Da ich im Rahmen des "Lenovo Blogger Advisory Council" glücklicher Dauertester (1 Jahr) eines X200 Tablet sowie eines IdeaPad Y550 bin (das ich derzeit noch nicht testen kann, da es mit US-Stromkabel geliefert wurde *g*), möchte ich meine ersten Eindrücke des X200 kurz schildern.

Auf den ersten Blick fiel mir sofort auf, dass das Gerät aus normalen Plastik besteht, wodurch es mir direkt wenig wertig erscheint. Ich bin mein MacBook Pro sowie ein Kohlefaser-Vaio gewohnt, da wirkt rauhes Plastik irgendwie billig dagegen. Dennoch macht es einen stabilen Eindruck und ist vor Allem sehr leicht, also gut für unterwegs. Da macht macht sich übrigens auch die integrierte 3G-Karte ziemlich gut, denn man ist überall mobil im Netz.
Ausgestattet ist es sonst auch recht üppig, d.h. eine 250GB Platte (leider nur 5400upm, daher nicht wirklich flott) von WD, Intel Core2Duo L9400 @ 1.86GHz und 2 GB RAM. Der Bootvorgang von Windows 7 mit Tablet-Support dauert dennoch gefühlte 5min, tatsächlich ist es wohl etwas mehr als eine Minute. Bis man es dann wirklich benutzen kann, vergeht nochmal eine halbe Ewigkeit. Die Windows-Leistungsinfo spuckt eine 3.4 von 7.9 aus. Die Grafikkarte zieht den Score hier massiv runter, es handelt sich um eine Intel-Onboard Karte.
Die Eingabe mit der Hand (sogar Multitouch fähig, siehe YouTube-Video von mir
hier) oder dem an der Seite versenkbaren Stift funktioniert eigentlich ganz gut. Wirklich flüssig, wie z.B. auf dem iPhone ist es aber nicht. Aber vielleicht ist man da auch zu verwöhnt, keine Ahnung. Ein Kollege, der viel mit Grafik und Tablets macht, unterzieht das Gerät die Tage mal einem echten Eingabetest, ich werde dann weiter berichten.
Für mich hat der Tablet bei der täglichen Arbeit eigentlich keine echten Vorteile. Es ist durchaus schick, auf der Couch zu sitzen,das Ding auf dem Schoss zu haben und via Stift oder Hand zu surfen. Geht es aber ein Eingaben vermisse ich recht schnell die Tastatur, auch wenn die Handschriftenerkennung von Windows 7 recht gut funktioniert. Ein Anlernen war nicht nötig, könnte das Ganze aber noch weiter verbessern.
Der Klappmechanismus macht auf den ersten Blick einen stabilen Eindruck. Man kann mittels einem Button bequem das Bild drehen, je nachdem wie man den X200 gerade hält. Ob der Spaß nach 5000x herumdrehen noch genauso funktioniert, kann man nur hoffen. Für die Eingabe fehlt mir ein Touchpad, es gibt nur einen Mini-Trackpoint auf der Tastatur sowie Maustasten. Klar, auf einem Tablet ist ein Touchpad irgendwie auch nicht unbedingt erforderlich..
Ich teste das Gerät jetzt weiterhin und bin gespannt, wie es sich im Langzeiteinsatz so macht (Akkulaufzeit etc. teste ich noch). Wenn ihr Fragen zu dem Teil habt, nur zu. Werde ich, sofern möglich, gern beantworten. Und ja, Linux wird natürlich auch noch zum Einsatz kommen darauf
RT @admn_blog_com: Neu im Blog: Im Dauertest: Lenovo X200 Tablet http://bit.ly/7FawbC
Aufgenommen: Jan 12, 17:03