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Wednesday, 10. March 2010Musik aus dem (W)LAN
Da ich zu Hause sowie im Office nahezu den ganzen Tag den chilligen Klängen meines #1 Radiosenders Lounge-Radio.com lausche, musste jetzt mal ein (W)LAN-Radio her. Immer einen PC/Mac zu booten, um Musik zu hören, hat irgendwie doch etwas genervt. Außerdem sind die Speaker am Apple Cinema Display nicht wirklich der Reißer, wenn man Musik mag.
Nun begann natürlich die Suche nach einem geeigneten WLAN-Radio. Es gibt ja diverse Modelle von Hama und Logitech, die aber keine eigenen Lautsprecher haben und somit ausschieden. Seltsamerweise haben sehr viele Modelle auch nur eine Box, bieten also nur Radiowecker-Sound in Mono an. Bei einem 128kbit - Stream darf es aber ruhig schon Stereo sein. Nach langen Recherchen bei Amazon und Co. kam ich dann zum Sangean WFR-20. Den offenbar niederländischen Hersteller kannte ich bisher nicht, die guten Kritiken zu dem Gerät hatten mich aber überzeugt. Also bei Redcoon für 198 EUR bestellt und prompt geliefert bekommen. Nun steht das Radio seit einer knappen Woche hier rum und dudelt 8 bis 10 Stunden am Tag ohne irgendwelche Aussetzer. Wir haben es allerdings nicht via WLAN, sondern klassisch via Kabel ans Netz angeschlossen, da es direkt neben einem Switch steht. DHCP klappt problemlos, so dass wir keinerlei Netzwerkeinstellungen machen mussten. Anschließend machte das Gerät erstmal ein Firmware-Update, was auch problemlos funktionierte. Der Sound ist wirklich gut, was natürlich auch vom jeweiligen Stream abhängt. Man kann Bässe sowie Höhen getrennt regeln, das bietet auch nicht jedes Modell in dieser Preisklasse an. Mit 128kbit Streams erreicht man also einen recht guten Klang, der über jeden kleineren PC-Speaker erhaben ist. Für seine Lieblingssender kann man auf der IR-Fernbedienung (im Chipkarten-Format, nicht unbedingt ein optisches Highlight - funktioniert aber sehr gut) 6 Sendertasten belegen. Vielleicht etwas zu wenig, reicht uns aber derzeit noch aus. Außerdem kann man vom Radio aus auf den Dienst live365.com zugreifen, wo sich Senderlisten etc. abspeichern lassen. Dies haben wir allerdings noch nicht getestet. Was fehlt, ist eine Mute-Taste. Wenn z.B. das Telefon klingelt, wäre dies schon hilfreich. So bleibt entweder das Ausschalten oder manuelle herunterregeln der Lautstärke. Witzig war auch, dass in der Anleitung explizit auf den Internetdienst reciva.com zur Senderlisten-Verwaltung hingewiesen wird - leider unterstützt offenbar die aktuelle Firmware diesen Dienst nicht mehr. Geht aber auch ohne derartige Dienste problemlos, man muss sich eben nur durch die Senderlisten bzw. Genres hangeln.. Fazit: Ein WLAN-Radio mit gutem Klang zu einem eigentlich auch ganz guten Preis, wenn man sich Konkurrenzmodelle mit ähnlicher Ausstattung ansieht. Klare Kaufempfehlung! Thursday, 28. January 2010Gängige Browser in der V8 Benchmark Suite - Version 5
Ich habe soeben mal die diversen, auf meinem MacBook Pro (2,8GHz Core 2 Duo, 4GB RAM) installierten, Browser durch den V8-JavaScript-Benchmark in Version 5 von Google laufen lassen (Link - Achtung, legt direkt los).
Dass Chrome (v4.0) besonders gut abschneidet und das Rennen locker macht, kann man sich ja denken - schließlich ist der Test ja von Google entwickelt worden. Aber wie schlecht der aktuelle Firefox 3.6 dagegen ist, erschreckt mich schon ein wenig. Safari 4.0.4 hingegen ist immerhin noch auf einem sehr guten 2. Platz und massiv schneller als Firefox und Opera (v10.10). Letzterer ist extrem langsam bzw. ist der Test einfach nicht für diesen geeignet. Denn in der Praxis stellt er sich eigentlich nicht so langsam dar, auch wenn ich ihn nur selten verwende. Klar, andere Benchmarks haben wieder andere Sieger. Dennoch deckt sich das mit meinen Erfahrungen, was die Performance von Firefox 3.x angeht (ich berichtete). Hier die Ergebnisse meiner je 3 Versuche inkl. Durchschnitt: ![]() In einer VM war der Firefox auch unter Windows XP nicht schneller oder langsamer. Der IE auf hingegen verabschiedete sich beim Test komplett, weswegen ich es nicht nochmal damit versucht habe Wednesday, 27. January 2010Erste Gedanken zum neuen iPad von Apple
Selten, aber wahr: Gizmodo, Engadget und Macrumors waren wie viele andere Blogs und Newspages zum Thema Apple heute nach 19 Uhr MEZ tot. Auch Twitter kam kurzzeitig ins Stocken. Denn Apple stellte das neue iPad vor. Mein erster Gedanke war, dass das Ding aussieht wie ein digitaler Bilderrahmen - was ja auch irgendwie stimmt. Man könnte es aber auch als großes iPhone bezeichnen.
Wie auch immer, es läuft eine Art modifiziertes iPhone OS darauf (was hoffentlich in irgendeiner Form auch auf die iPhones kommt). Das war für mich die erste Enttäuschung, eine Snow Leopard Version wäre mir lieber gewesen. Allerdings gibt das wohl die 1GHz CPU nicht her. So muss man sich, zumimdest anfangs, mit den Einschränkungen des iPhone OS rumschlagen. Da wären fehlender Flash-Support (sehr nervig nach einer Weile im Web) sowie fehlendes Multitasking (mutmaße ich jetzt mal, denn es wurde bisher nicht das Gegenteil bewiesen.). Dafür kann man aber alle iPhone-Apps "out of the Box" auf dem iPad nutzen. Das sieht, zumindest im Fall von der Facebook App (siehe Video), irgendwie komisch aus. Denn aufgrund der anderen Auflösung auf dem iPhone werden die Apps einfach nur "upscaled", das finde ich irgendwie verdammt unschön. Man kann nur hoffen, dass bald spezielle iPad-Apps kommen, die die volle Auflösung nutzen. Einen Store für eBooks soll es dann auch geben, eine durchaus nette Idee und eine Alternative zum Kindle von Amazon. Ansonsten kann man das Gerät mit WLAN bzw. optional auch mit UMTS bekommen. Der Preis ist ansich ok, wenn man bedenkt dass ein iPad samt UMTS und 32GB SSD dann theoretisch günstiger als ein iPhone 3GS mit 32GB ist. Ob das dann tatsächlich so ist, weiss man natürlich noch nicht. Interessant wäre auch zu wissen, ob man via Tethering über ein vorhandenens iPhone z.B. via Bluetooth ins Netz kommt. Ein weitere SIM nur für das iPad fände ich unschön. Mein Fazit ist: Geht so! Irgendwie hatte ich wohl mehr erwartet, auch wenn ich nicht genau weiss, was eigentlich. Das habe ich auch schon via Twitter von vielen Leuten gelesen. Aus jetzigem Stand macht das iPad für mich keinen Sinn bzw. es gibt noch keinen Kaufanreiz. Ein Gerät zwischen dem MacBook Pro und dem iPhone habe ich bisher zumindest noch nicht vermisst. Auch fehlt eine Kamera für Skype oder Ähnliches am iPad sowie GPS (im kleinsten Modell). Interessant wird auch, wie Apple bei 1024x768 Videos in 720p abspielen will ("H.264 video up to 720p") - oder nur via VGA Adapter?!? Aber abwarten, wenn die ersten Geräte durch die Gegend geistern. Apple Produkte haben ja die doofe Angewohnheit, unbedingt zu gefallen und ein "haben wollen" Gefühl auszulösen. Auch dann, wenn man das Ding eigentlich gar nicht braucht. Und hier auf dem Glastisch würde es bestimmt schick aussehen, sei es auch nur zum Bilder in der Slideshow anschauen. Eben doch wie ein digitaler Bilderrahmen .. Hier noch das offizielle Apple-Video zum iPad: Tuesday, 19. January 2010IPv4 Restlaufanzeige - langsam wird's eng
Dass die IPv4-Adressen bald alle sind, weiss wohl inzwischen jeder technisch versierte User. Wann das aber genau sein wird, weiss wohl Keiner so genau. Die Restlaufanzeige von inetcore.com bietet nun eine Annährungswert, der dies veranschaulicht.
Was wird danach? IPv6 kennt zwar ebenfalls Jeder, aber benutzt ihr das schon? In unserer derzeitigen Infrakstruktur hier spielt das zumindest noch keine Rolle. Klar, alle gängigen OS' beherrschen IPv6, Google ist ebenfalls schon darüber erreichbar. Aber wie wird die Umstellung konkret ablaufen? Fragen über Fragen Mit RFC 5735 wurden zwar die Tage erst ein paar neue IPv4-Bereiche frei, das ist aber auch nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Wie man hier schön sieht, gibt es immernoch einige Bereiche, die freigegeben werden könnten. Aber auch das reicht nicht .. Bin schon sehr gespannt, wie sich das entwickelt, wenn nächstes Jahr tatsächlich keine IPv4-Adressen mehr neu vergeben werden können. Es bleibt spannend! Norton Safe Web listet admin-blog.com - zu Recht eigentlich
Gestern bekam ich einen lustigen Hinweis via Google Alerts, nämlich dass admin-blog.com bei safeweb.norton.com als bösartige Seite gelistet ist. Dort wird ein offenbar schadhaftes JavaScript namens "HTTP Malicious Javascript Encoder 5" gefunden, welches ich 2008 mal in einem Blogeintrag verlinkt hatte.
So weit, so gut. Ob das jetzt irgendeinen Einfluss auf Nutzer irgendwelcher komischen Norton-Software hat oder ob diese im schlimmsten Fall dieses Blog gar nicht mehr aufrufen können, eine tolle Warnung erhalten oder whatever - keine Ahnung. Immerhin kann wohl der IE 6 wie auch der Firefox 2.0.8 von diesem Script manipuliert werden. Natürlich aber nicht von unserer verlinkten Textdatei, denn die wird ja einfach nur als Text durch den Browser ausgegeben (sollte man annehmen). Insofern ist die Norton-Safeweb Warnung eigentlich überflüssig und irreführend. Wie auch immer, Norton-User sind eh nicht die Haupt-Zielgruppe des admin-blog.com Monday, 18. January 2010Admin-Blog.com liegt nun auf neuem Server
Wenn ihr dieses Posting hier lest, kommt ihr schon auf dem neuen Server raus!
Auf dem alten Server lagen diverse andere Projekte, die sehr viel CPU benötigen. Dieser Server hier hat quasi den ganzen Tag Langeweile, daher der spontane Umzug. Normalerweise sollte Alles wie gewohnt funktionieren, bei Problemen bitte in den Kommentaren einen Hinweis geben - vielen Dank! Ein paar Eckdaten für die Interessieren Leser zum neuen Server gibt es hier bei Hetzner - ein wirklich nahezu unschlagbares Angebot. Saturday, 16. January 2010Mein heutiger Browser: Safari 4, eine kleine Geschichtsstunde zum Thema Browser
Es müsste so im Jahre 2002 gewesen sein, als ich vom Internet Explorer (5.0?) zu Mozilla gewechselt bin. Damals gab es noch keinen Firefox, sondern schlicht die sogenannte "Mozilla Application Suite", die ich seit Version 0.9.x im Einsatz hatte. Netscape war mir nie so ganz geheuer, der IE ging aber auch nicht mehr wirklich klar. Daher war das freie Mozilla-Projekt eine willkommene Alternative, dank integriertem Mail- und Newsclient konnte ich mich auch gleich von Outlook trennen. Schön war auch, dass ich mich bei meinen ersten Gehversuchen mit Linux bzw. KDE dann nicht umgewöhnen musste, da es das freie Mozilla natürlich auch für diese Plattform gab.
Mozilla war nie wirklich schnell, da kam mir der Firefox-Fork gerade richtig. Es muss wohl so 2004 um die Version 1.0 gewesen sein, also ich nach und nach komplett auf den Firefox zum Browsen und Thunderbird zum Mailen umgestiegen bin. Zwischenzeitlich habe ich auch mal eine Weile Opera mit dem Mailclient M2 (hiess der so?) gearbeitet, kam nach ein paar Monaten aber dann doch wieder zum Firefox. Dank mächtiger Extensions, v.a. zur Web-Entwicklung, und einer stetigen Entwicklung wurde Firefox so zu meinem täglichen Begleiter im Web und die insgesamt, vom Betriebssystem mal abgesehen, mit Abstand am meisten von mir benutzte Software - bis zum 30. November 2009! Seitdem benutze ich Safari in der aktuellen Version 4.0.4 und habe den Firefox seitdem nicht wirklich vermisst. Im Gegenteil eigentlich, denn Safari ist einfach deutlich schneller. Das bemerkt man bei JavaScript lastigen Websites wirklich direkt, aber auch "normale" Seiten bauen sich gefühlt schneller auf. Außerdem hatte ich mit dem FF zumindest auf dem Mac immer mal wieder Stabilitätsprobleme. Nervig waren ebenfalls die Probleme mit Extensions nach Updates des FF auf eine neue Version und eine Art "Stylesheet-Bug", der bei mir im FF öfter auftrat. Dabei wurde irgendwie ein externes Sytelsheet zu einer Website nicht richtig geladen, weshalb man die Seite nicht wirklich benutzen konnte. Mehrfacher Reload half zwar manchmal, aber das machte dann nur bedingt Spaß. Ob das jetzt an einer Extension lag, weiss ich nicht genau. Zumindest trat dieser Effekt nur auf dem Mac auf und brauchte mich immer öfter dazu, mal den Safari zu nutzen. Klar, einige wirklich tolle Sachen wie den Nagios Checker gibt es für Safari leider nicht. So richtig brauchen tut man das aber auch nicht, schließlich kommen die Nagios-Meldungen auch via Mail und SMS. Für die Web-Entwicklung stellt Safari von Haus auf perfekte Werkzeuge zur Verfügung. Das gefällt mir fast noch besser als sämtliche Plugins dafür auf dem FF. Dank pimpmysafari.com (offenbar gerade down..), dessen Plugin-Sammlung für Safari zugegebenermaßen lächerlichen gegen die Massen an Extensions für FF aussieht, hat man immerhin AdBlock und einige andere Grund-Plugins am Start. Den Rest wie Tab's speichern, Opensearch-Support uvm. bekommt man mit dem Addon Glims. Wie es aussieht bleibt ich derzeit also auf dem Mac bei Safari, Firefox ist natürlich weiterhin installiert und kommt zudem unter Linux und Windows weiterhin zum Einsatz. Opera und Chrome für Mac lungern hier auch noch auf der Platte rum, aber eigentlich nur zu Testzwecken. Und nun, liebe Firefox-Jünger, hackt bitte auf mir rum .. Wednesday, 13. January 20102x Ausschuss bitte: Apple LED Cinema Display 24
Seit ca. 3 Monaten schmücken bzw. schmückten 2 Apple LED Cinema Display 24" unser Büro hier. Vor 3 Wochen bemerkte dann mein Kollege dunkle Flecken bei weissen Hintergründen in der linken unteren Ecke seines Displays. Da die Flecken trotz langer Betriebspause nicht verschwanden, ging der Monitor in die Rekla, wo er sich jetzt immernoch befindet.
Gestern nun der Schock, auf meinem Cinema Display geht es auch los. Ich sehe in der selben Ecke unten links schon schwache schwarze Flecken, die wie Dreck auf dem Display aussehen. Es scheint so, als ob die Displayfolie irgendwie durchgedrückt oder angeklebt ist - Ursache unbekannt. Die Displays standen einfach nur auf dem Schreibtisch und wurden tgl. je 8h mit einem MacBook Pro daran betrieben. Dafür sind sie afaik ja auch gebaut Also geht Meines nun auch in die Rekla, was sehr ärgerlich ist. Wir haben zwar noch 20" Fallback-Monitore von Samsung, die mittels Mini-Display-Port zu DVI-Adapter an das MacBook Pro passen, die Vorteile wie Stromversorgung oder USB-Connect fehlen aber natürlich. Von der Auflösung ganz zu schweigen. Ein wenig enttäuscht bin ich schon, zumal beide Geräte hintereinander nun den Fehler hatten. Und besonders günstig sind die ja nun auch nicht, dafür hätte man 2-3 Displays von einem anderen Hersteller bekommen Tuesday, 12. January 2010Im Dauertest: Lenovo X200 Tablet
Da ich im Rahmen des "Lenovo Blogger Advisory Council" glücklicher Dauertester (1 Jahr) eines X200 Tablet sowie eines IdeaPad Y550 bin (das ich derzeit noch nicht testen kann, da es mit US-Stromkabel geliefert wurde *g*), möchte ich meine ersten Eindrücke des X200 kurz schildern.
Auf den ersten Blick fiel mir sofort auf, dass das Gerät aus normalen Plastik besteht, wodurch es mir direkt wenig wertig erscheint. Ich bin mein MacBook Pro sowie ein Kohlefaser-Vaio gewohnt, da wirkt rauhes Plastik irgendwie billig dagegen. Dennoch macht es einen stabilen Eindruck und ist vor Allem sehr leicht, also gut für unterwegs. Da macht macht sich übrigens auch die integrierte 3G-Karte ziemlich gut, denn man ist überall mobil im Netz. Ausgestattet ist es sonst auch recht üppig, d.h. eine 250GB Platte (leider nur 5400upm, daher nicht wirklich flott) von WD, Intel Core2Duo L9400 @ 1.86GHz und 2 GB RAM. Der Bootvorgang von Windows 7 mit Tablet-Support dauert dennoch gefühlte 5min, tatsächlich ist es wohl etwas mehr als eine Minute. Bis man es dann wirklich benutzen kann, vergeht nochmal eine halbe Ewigkeit. Die Windows-Leistungsinfo spuckt eine 3.4 von 7.9 aus. Die Grafikkarte zieht den Score hier massiv runter, es handelt sich um eine Intel-Onboard Karte. Die Eingabe mit der Hand (sogar Multitouch fähig, siehe YouTube-Video von mir hier) oder dem an der Seite versenkbaren Stift funktioniert eigentlich ganz gut. Wirklich flüssig, wie z.B. auf dem iPhone ist es aber nicht. Aber vielleicht ist man da auch zu verwöhnt, keine Ahnung. Ein Kollege, der viel mit Grafik und Tablets macht, unterzieht das Gerät die Tage mal einem echten Eingabetest, ich werde dann weiter berichten. Für mich hat der Tablet bei der täglichen Arbeit eigentlich keine echten Vorteile. Es ist durchaus schick, auf der Couch zu sitzen,das Ding auf dem Schoss zu haben und via Stift oder Hand zu surfen. Geht es aber ein Eingaben vermisse ich recht schnell die Tastatur, auch wenn die Handschriftenerkennung von Windows 7 recht gut funktioniert. Ein Anlernen war nicht nötig, könnte das Ganze aber noch weiter verbessern. Der Klappmechanismus macht auf den ersten Blick einen stabilen Eindruck. Man kann mittels einem Button bequem das Bild drehen, je nachdem wie man den X200 gerade hält. Ob der Spaß nach 5000x herumdrehen noch genauso funktioniert, kann man nur hoffen. Für die Eingabe fehlt mir ein Touchpad, es gibt nur einen Mini-Trackpoint auf der Tastatur sowie Maustasten. Klar, auf einem Tablet ist ein Touchpad irgendwie auch nicht unbedingt erforderlich.. Ich teste das Gerät jetzt weiterhin und bin gespannt, wie es sich im Langzeiteinsatz so macht (Akkulaufzeit etc. teste ich noch). Wenn ihr Fragen zu dem Teil habt, nur zu. Werde ich, sofern möglich, gern beantworten. Und ja, Linux wird natürlich auch noch zum Einsatz kommen darauf Saturday, 2. January 2010Spamassassin und das Jahr 2010
Seit dem 01.01.2010 sind viele Installation von Spamassassin (SA) besondern streng vorgegangen und haben allen Mails automatisch einen bestimmtm Spam-Score verpasst (bei mir den Default-Wert, also 3.188), da das Datum außerhalb eines definierten Zeitraumes lag, der am 31.12.2009 endete. Da Spam ja oft mit Datumsstempeln aus der Zukunft versendet wird, war dies ein Problem. Selbst die großen Mailprovider wie GMX und web.de hatten offenbar dieses Problem
Somit vergab SA also für jede Mail also "FH_DATE_PAST_20XX=3.188", was natürlich schnell zu False-Positives führen kann. Der Fehler wurde aber schnell gepostet und auch mehr oder weniger "behoben". So wie es aussieht muss ich also am 01.01.2020 wieder ein solches Blogpost verfassen. Die eigene Installation kann via sa-update aktualisiert werden, man kann vorher auch /var/lib/spamassassin leeren. Damit funktionierte es auf meinen Mailservern zumindest problemlos. Nach dem Update sollten dort dann die aktuellen Rules liegen, die einen "Fix" beinhalten, der wie folgt aussieht: mailbob:/var/lib/spamassassin# grep FH_DATE_PAST_20XX -r .In diesem Sinne allen Lesern ein gesundes und bugfreies Jahr 2010! Monday, 28. December 2009Best of 2009
Ich möchte an dieser Stelle kurz meine technischen Highlights des Jahres 2009 vorstellen. Die Anschaffung fiel bei mir ins Jahr 2009, die Sachen gibt es unter Umständen allerdings schon länger auf dem Markt.
Die Liste ist mit Sicherheit nicht vollständig, da spontan abgebloggt Mich würden auch eure Highlights des Jahres 2009 interessieren. Und natürlich sind wir alle sehr gespannt auf die kommenden Sachen im Jahr 2010.
Monday, 14. December 2009[TIPP] lesspipe - Schweizer Taschenmesser für less
Den Reader less benutzt vermutlich jeder Admin mehr oder weniger oft für alle Arten von Textfiles. Für mit Gzip komprimierte Dateien gibt es dann noch zless, was immerhin das Entpacken spart. Manchmal weiss man allerdings nicht gleich, um was für ein File es sich handelt. Und jedes Mal file aufzurufen, ist auch nervig.
Aber dafür gibt es das kleine Bash-Script lesspipe, was zumindest auf Debian und CentOS vorinstalliert ist. Ich denke mal, andere Distributionen haben es auch vorinstalliert. Falls nicht, gibt es hier den Download. Beim Aufruf spuckt lesspipe die benötigten Variablen aus, die gesetzt werden müssen, damit es funktioniert: export LESSOPEN="| /usr/bin/lesspipe %s";Schreibt man diese Zeilen oder eben "eval `lesspipe`" in seine .bashrc, kommt man in den Genuss mit dem gewohnten Aufruf von less eine Vielzahl von Dateitypen ansehen zu können. Eine Liste der Typen gibt es in der README. Monday, 30. November 2009[Tipp] Nero Images auf dem Mac brennen
Ich habe von einem Bekannten ein .nrg - Image bekommen und wollte das auf meinem Mac brennen. Leider verweigert das frei verfügbare Burn bei Nero-Images seinen Dienst und Roxio Toast habe ich mir bisher nicht geleistet (99 EUR) - eigentlich gibt es für mich auch keinen Grund zum Kauf, Burn tut seinen Dienst ansonsten einwandfrei. Als Vorteil von Toast könnte man allerdings die Fähigkeit erwähnen, derartige Images einfach mounten zu können, sofern man dies braucht.
Da unser Mac aber aber über viele nette Shell-Tools verfügt, können wir mittels dd auf der Bash einfach die ersten 300 KByte des .nrg - Files abschneiden und somit ein normales .iso erzeugen. Denn bis auf die ersten 300 KByte sind diese Nero-Images wohl nicht anders als ein normales ISO. Also tut folgender Befehl im Terminal hier einen guten Dienst: dd bs=1k if=Image.nrg of=Image.iso skip=300Wir erzeugen damit ein Image.iso - File, welches wir via Burn problemlos brennen können. Die Erstellung kann je nach Imagesize natürlich ein paar Minuten dauern.. Saturday, 28. November 200915 Wave Invitations left
Falls es noch Leute da draussen gibt, die gern Wave testen möchten und dies mangels eines Zuganges nicht dürfen, vergebe ich gern meine 15 verbleibenden Invites.
Bei Interesse also einfach via Kommentar hier oder auf Twitter einen Hinweis geben. Solange der Vorrat reicht, wie man so schön sagt. Anschließend könnt ihr mich natürlich gern via robmin1337{at}googlewave.com adden und Wave testen. Ich selbst kann damit weiterhin nicht sonderlich viel anfangen, wie ich hier auch schon geschrieben hatte.
Thursday, 19. November 2009ChromeOS als Open-Source Projekt released
Nun kann man sich also ein erstes Bild von Googles kommenden "Betriebssystems" ChromeOS machen, leider vorerst nur als Video-Präsentation. Für Entwickler gibt es hier den Sourcecode.
Ich finde die Idee ja eigentlich ganz nett, bin aber dennoch ein wenig enttäuscht. Ich sehe ein Linux mit Chrome als Browser und gleichzeitig einzigem aktivem Programm, mehr so richtig noch nicht. Klar, es bootet wohl in 7 Sekunden von einer SSD, auf die nur lesend zugegriffen werden kann, aber das schafft mein Mac aus dem Suspend to RAM auch. Der Trend, den Google hier geht, ist natürlich nicht von der Hand zu weisen, schließlich benutzt man wohl wirklich zu 90% oder sowas nur den Browser auf einem Rechner. Für Netbooks mag ChromeOS vielleicht eine Alternative sein, aber selbst dort will man doch nicht auf eine echte Bildbearbeitung sowie die lokale Speicherung von Daten verzichten, oder? Ohne Internet ist ein Rechner mit ChromeOS zumindest nutzlos. Das macht sich besonders schlecht, wenn man auf Reisen im Ausland unterwegs ist usw. - dann könnte man offenbar nicht einmal die Fotos von der eigenen Digicam auf ein ChromeOS-Netbook spielen und anschauen (maximal auf einen Stick..) - geht ja nur mit Internet und der Cloud. Ganz davon abgesehen muss man sich fragen, ob mal der Cloud bzw. Google alle seine Daten anvertrauen will. So richtig gefällt mir der Gedanke ja nicht. Von POP3- bzw. IMAP-Support für meine eigenen Mailkonten habe ich auch noch nichts gesehen, es scheint ja auch keinen echten Mailclient zu geben. Das wäre für mich definitiv das KO-Kriterium, mal abgesehen von der Datensicherheit bzw. dem Datenschutz. Man kann wohl auch davon ausgehen, dass mit einem 0815-ADSL-Anschluss der Upload großer Datenmengen in die Cloud dann alles Andere als schnell geht. Dennoch werde ich diese interesante Entwicklung natürlich weiter verfolgen. Ich bezweifle aber, dass ich in den nächsten Jahren ChromeOS einsetzen werde. Aber man sollte ja niemals nie sagen, nicht wahr? Ein erklärendes Video von Google auf YouTube gibt es hier: What is Google Chrome OS?
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