Twitter Updates
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Thursday, 1. July 2010Spam mal anders: via Twitter oder Facebook auf SPON und anderen Newsseiten spammen
Als ich gestern die Berichterstattung zur Wahl des Bundespräsidenten auf Spiegel Online (SPON) verfolgte, stach mir mal wieder die integration der Social Networks wie Facebook und Twitter auf der Artikelseite ins Auge. Über Sinn und Unsinn kann man da sicher streiten, aber es ist dort nunmal integriert. Auch andere Newsseiten binden bereitwillig die Livesuche von Twitter ein, um aktuelle Tweets zu populären Themen in einer Box anzuzeigen. Twitter stellt alle nötigen Werkzeuge zur Integration natürlich zur Verfügung. Der Inhalt kann also nicht wirklich gefiltert werden, weswegen der Spaß nun offenbar auch von Spammern entdeckt wurde.
So konnte man gestern in regelmäßigen Abständen auf SPON in der Twitterbox zum Thema "WULFF GAUCK JOCHIMSEN" allerlei Spam sehen (siehe Screenshot rechts, die gelben "Kästen"). Viel einfacher kann man seinen Spam samt bit.ly - Link, dessen Ziel auf den ersten Blick natürlich nicht erkennbar ist, wohl kaum auf einer der populärsten Newpage im dt. Web platzieren, oder? Auf wievielen anderen Seiten dieser Spam ebenfalls zu sehen war, weiss man nicht. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass es noch weitere Seiten sind bzw. waren. Denn derartige Twitter- oder Facebook-Integrationen sieht man in letzter Zeit öfter. Und ein Spamaccount ist mehr als schnell angelegt.. Mein Test (siehe Tweet von "robhost") war dann auch erfolgreich. Binnen Sekunden erschien mein Test-Tweet direkt auf SPON - gut sichtbar für tausende Leser: Man kann also eigentlich nur davon abraten, Fremd-Content in die eigene Seite einzubinden, der sich einer Kontrolle entzieht. Es sieht ja auch nicht danach aus, dass Twitter oder Facebook zukünftig Spamaccounts schnell und intensiv erkennen bzw. blocken können, zumindest wüsste ich spontan nicht, wie das gehen soll .. Thursday, 17. June 2010Zwischen dem Macbook Pro und dem iPhone: das iPad
Eigentlich wollte ich ja gar kein iPad haben, nachdem meine ersten Eindrücke ja eher nicht so ideal waren. Dennoch war ich natürlich als Fanboy und Technikfan prinzipiell erstmal daran interessiert, so ein Teil live zu testen.
Nachdem nun beim lokalen Apple-Reseller mehrere Geräte rumlagen und er auch noch eins (wirklich nur eins mit 3G!) mit 16GB, WiFi und 3G rumliegen hatte, griff ich spontan zu. Allerdings nur, weil ich mir zu 100% sicher war, notfalls bei eBay oder gar im Bekanntenkreis den Kaufpreis locker verlangen zu können. Denn mit der Verfügbarkeit sieht es immernoch eher schlecht aus. Eine O2 Microsim gabs gleich dazu, Prepaid für 15€/Monat 1GB Traffic. Das reicht locker zu, da das iPad wohl eher selten grosse Downloads machen wird. Ansonsten habe ich noch eine Lederhülle, sonst kein weiteres Zubehör. Die größte Frage war aber, was soll ich eigentlich mit dem Ding? Nach gut 2 Wochen weiß ich es jetzt: Fast Alles, was ich vorher mit dem MacBook Pro abends auf der Couch gemacht habe. Denn mit dem iPad kann man echt genial seine Blogs und News lesen, Twitter bzw. Facecook verfolgen etc. Selbst lange Mails oder Blogposts wie diesen kann man damit halbwegs flott und komfortabel tippen. Klar, manchmal nervt die Auto-Korrektur wie auf dem iPhone, meist hilft sie aber und es geht angenehm schnell. Überrascht bin ich auch von den teilweise echt genialen Games für das iPad. Pinball HD oder Multipong (zu 2. an einem iPad) machen jede Menge Spaß. Selbst so seriöse Sachen wie Banking sind dank iOutbank locker und grafisch ansprechend machbar. Videos gehen auch, dank HTML5 funktionieren jetzt auch immer mehr embedded Videos wie z.B. auf SPON. Mit der Sky-App konnte ich sogar schon ein WM-Spiel live auf dem iPad verfolgen. Mit dem Display und der hohen Auflösung macht das auch echt Spaß. Leider spiegelt das Display doch recht stark, so dass man draußen nicht viel sieht. Außer die vielen Abdrücke der Fettfinger natürlich Bleibt zu sagen, dass ich doch recht angetan vom iPad bin und es wohl erstmal behalte. Es gibt doch mehr Einsatzmöglichkeiten, als ich dachte und die Games machen echt Laune. Klar ist der Preis eigentlich zu hoch, zumal ich bestimmt nochmal 40-50€ für Apps investiert habe. Das Gerät stopft dennoch eine Lücke, deren Existenz mir bisher nicht bekannt war. Allerdings vermisst man hier Multitasking massiv, denn Jabber oder ICQ hätte ich gern dauerhaft im Hintergrund offen. iOS4 für das iPad soll leider erst im Herbst kommen, dann aber mit MT wie auf dem iPhone bzw. hoffentlich sogar besser. Die Performance ist übrigens mehr als gut. Die Apps fliegen nur so auf und alles reagiert sehr sehr flott. Der A4 Prozessor ist offenbar sehr potent. Und auch sparsam, der Akku geht einfach nicht runter. Ich komme bei moderater Benutzung mehrere Tage mit einer Ladung aus, selbst wenn teilweise 3G aktiv ist. Ein Ladevorgang dauert allerdings recht lange, obwohl ein spezielles Netzteil mit 10W beiliegt. Es gibt also doch etwas zwischen dem Macbook Pro und dem iPhone: das iPad. Wednesday, 16. June 2010Growlmail Fix für OS-X 10.6.4
Gestern hat uns Apple mit dem Update auf OS-X 10.6.4 beglückt, wo es wohl hauptsächlich um zahlreiche Sicherheitsupdates sowie einige kleine Verbesserungen ging. Neue Feautures sind mir zumindest noch nicht direkt aufgefallen.
Beim Start der Mail.app wird allerdings die komplette Mail-DB aktualisiert. Das ging dank SSD rasend schnell bei mir. Leider erschien danach der Hinweis, dass Growlmail nicht mehr funktioniert. Das lässt sich aber relativ einfach beheben: Zuerst Mail.app beenden, dann den Ordner GrowlMail.mailbundle von ~/Library/Mail/Bundles/Bundles (deaktiviert)/ nach ~/Library/Mail/Bundles/ verschieben. Anschließend sind noch folgende 2 UUIDs zu den SupportedPluginCompatibilityUUIDs hinzuzufügen: defaults write ~/Library/Mail/Bundles/GrowlMail.mailbundle/Contents/Info SupportedPluginCompatibilityUUIDs -array-add "E71BD599-351A-42C5-9B63-EA5C47F7CE8E"Anschließend sollte GrowlMail wieder wie vorher funktionieren. Besten Dank an langui.sh für den Hinweis, dort gibt es übrigens auch ein fertig gepatchtes Bundle zum Download, falls ihr keine Lust habt, die 2 Befehle im Terminal auszuführen PS: Safari ist natürlich, wie bei jedem Update, auch wieder schneller geworden! Tuesday, 15. June 2010Wir verschenken ein Belkin KFZ-Set für das iPhone 3G/S (UPDATE)
Vor einiger Zeit erhielten wir im Rahmen einer Vertragsverlängerund ein Belkin KFZ-Set von T-Mobile als tolle "Zugabe". Das Set beinhaltet ein Ladegerät für das KFZ, eine Displayschutzfolie für das iPhone, einen 1.8m langen Klinkenstecker sowie eine Saughalterung für die Frontscheibe. Die Telekom verkauft das Set für 49 EUR.
![]() Da wir das Set nicht benötigen, verschenken wir es an einen unserer Leser. Hinterlasst dazu in den Kommentaren einfach bei Interesse eine kurze Info. In 14 Tagen ermitteln wir per Zufallsscript einen Gewinner und kontaktieren diesen dann per Mail. Viel Spaß Wir fänden es natürlich toll, wenn ihr auch tatsächlich ein iPhone habt und den Spaß dann nicht hinterher bei eBay reinstellt... UPDATE Via SQL-Query wurde soeben parkrocker als Gewinner ausgelost und informiert:
Monday, 14. June 2010Time Capsule Update fail (Update!)
Wie ich schon vor einiger Zeit berichtet hatte, bin ich mit Time Machine bzw. der Time Capsule von Apple sehr zufrieden. Vor ein paar Tagen gab es allerdings ein merkwürdiges Softwareupdate namens "Updates für das Time Capsule-Backup", welches ich natürlich ohne weitere Nachforschungen installierte.
Sinnloserweise erschien anschließend folgende Meldung bei mir auf dem Schirm, die mich doch sehr verwirrte: ![]() Nachdem ich erst ein paarmal "Back Up Later" angeklickt hatte, die Meldung jedoch bei jedem auszuführenden Backup erneut kam, musste ich dann heute doch mal "Start New Backup" klicken. Es kam, wie es kommen musste, mein komplettes MacBook Pro wurde erneut intitial gesichert. Dass dieser Vorgang gut 4h bei nahezu 100% CPU-Last unter lautem Lüfter-Lärm stattfand, war schon ärgerlich genug. Schlimmer jedoch ist die Tatsache, dass ich damit ALLE alten Backups verloren habe. Time Machine zeigt mir jetzt keinerlei alte Files mehr an, nur noch die Backups von heute. Was bitte soll denn das, liebe Apple-Freunde? Sehr frustrierend ehrlichgesagt. Apple beschreibt den Spaß auch in einem Artikel, Hilfe oder gar eine Erklärung gibt es jedoch nicht. Seltsamerweise blieb mein Kollege bzw. dessen MBP bisher von diesem Update verschont. Wohl deshalb, weil er zu Hause keine Time Capsule hat (im Gegensatz zu mir) und wie hier in der Firma auf eine Synology Disk Station sichern, die Time Machine bzw. die Time Capsule sowie das AFP-Protokoll emuliert. Für mich ist es absolut nicht nachvollziehbar, was dieses Update soll und warum meine bisherigen Backups der letzten 8 Monate deswegen gelöscht wurden. Update Das Problem scheint beim Backup auf der "echten" Time Capsule nicht aufzutreten, hier war es zumindest bisher nicht nötig, ein komplettes Vollbackup erneut zu erstellen. Es stellt sich also so dar, als ob dies nur auf "fremden" NAS-Netzwerkfreigaben (ich berichtete) und nicht auf Apple Time Capsules nötig wäre. Dennoch mehr als nervig, dass ich jetzt im Büro (wo ich auf NAS und nicht auf eine Time Capsule sichere) keine alten Backups mehr habe. Thursday, 10. June 2010SSD im Sony Vaio TZ31WN
Mein Mini-Laptop Sony Vaio TZ31WN ist wirklich praktisch, leicht und gut verarbeitet. Seine Haupteigenschaft war aber bis gestern, dass er nahezu unbenutzbar langsam war. Grund dafür war die Tatsache, dass in dem kleinen Gerät eben nur eine 1,8" Festplatte von Toshiba mit 4200UPM werkelte - Datenraten von um die 10 MB/sec und eine massiv langsame Seektime taten ihr Übriges.
Daher keimte in mir schon länger die Entscheidung, eine SSD einzubauen. Leider war die Auswahl sehr begrenzt, was am Formfaktor und dem benötigten ZIF-Anschluss lag. Im Grunde gab es nur einen einzigen Kandidaten, nämlich die "RunCore 64GB Pro 1,8" 5mm PATA ZIF SSD". Die 64GB Variante kostete stolze 240 EUR. Zu beschaffen war die SSD dann auch nur sehr schwierig, kaum ein Webshop hat dieses spezielle Platte im Angebot. Nach einiger Recherche wurde die Platte dann aber doch auf notebook.de gefunden und bestellt. Der Einbau war dann ein echtes Highlight. Nachdem ich schon beim Einbau einer SSD in mein MacBook Pro den Eindruck hatte, dass das relativ umständlich war, grenzte der Einbau in den Vaio an eine äußerst komplexe Operation. Der Gehäuseboden war durch diverse Schrauben gesichert, einige davon sogar unter Plastikabdeckungen, die sich nur schwer lösen ließen. Am schlimmsten war jedoch die Tatsache, dass die Scharniere am Display teils gelöst werden mussten, um die Bodenplatte ganz abzuheben. Nach vielen Versuchen ließ ich dies aber bleiben und begnügte mich mit der "Klapp-Lösung" (siehe Bild) - weiter bekam ich das Gerät einfach nicht geöffnet. Zum Glück ließ sich die alte HDD aber so auch schon halbwegs einfach durch die neue SSD ersetzen. Die ganze Aktion dauerte eine gute Stunde und konnte nur dank der Hilfe eines Kollegen durchgeführt werden. Glücklicherweise wurde die SSD vom BIOS auch direkt erkannt, so dass ich das Gehäuse endlich wieder schließen konnte. Anschließend wurde Ubuntu 10.04 LTS neu installiert, wobei der Geschwindigkeitsvorteil direkt spürbar wurde. Beim Boot etc. macht sich die SSD ebenso positiv bermerkbar wir beim Öffnen von größeren Programmen (Stichwort: OpenOffice.org). Natürlich kann die kleine SSD hier nicht ansatzweise mit der 2,5" von Intel mithalten, die ich im MacBook verbaut habe (~237MB/sec lesend), mit guten ~76MB/sec (getestet via dd und hdparm) und deutlich besseren Zugriffszeiten gegenüber der alten Toshiba-Platte kann man aber mit dem kleinen Vaio jetzt halbwegs vernünftig arbeiten. Jetzt ist der Schwachpunkt eher die Core2Duo Dualcore-CPU mit nur 1,2GHz. Friday, 7. May 2010LENOVO X200 TABLET - Bericht eines Dauertesters
Heute einmal ein Gastbeitrag von Martin Pohl. Er hatte das Vergnügen, den mir im Rahmen des "Lenovo Blogger Advisory Council" als Testgerät zur Verfügung gestellten Lenovo X200 Tablet (ich berichtete bereits) ausgiebig zu testen. Als Ingenieur war er dafür ideal geeignet. Aber lest selbst:
Vor etwa einem halbem Jahr bekam ich ein Lenovo x200 tablet zum ausgiebigem Test zur Verfügung gestellt. Ich bin Entwicklungsingenieur und arbeite daher häufig mit Skizzen und handschriftlichen Notizen zu Konstruktionen und Berechnungen. Weiterhin versuche ich mich an der Umsetzung des papierlosen Büros. Daher ist ein Tablet-PC für mich grundsätzlich das optimale Werkzeug. Ob es das Mitschreiben in einer Besprechung ist oder das Notieren von Daten an einem Prüfstand während eines Versuchs oder die sofortige Verfügbarkeit von Fachliteratur und Tabellenwerken ist, ein Tablet bietet mir all diese Möglichkeiten. Im Privaten finde ich es als Urlaubsbegleiter sinnvoll um Bücher zu lesen, Tagebuch zu schreiben, Musik fürs Autoradio bereitzustellen oder die Urlaubsfotos von der Speicherkarte zu sichern. Ich stehe dieser Geräteklasse also grundsätzlich positiv gegenüber. An dieser Stelle vielen Dank an Martin für den interessanten Testbericht. Über Kommentare freuen wir uns, ebenso wie der Verfasser, natürlich jederzeit. Wednesday, 5. May 2010Webhosting auf dem iPhone 3G
Da wir noch ein altes iPhone 3G (OS 3.1.3) mit gebrochenem Display rumliegen hatten, wurde dieses heute mal als Webserver umfunktioniert. Nach dem Jailbreak mit dem Pwnage Tool vom iPhone-Dev-Team wurde der Webserver Lighty samt PHP und SQLite-Support installiert. Als Blog-Engine kommt dort, wie hier auch, S9Y zum Einsatz.
Die ersten Tests sahen gut aus, direkt nachdem ich den Link zu dem Blog auf dem iPhone auf Twitter veröffentlicht hatte, stürzte das Gerät aber direkt erstmal ab. Damit zeigt sich, dass es eben nicht mehr als eine nette Spielerei ist. Dennoch eine lustige Geschichte, die wir sicher erstmal laufen lassen werden. Vielleicht fallen uns ja noch weitere Sachen ein, die man auf dem iPhone als Webserver laufen lassen kann. Solche Sachen wie einen vollwertigen Datenbankserver wird man natürlich nicht hinbekommen, dafür ist die Hardware einfach zu langsam. Tests mit "dd" auf der Shell ergaben eine Schreibrate von nur rund 4 MB/sek im Schnitt. Und wirklich schnell ist die ARM-CPU natürlich auch nicht. Weitere Infos dazu findet ihr unter iphonehost.de - diese Seite wird auf dem iPhone 3G gehostet. Wir bitten daher um Nachsicht, falls die Aufrufe ein wenig dauern In diesem Blogpost gehen wir auch noch intensiver auf die Vorgehensweise und Config ein. Thursday, 15. April 2010Die neuen MacBooks Pro: Bis zu 50% Leistung! Apple hat eine neue Generation der MacBooks Pro vorgestellt und mit sagenhaften 50% Leistung beworben. Inzwischen ist der Fehler auf der Apple-HP behoben und das kleine aber feine Wörtchen "mehr" wurde eingefügt. Dennoch ein sehr lustiges Versehen In Wahrheit sind die neuen MacBooks natürlich wirklich leistungsfähiger als die vorherige Generation, schließlich werkelt dort jetzt ein Intel Core i5 bzw. Core i7 Prozessor mit HyperThreading. Außerdem enthalten die neuen Geräte die GeForce GT 330M mit bis zu 512MB Grafikspeicher. Ich bleibe aber bei meinem MacBook Pro der vorherigen Serie, denn in Sachen Geschwindigkeit kann man auch auf diesem Gerät nicht klagen.. Friday, 2. April 2010Osterfarben mal anders: Displaykalibrierung auf dem Mac
Manche bemalen zu Ostern ja Eier, ich beschäftige mich lieber mit den Farben auf meinem Display. Das war nicht wirklich geplant, aber irgendwie hat das OS-X Update auf 10.6.3 mein Farbprofil zerschossen, so dass ich mit einem wunderschönen Gelbstich konfrontiert wurde. So ähnlich muss es wohl aussehen, wenn man über Jahre täglich 2 Schachteln Zigaretten am Monitor raucht.
Das Problem hatten zwar auch im macuser.de - Forum viele Leute, eine richtig gute Lösung habe ich aber nicht gefunden. Die OS-X eigene Kalibrierungssoftware ist ziemlicher Schrott, zumindest kam ich damit zu keinem guten Ergebnis. Auch an der Apple-Care-Hotline (wo ich wieder mehrere Euro Telefonkosten für Nix verbrannt habe In einem Forum habe ich dann den Hinweis auf das Programm SuperCal gefunden. Es handelt sich zwar um eine nicht mehr ganz aktuelle Shareware (mit vollem Funktionsumfang), das Ergebnis des doch recht komplexen Kalibrierungsvorganges kann sich aber sehen lassen. Das Display meines MacBook Pro 15,4" (matt) strahlt zumindest wieder in den originalen Farben und man erkennt mich wieder als Nichtraucher In diesem Sinne allen Lesern frohe Ostern.. Thursday, 1. April 2010Best of Aprilscherze 2010
IT - Aprilscherze
ICANN schaltet Rootserver ab (tagesschau.de) Coming soon! Store anything in Google Docs (google.com) Introducing TEXTp (youtube.com) iPad-Verkaufsstart verschoben - “schmelzende Displays” (mac-essentials.de) iCade - iPad Arcade Cabinet (thinkgeek.com) Chip.de Forum fragt Geschlecht ab und lässt keine Männer mehr rein, da bereits zu viele online sind (chip.de) Drahtlos tanken mit dem iPhone (oeamtc.at) Der heise.de Scherz dieses Jahr war leider so schlecht, dass man ihn eig. gar nicht verlinken kann .. Diverse Aprilscherze Polizei setzt auf Drogenspürhamster (presseportal.de) Bei REWE wird aus "JA!" jetzt "Nö!" (rewe.de) Löw begnadigt Kuranyi! (11freunde.de) .. to be continued (Comments welcome!) Saturday, 27. March 2010Mit N24 Prepaid via UMTS/HSDPA ins Vodafone-Netz
Was ich vor 2 Jahren in Deutschland noch schmerzlich vermisste hatte (Bericht aus meinem damaligen Österreich-Urlaub), gibt es nun seit einer Weile: Prepaid UMTS. Warum nun gerade N24, was sich ja eigentlich als Nachrichtensender versteht, einen der besten Tarife im Angebot hat, kann man nur erahnen. Auf jeden Fall ersetzte die N24 SIM jetzt den bisherigen web'n'walk-Tarif von T-Online, der monatlich mit 59 EUR für die gelegentliche Nutzung einfach unnötig teuer ist.
Bestellt hatte ich nur die SIM, den USB-Stick brauche ich dank eingebautem 3G-Modul im Sony Vaio TZ31WN glücklicherweise nicht. 14,99 EUR inkl. 10 EUR Startguthaben sind ein fairer Preis, surfen im Inland kann man damit zu folgenden Preisen: 60 Minuten 0,99 €, 12 Stunden 2,99 € oder 7 Tage 9,99 €. Maximal 1 GB Traffic darf pro Session anfallen, das ist mehr als ausreichend. Klar, für Power-User ist der Tarif jetzt nicht unbedingt günstiger als z.B. die web'n'walk-Variante. Für den Einsatzzweck als "Urlaubs- oder Unterwegstarif" wie in meinem Fall ist es aber perfekt geeignet. Die Einrichtung war dank der Anleitung und aktuellem Ubuntu kein Problem, inzwischen taugt der Gnome-Network-Manager auch zum Verbindungsaufbau, so dass Tools wie "umtsmon" (Bericht) endlich nicht mehr nötig sind. Der Speed ist angenehm (Vodafone-Netz eben..), die Auswahl des jeweiligen Zugangstarifes erfolgt beim ersten Aufruf einer Website. Dort kann man auf Wunsch auch gleich den Account aufladen. Auf die Seite n24.de kann man national jederzeit kostenlos zugreifen, sofern man dies möchte. Für ein kurzes News-Update im Urlaub vielleicht gar nicht mal schlecht. Ich habe mich auch bewusst gegen ein Angebot von E-Plus oder O2 entschieden, da mir dort die UMTS-Netzabdeckung einfach noch nicht weit genug ist. Im Ausland kann man das Paket "International" zum Preis von 19,95 EUR täglich buchen. Für den Notfall geht das schonmal, besser ist aber sicher die Variante, sich vor Ort eine Prepaid-Datenkarte eines heimischen Providers zu besorgen. Friday, 26. March 2010Snow Leopard für den Einsatz mit einer SSD optimieren
Leider unterstützt Apple im aktuellen OS-X den ATA-Befehl TRIM nicht. Das ist für User einer SSD (wie mich, ich berichtete) doppelt ärgerlich. Zum Einen kann dadurch im Laufe der Zeit die Zugriffsgeschwindigkeit signifikant einbrechen, da nach dem Löschen von Files die entsprechenden Blöcke nicht direkt wieder benutzt werden können. Zum Anderen nervt es, dass sowohl Linux ab 2.6.28 sowie Windows 7 diesen ATA-Befehl bereits unterstützen, während "das weltweit fortschrittlichste Betriebssystem" (Zitat von Apple) dies nicht kann. Ob bzw. wann mit einem Update diesbezüglich gerechnet werden kann, ist leider ungewiss.
So kann man derzeit als SSD-User unter Snow Leopard nur einige Workarounds anwenden, um die Probleme durch den fehlenden TRIM-Support zu umgehen. Die ganz Harten bauen ab und an ihre SSD aus, stecken sie in einen Windows-PC und lassen dort Tools wie z.B. die Intel-SSD-Toolbox laufen, um die SSD wieder in den Ursprungszustand zu versetzen. Dank TimeMachine hat man dann zwar wieder sein altes OS-X drauf, der Zeitaufwand von mehreren Stunden für diese Aktion ist aber eher unangenehm. Ein reines Neu-Formatieren reicht an dieser Stelle nämlich leider nicht aus, die Blöcke werden dabei nicht explizit wieder freigegeben. Hier nun also ein paar Tipps, um die SSD nicht ganz so sehr zu belasten, Anwendung auf eigene Gefahr: sudo pmset -a hibernatemode 0Damit deaktiviert man, dass OS-X beim Ruhezustand (z.B. default bei "Deckel zu" beim MacBook der Fall) den ganzen RAM-Inhalt zusätzlich auf die Platte nach /var/vm/sleepimage schreibt. Das kann zwar im schlimmsten Fall (=Akku alle) zu Datenverlust führen, sollte aber in der Praxis keine Rolle spielen. Das vorhandene Sleepimage mit der Größe des vorhandenen RAM kann dann natürlich direkt gelöscht werden. sudo pmset -a sms 0Dies deaktiviert den "Sudden Motion Sensor", der normalerweise die HDD bei Erschütterungen ausschaltet. Da eine aber SSD resistent gegene Erschütterungen ist, macht diese Einstellung natürlich keinen Sinn bzw. arbeitet eher kontraproduktiv. Das sind meiner Meinung nach die wichtigsten Einstellungen. Ich habe von vielen Usern gelesen, dass sie seit dem SSD-Einsatz "sicherheitshalber" Spotlight komplett deaktiviert haben. Der Sinn davon erschließt sich mir nicht wirklich, zumal ich ohne Spotlight nicht mehr wirklich leben wöllte. Ein weiterer Ansatz ist, den Cache im Safari komplett zu deaktivieren oder auf eine Ramdisk auszulagern. So richtig schick finde ich diese Lösung aber auch nicht, zumal bei Safari so ganz ohne Cache keinerlei POST-Uploads von Files z.B. bei Flickr oder Facebook möglich sind. Daher habe ich den Safari erst einmal unangetastet gelassen. Es bleibt zu hoffen, dass Apple in einem kommenden Update den TRIM-Support integriert, schließlich werden SSD mehr und mehr massentauglich und die neueren Geräte unterstützen auch fast alle diesen Befehl. Thursday, 25. March 2010Keine Zeit verschwenden: Intel SSD im MacBook Pro
Man ist schon sehr verwöhnt, aber 30+ Sekunden für den Boot und beispielsweise 10+ Sekunden für den Start von OpenOffice.org oder anderen "Größen" wie Photoshop summieren sich bei der täglichen Arbeit schnell auf mehrere Minuten. Also bestand schon lange der Wunsch nach einer SSD im MacBook Pro. Die vorhandene Seagate Momentus mit 320 GB und 7200 RPM musste dafür natürlich ersetzt werden. Nach diversen Recherchen fiel die Wahl auf die Intel X25-M G2 mit 160 GByte, die durch gute Benachmarks auffiel. Der Preis von rund 370 EUR ist für eine SSD dieser Klasse in Ordnung, zumal Intel bei 20 GByte Transfer täglich eine Lebenszeit von mind. 5 Jahren garantiert.
Anschließend also von der Snow-Leo DVD gebootet, die SSD via Festplatten-Dienstprogramm formatiert und die Wiederherstellung via TimeMachin ausgewählt (vorher hatte ich nochmal manuell ein TM-Backup angeworfen, nur zur Sicherheit). Hier gab es allerdings Probleme, denn die TimeMachine-Backups auf der lokalen NAS im Büro (keine TimeCapsule!) wurden nicht erkannt. Im Netz fand sich dann aber schnell eine gute Anleitung, wie man im Terminal das NAS-Volume mounten und die Backups somit verfügbar machen kann. Funktionierte auf Anhieb perfekt! Der Restore von rund 60 GB Daten dauerte dann gute 3 Stunden, trotz GBit LAN. Voila, alle Daten und Programm waren wieder da. Da dies mein erstes Restore via TimeMachine war, hatte ich doch ein wenig Schiss Zur Performance kann ich nur sagen: WOW! Ich bin restlos begeistert. Die Programme fliegen nur so auf den Desktop. Auch Schwergewichte wie Photoshop, Netbeans oder OpenOffice.org. Wie das konkret aussieht, kann man im folgenden Video ganz gut sehen. Auch die Boottime hat sich mehr als halbiert. Ein Xbench-Ergebnis mit der neuen Platte gibt es hier, Werte von bis zu 200 MB/sek lesend und 100 MB/sek schreibend sprechen für sich. Mit der alten HDD waren übrigens in beide Richtungen kaum mehr als 65 MB/sek drin. Um die Platte zu schonen habe ich noch die Mount-Option "noatime" gesetzt, womit die Accesstime eines Files nicht dauernd sondern nur beim tatsächlichen Schreiben in das File aktualisiert wird. Das spart einige Zugriffe und schont die SSD. On the fly kann man "noatime" via sudo mount -uvwo noatime / setzen. Um die Einstellung permanent zu haben, kann man dieser Anleitung folgen und ein plist-File erstellen. Ich bin also restlos begeistert und kann nur Jedem eine SSD empfehlen, dem das Geld nicht zu schade ist. Bei der täglichen Arbeit werde ich mich jedes Mal freuen, wenn sich die Programme ohne Verzögerungen öffnen etc. .. [UPDATE] Hier noch ein Graph des AJA-Systemtests, die die gute Performance grafisch darstellt. Im Schnitt wurden 99,2 MB schreibend und 237,2 MB lesend erreicht: ![]() Wednesday, 24. March 2010NoSQL Testing: Cassandra, Memcached, Redis und "einfach nur" Java
Derzeit ist ja NoSQL im Trend, und das wohl zu Recht. Bei vielen Projekten ist eine relationale Datenbank einfach nur Overkill, da oft stupide immer wieder die gleichen Datensätze abgefragt werden und die Möglichkeiten einer relationen DB nur zu einem Bruchteil verwendet bzw. benötigt werden. Aus diesem Grunde haben wir uns einmal intensiver mit den aktuellen NoSQL-Engines beschäftigt und sind zu überraschenden Ergebnissen gekommen.
Als Testumgebung diente eine VMware VM bzw. anschließend ein Dedizierter-Server (Quad-Opteron, 8 GB RAM), um noch besser die echte Performance messen zu können. Wir haben mit einem kleinen Java-Programm immer mehrere 100k bzw. millionen Datensätze (je nachdem, was so reinpasste Als erstes war Cassandra dran, wovon wir uns viel erhofften. Denn Digg, Facebook, Twitter und Andere können ja nicht irren. Oder etwa doch? Ehrlichgesagt waren unsere Tests mehr als ernüchternd. Sowohl mit Java, PERL und auch PHP schafften wir nicht mehr als 100 Writes pro Sekunde, egal wie wir es anstellten (batched, einzeln). Auf dem Server selbst gab es komischerweise keinerlei CPU- oder I/O-Last. Wir machen daher das Thrift-Interface für die schlechte Performance verantwortlich. Thrift ist ein Code-Generator, der auf Wunsch aus einem Template für viele Programmiersprachen API's baut. Das ist zwar sehr angenehm und schick, aber offenbar langsam. Abschließend konnten wir allerdings nicht gänzlich klären, warum Cassandra bei uns versagt hat. Auch die durchaus freundliche Mailingliste konnte auf unsere Anfrage hin das Problem nicht klären. Fakt scheint, dass Cassandra erst bei vielen Clients aufblüht. Wenn man von 100 Clients aus tatsächlich jeweils 100 Writes/sek schafft, sieht das Ergebnis schon wieder besser aus. Erwähnen sollte man vielleicht an dieser Stelle auch noch, dass Cassandra und Thrift relativ schlecht dokumentiert sind, was sicher auch an den Versionen 0.x liegt. Die Reads haben wir aufgrund des ernüchternden Write-Performance gar nicht erst getestet, sorry.. Memcached darf in dieser Runde natürlich nicht fehlen, zumal wir damit bereits gute Erfahrungen im Produktiveinsatz gemacht haben. Unser Java-Testprogramm schaffte hier 1000 Writes/sek und ganz ordentliche 10k Reads/sek. Was bei Memcached auffällt, ist die nahezu nicht vorhandene CPU-Auslastung, egal wie sehr man den Server quält. Diese Tatsache und auch Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass sehr viele Connects und gleichzeitige Abfragen wunderbar schnell beantwortet werden könnne. Problematisch ist natürlich, dass kein Backup vorliegt, wenn der Server abstirbt. Es gibt zwar einige Tools/Scripte, die einen Dump erlauben, getestet haben wie dies allerdings nicht. Diese Lücke füllt MemcacheDB - hier werden die Daten zusätzlich zu der Kopie im Speicher noch in eine Berkeley DB geschrieben. Leider ist das letzte MemcacheDB-Release von 2008. Ob das nun daran liegt, dass die Software perfekt funktioniert oder ob die Entwickler keine Lust mehr haben, kann man nur erahnen. Wir mussten zumindest Berkeley DB 4.7 von Hand kompilieren, da die MemcacheDB nur damit zusammenarbeiten wollte. Aktuelle wäre Berkeley DB 4.8. Die Ergebnisse waren nicht direkt schlecht, wir schafften 600 Writes/sek und um die 5k Reads. Da die Daten eben noch sicher auf Platte geschrieben werden, kann die Performance nicht mit Memcached mithalten. Natürlich merkt man auch die Arbeit auf der Platte entsprechend an der Serverlast, die Werte waren aber im Rahmen. Redis war ebenfalls einen Blick wert und beeindruckt mit dem wohl größten Funktionsumfang. Die Command Reference liest sich beeindruckend, teilweise schon fast wie die eines "echten" Datenbankservers. Ebenso beeindruckend sind eigentlich auch die Testergebnisse: 30k Writes und Reads pro Sekunde. Allerdings war die CPU hier auch ziemlich gut ausgelastet, wenn man viele gleichzeitige Zugriffe simuliert. In der Config kann man bestimmte Intervalle festlegen, in denen ein Dump auf die Platte geschrieben wird, z.B. "alle 300 Sekunden, wenn sich in dieser Zeit mindestens 1000 Datensätze verändert haben". Das macht einen Restore im Fehlerfall problemlos möglich. Zu guter Letzt kam ein von einem netten Kollegen geschriebenes Java-Programm zum Einsatz. Es lauscht auf einem Port und nimmt dort Anfragen entgegen, nachdem es vorher über einen anderen Port mit Daten gefüttert wurde. Die Daten werden im Speicher in Form einer Hasttable gehalten. Als Key dient auch hier die Integer-ID. Der Speed ist wahrlich beeindruckend. 330k Writes pro Sekunde sind hier möglich (im Test wurden 5mio Zeilen in ca. 15 Sekunden geschrieben!!). Auch der lesende Zugriff kann sich sehen lassen, hier werden nahezu die gleichen Werte erreicht. Damit hätten wir auf keinen Fall gerechnet, aber wahrscheinlich ist eine minimale Lösung manchmal einfach die Beste Falls ihr Erfahrungen mit NoSQL habt, freuen wir uns über Kommentare. Außerdem möchten wir zu bedenken geben, dass unsere Tests natürlich nicht repräsentativ sind. Nicht immer kommt es nur auf schnelle Writes und Reads an. Diesmal aber eben schon ..
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