr gern einsetzen und testen werde. Je nach Lizenz auch gern auf mehreren Kisten. Bisher habe ich immer auf Kaspersky gesetzt (wird auch firmenintern bei uns verwendet) oder die freie Version von Avira verwendet (auf dem HTPC) und war damit eigentlich stets zufrieden. Mal schauen, inwiefern G DATA da mithalten kann bzw. sogar noch positiver in Erscheinung treten kann. Ich werde hier dann natürlich darüber berichten - erstmal muss aber das Päckchen mit der Software bei mir eintreffen. Dass ich mich von Gratisgaben nicht dazu bewegen lasse, irgendwelche Sachen zu beschönigen, sei an dieser Stelle nochmal allen Lesern versichert. Ansonsten bin ich glücklichweise nicht in der Zwangslage, Antiviren-Software tagtäglich aktiv nutzen zu müssen. Für Linux werden schließlich kaum Viren geschrieben. Zum serverseitigen Mail-Scanning kommt der freie Clam-AV zum Einsatz und arbeitet recht zufriedenstellend. Ich kann mich zumindest ehrlichgesagt nicht daran erinnern, in den letzten Monaten oder gar Jahren auch nur eine einzige Virenmail im Posteingang gesehen zu haben. FlickR mit Schluckauf - weitere Info's im Quelltext gefunden
Als treuer FlickR-Premium-User (ja, ich zahle dafür!) ist man manchmal natürlich auch manchmal etwas frustriert über die langen Lade- und Antwortzeiten der FlickR-Server. Das mag zum einen Teil daran liegen, dass die Server in den USA stehen, zum Anderen einfach an einer Überlastung des Backends. Witzigerweise handelt es sich dabei sogar vermutlich um ein- oder mehrere MySql-Cluster, in denen die ganzen Nutzerdaten schlummern. Die Bilder selbst liegen natürlich auf speziellen Fileservern, deren Bilder dann durch diverse Lighttpd-Webserver ausgeliefert werden.
Und eben diese DB-Server sind mitunter am Limit, wie ich gestern wieder feststellen musste. So erhielt ich dauernd die Meldung, dass Flickr "Schluckauf" hat. Dabei kam auch zum Vorschein, dass die vieldiskutierte .gne - Dateiendung von FlickR nichts weiter als PHP-Scripte sind, die entsprechend durch den PHP-Parser gejagt werden. Der Name .gne kommt angeblich vom Spiel "Game Neverends", was aber nie fertig wurde. Teile des Spiele-Codes sind dann in FlickR gewandert und treiben dort noch heute ihr Unwesen Im Browser sah man jedoch nur die Meldung, dass FlickR "Schluckauf" hat und man es später erneut versuchen solle. Im HTML-Quelltext der Seite erschien als HMTL-Kommentar dann aber das Folgende: Hier kann man immerhin erkennen, dass ich mich offenbar auf dem WWW-Server mit der Nummer #111 befand (man kann also erahnen, dass es da noch mehr gibt Im Screenshot ist ebenfalls das komplette Query abgebildet, enthält aber keine weiteren Daten, als den Usernamen sowie Tabellennamen. Für einen Angriff ist das zu wenig. Thursday, 8. January 2009Windose, die Siebente! Mein erster Test von Windows 7.
Ab morgen gibt es die offizielle Beta vom neuen Windows 7 für Jedermann zum Download. Freundlicherweise wurde uns die Software durch die Piratenbucht zu Testzwecken bereits einige Tage vorher bereitgestellt.
Ansonsten scheint Windows7 bisher nicht direkt schlecht zu sein, es machte in meinen Tests einen recht flüssigen und aufgeräumten Eindruck. Ein Wechsel von Linux zurück zu Windows kommt deswegen freilich noch lange nicht in Betracht. Selbst ein Upgrade von Vista auf Windows7 macht nach bisherigem Erfahrungsstand keinen wirklichen Sinn. Eventuell wird es für Gamer mal nötig sein, wenn eine neue DirectX-Version exclusiv dafür rauskommt, wie es schon bei XP->Vista der Fall war. Auch ein Wechsel von Firefox, Opera oder Safari zum IE 8 scheint eher nicht sinnvoll zu sein. Aber wir wollen mal gespannt auf die Final von Windows7 und auch dem IE 8 warten und dann erneut urteilen ... weitere Erfahrungen, besonders im Zusammenhang mit Games und Killer-Applikationen (Photoshop usw.) unter "Win7" wären auch noch interessant. Vielleicht kann da der eine oder andere Leser was dazu sagen? Und warum das Ding nun ausgerechnet Windows 7 heisst, wüsste ich auch gern. Ich zähle deutlich mehr Versionen. Oder sind nur die "Meilensteine der PC-Geschichte" wie 3.1, NT 4.0, 95, 2000, XP und Vista von Microsoft als Vorgänger gemeint? Who knows ... Tuesday, 6. January 2009iTunes bald ohne DRM - und die anderen Probleme bleiben?
Eben las ich mit einer gewissen Freude, dass Apple ab April erstens die Preise ein wenig senkt bzw. staffelt und zweitens auf DRM verzichten will. Damit kann man hoffentlich endlich die Musik überall problemlos verwenden, hoffentlich auch unter Linux usw. Achja, mit dem iPhone kann man dann auch via UMTS neue Musik runterladen - sofern der Datentarif derartige Downloads hergibt.
Leider bleibt natürlich weiterhin das Problem, dass es kein iTunes für Linux gibt und man als Linuxfan und iPhone/iPod-User immer irgendwie ein Windows oder eine VM bemühen muss, um das Teil ordentlich zu syncen. Außerdem ist es ja so, dass man die Mediendatenbank eines Gerätes (iPhone/iPod) immer nur mit einer iTunes-Installation verknüpfen kann. Ich nutze beispielsweise aktiv 7 verschiedene Rechner im täglichen Leben [1] und bin massiv genervt davon, die "iBla"-Geräte nicht sinnvoll an allen nutzen zu können. Ganz davon abgesehen, dass ein Teil davon eh unter Linux läuft zu [1] (und, um ein wenig anzugeben _ Dell Latitude D820 Sunday, 4. January 2009Einmal mit Profis ... Spaß mit der Alice
Da ich beim Spielen von zu Hause aus öfter schlechte Pings habe, wollte ich vorhin FastPath bzw "PingExpress" bei Alice beantragen. Warum der Spaß 1,90 EUR im Monat kostet und auch noch 9,90 EUR Einrichtungsgebühr, weiss wahrscheinlich kein Mensch. Immerhin wird dabei die Fehlerkorrektur abgeschaltet, was nach meiner Auffassung sogar noch Rechenzeit in deren Router sparen sollte. Somit könnte man doch eher annehmen, dass die Kosten für einen Anschluss mit deaktivierter Fehlerkorrektur eigentlich geringer oder wenigstens identisch mit normalen Anschlüssen sein sollten. Aber man kann ja mit jedem Mist Geld verdienen ...
Von dieser Tatsache mal abgesehen, klappte bei Alice natürlich wieder überhaupt nichts. Im Kundencenter aka "Alice Lounge" kann man normalerweise PingExpress bestellen. Aber eben nur normalerweise. Bei mir erschien nur folgende Fehlermeldung: Derzeit wird bereits dieser oder ein anderer Auftrag für Sie bearbeitet oder Ihr Erstauftrag ist noch nicht angeschaltet. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aus technischen Gründen immer nur einen Auftrag zurzeit bearbeiten können. Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt erneut.Mein Anschluss läuft seit ca. einem Jahr problemlos und unverändert. Keine Ahnung, was diese Meldung daher soll. Den Support mit einer tollen 01805er-Nummer, also 14 Cent die Minute, kann man getrost vergessen. Nach 10 min hab ich dann aufgelegt und Alice bzw. die T-Com waren um 1,40 EUR reicher. Also wollte ich mein Problem dem Support per Mail schildern. In der "Alice Lounge" gibts auch den Button "Kontakt" - juhu! Leider erscheint dann nur ein leeres Fenster im Firefox. In meiner Verzweiflung probierte ich es mal im Internet Explorer auf meinem Vista-Desktop-PC (Alice hängt schließlich mit AOL irgendwie zusammen - also DAU-Alarm!!!) und siehe da, es ging. Unglaublich, aber wahr! Wenigstens konnte ich meine Anfrage nun mit dem IE absetzen, als Bearbeitungszeit im Autoresponder wurden mir 2 Tage "versprochen". Ich sag nur: Einmal mit Profis arbeiten ... Saturday, 3. January 20091984 aka 2009
3 Tage ist das Jahr
![]() Ein kleiner Lichtblick ist hier ganz klar der Hoster manitu.net, der sich auf seiner Seite klar gegen die Speicherung ausspricht (siehe Bild rechts). Es wäre wünschenswert, wenn andere Provider und Hoster folgen würden, vor Allem aus den Reihen der "Großen". Das Berliner Landgericht hatte ja BT Deutschland (British Telecom) im Oktober zugestanden, die Vorratsdatenspeicherung aussetzen zu dürfen. Warum sollte das dann nicht auch für andere Carrier, Provider, Hoster etc. gelten? Gespannt darf man auch darauf sein, was aus unserer Sammelklage (mit "uns" meine ich hier 34.000 Bundesbürger, die motiviert durch den Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung Klage beim Verfassungsgericht eingereicht haben). Die endgültige Entscheidung des Gerichtes steht ja noch aus, man wartet wohl auf die Entscheidung auf europäischer Ebene - Irland hatte ja glücklicherweise gegen dieses Vorhaben ebenfalls geklagt. Das weitere Highlight dieses Jahres ist zweifellos der "Bundestrojaner". So ist es seit 1.1. nicht auszuschließen, dass der eigene Rechner von den Behörden infiltriert wird. Allerdings wird das natürlich nur bei erhöhtem Terrorverdacht, Landesverrat oder nach dem Download von MP3's via BitTorrent eingesetzt. In diesem Sinne ein gesundes Jahr 1984, und jede Menge Datensicherheit!
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