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Sunday, 14. November 2010RockMelt, Social Web Browser auf Chromium-Basis
In den Medien las man die Tage recht viel über den neuen Browser "RockMelt". Für RockMelt verantwortlich ist unter Anderem Netscape-Gründer Marc Andreessen. Grund genug, sich die Software auf Basis der freien Chrome-Variante "Chromium" mal anzuschauen. Ein Einführungsvideo der Entwickler findet ihr auf YouTube.
Dies ist derzeit allerdings noch nicht so einfach nötig, denn der Download ist nur über einen Beta-Invite möglich. Sinn ist wohl, das Ganze interessanter zu machen. Ansonsten kann ich mir diese Methode nicht erklären. Netterweise erhielt ich kurzfristig einen Invite und durfte mir den Browser in der Mac-Version herunterladen. Übrigens ist sowohl für die Benutzung als auch für die Anmeldung zur Betaphase von RockMelt ein Facebook-Account erforderlich. Etwas seltsam, aber schließlich ist das ja ein Facebook-Browser. Auf den ersten Blick sieht es aus wie Google's Chrome, bei jedem Start des Browser wird man jedoch direkt zu Facebook connected. Dazu ist initial die Freigabe so ziemlich aller Profildaten für die RockMelt-App nötig. Das finde ich eher nicht so toll, zumal ich auch noch keine Möglichkeit gefunden habe, wenigstens das Passwort zum Facebook-Account beim Start manuell eingeben zu können. Im Grunde ist man sofort in meinem Facebook-Profil, wenn man den Browser startet. Durch die optionale Verknüpfung mit Twitter ebenso auch bei Twitter. Die Integration ist aber nicht wirklich toll gelungen, so findet sich derzeit offenbar nicht einmal die Möglichkeit, direkt Tweets abzusetzen. Somit muss man immer den Umweg über twitter.com oder eine andere Twitter-App gehen. Das Interface von RockMelt ist Chrome sehr ähnlich. Links und rechts finden sich jedoch die als "Edges" bezeichneten Infoleisten mit allen derzeit bei Facebook aktiven Freunden links und Buttons für Facebook und Twitter rechts. Auf Wunsch kann man durch einen Klick auf das Profilbild links direkt einen Chat starten, dem Nutzer eine Nachricht schreiben oder dessen Pinnwand zuspammen. Rechts zeigt sich auf Wunsch die Facebook- oder Twitter-Timeline (siehe Screenshot). Ganz fehlerfrei scheint die Beta noch nicht zu laufen, zumindest bekomme ich bei jedem Start diesen Fehler: Mein Fazit Ich brauche es nicht. Klar, ich schaue mehrfach täglich bei Facebook rein, lese via installiertem Echofon öfter Twitter mit und interagiere auch gern mit meinen Freunden über diese Kanäle. Permanent online zu sein bzw. damit berieselt zu werden ist mir im Browser aber dann doch zuviel. Ich entscheide lieber selbst, ob ich auf Facebook.com gehe, oder eben die nächste Stunde nicht, um in Ruhe meine Feeds und News zu lesen. Einen echten Mehrwert gegenüber der Einzelnutzung von Facebook.com bzw. Twitter.com (oder Twitter über eigene Apps wie "Echofon" oder "Tweetie") sehe ich derzeit auch nicht. Ganz davon abgesehen frage ich mich, warum man dafür einen eigenen Browser stricken musste. Über Plugins für Firefox, Chrome oder Safari kann man eigentlich fast eine identische Funktionalität bekommen. Spontan würde ich RockMelt also also eine Abfuhr erteilen und bei Safari bleiben ( Thursday, 4. November 2010Computerfieber: TV Sendung von 1984
Absolut sehenswerte Doku aus dem Jahre 1984 (Zufall?) zum Thema "Heimcomputer". Ich finde die Parallelen zur heutigen Zeit ziemlich amüsant. Und auch damals schon waren Kriegs- und Actionspiele der Renner - wer hätte das gedacht?
Einige Szenen erinnerten mich an meine eigene C64-Zeit, auch wenn ich erst deutlich später damit angefangen habe. Äußerst interessant sind auch die Einstellungen der männlichen Technikfans zum Thema Frauen und Computer .. Die ganze Doku geht eine knappe Stunde. Viel Spaß dabei: [ via | YouTube-Playlist ] iPhone 4 mit neuer Rückseite - für einen Tag
Nach dem Tipp eines Bekannten und der äußerst schicken Darstellung in diesem Blog beschloss ich, mein iPhone4 mit einer schicken Metall-Rückseite zu versehen. Die $16 dafür waren bei eBay auch eine durchaus überschaubare Investition. Hauptgrund war, neben der schicken Optik, die Tatsache, dass mein iPhone4 auf der Rückseite nach nur wenigen Monaten schon total zerkratzt ist. Verantwortlich dafür ist nicht etwa ein Sturz oder sowas, sondern schlicht die Tatsache, dass die Rückseite offenbar mega-empfindlich ist. Es reicht augenscheinlich zu, wenn sich beim rein- oder rausziehen ein kleiner Dreckkrümel zwischen meiner Suncase-Hülle und dem iPhone befindet. Betroffen ist nur die Rückseite, vorne sieht es noch aus wie neu.
Nach einer recht langen Lieferzeit (die neue Rückseite kam tatsächlich aus Hong-Kong) machte ich mich direkt an den "Umbau". Dies ging wirklich sehr einfach, man muss mit einem Mini-Schraubendreher einfach nur die 2 Kreuzschlitz-Schrauben unten lösen und kann die Rückseite dann abschieben. Dabei fiel mir auf, wir dünn und eigentlich billig verarbeitet die originale Rückseite doch ist. Ob das wirklich Glas ist, vermag ich nicht zu sagen. Wie festes stabiles Glas fühlt es sich zumindest nicht an. Die erste Ernüchterung stellte sich bei dem Versuch ein, das iPhone nun in das Dock zu stecken. Mit ein wenig mehr Kraft als gewohnt funktioniert das zwar, das Telefon steht dann aber nahezu im 90°-Winkel zum Tisch und nicht mehr leicht schräg, so dass man den Screen nicht mehr wirklich sieht. Die Austausch-Rückseite scheint minimal dicker zu sein als das Original. Aber das konnte meine Begeisterung erstmal noch nicht schmälern. Das Feedback von Bekannten und Freunden war ebenfalls positiv, alle fanden die neue Rückseite schick. Mit dem Empfang hatte ich übrigens trotz anfänglicher Bedenken keine Probleme, da die Antennen ja an den Außenseiten liegen. Vor wenigen Minuten habe ich allerdings wieder den Schraubendreher gezückt und das Ganze zurückgebaut. Mein iPhone ist nun wieder schwarz hinten und die neue, schicke Hülle liegt in der Schublade. Nur warum? Seht her: Wie man unschwer erkennen kann (zumindest in der großen Ansicht..), funktioniert die Kamera nicht mehr wie gewohnt. Nach mehrfachen Tests und Umbauten liegt es offenbar daran, dass das "Loch" in der China-Hülle nicht zu 100% an der korrekten Stelle sitzt und der Abstand zur Linse am iPhone zu groß ist. Somit sieht man diese unschönen Ränder die fast aussehen wie eine Vignettierung, egal wie man die Rückseite hin- und herschiebt. Außerdem scheint das durchsichtige Plastik minderwertig zu sein, so dass die Farben nicht immer korrekt eingefangen werden oder das Bild u.U. verwaschen aussieht. Für mich als Fan der integrierten Kamera natürlich ein No-Go, schließlich mache ich öfter mal ein Video oder Foto mit meinem Telefon. Die Rückseite ist somit für mich unbrauchbar. Falls man jedoch keinen Wert auf die eingebaute Kamera legt, ist die Metall-Rückseite eine wirklich schicke Alternative. Eine Rekla via eBay nach China spare ich mir, vermutlich ist das ein prinzipieller Fehler in der Konstruktion. Friday, 22. October 2010[UPDATE] FaceTime auf dem Mac ... Sicherheitsbedenken etc.
FaceTime ist schon ganz nett, immerhin kann man vom iPhone4 aus zu anderen iPhone4 gratis aus dem WLAN samt Videochat reden. Gerade für Familien etc. eine wunderbare Sache. Bisher hielten sich allerdings die Endgeräte in Grenzen, denn natürlich haben nicht alle Leute aus dem Freundeskreis ein iPhone4. Meine Frau z.B. hat ein 3GS und kann ohne Jailbreak FaceTime nicht nutzen - mangels Frontkamera wäre das mit dem Video auf dem 3GS eh nicht so der Knaller, Sprache würde aber funktionieren. Das möchte aber wohl Apple (derzeit?) nicht.
Auf der letzten Keynote wurde nun aber die FaceTime-Betaversion für den Mac vorgestellt, die ich direkt installierte. Damit es nun also z.B. möglich, dass meine Frau mich von ihrem MacBook auf dem iPhone4 anruft, sofern ich unterwegs in einem WLAN bin - via UMTS wäre natürlich zukünftig noch wünschenswert. Die Anmeldung und Zuordnung der Kontakte für das Mac-FaceTime erfolgt via E-Mail-Adresse oder Telefonnummer, man "ruft" quasi einen Kontakt aus dem Adressbuch via E-Mail-Adresse an. Auf dem Mac bin ich nun also unter meiner E-Mail und auf dem iPhone4 via Handynummer in FaceTime erreichbar. Zu meiner Verwunderung klinkt sich der FaceTime-Dienst doch recht tief ins System ein, so laufen permanent 2 Dienste, die es ermöglichen, jederzeit angerufen zu werden, selbst wenn man die Applikation augenscheinlich zu hat: mbp:~ rob$ ps ax | grep -i facetime | grep -v 'grep'Das ist in der Tat sehr nervig - bei Skype kann ich immerhin selbst entscheiden, ob ich online oder offline bin. Bei FaceTime kann man dann zwar Anrufe ablehnen, das Popup und den Ton wird man aber nicht los. Hier würde ich in der finalen Version gern die Möglichkeit haben, richtig offline zu gehen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Apple-Server somit jederzeit wissen, in welchem (W)LAN ich mich aufhalte bzw. welche externe sowie lokale IP ich habe. Mit Wireshark lässt sich das auch nachweisen, so kommuniziert der FaceTime-Client u.A. über das Jabber-Protokoll mit Apple. Das ist nicht nur unschön, sondern natürlich auch sicherheitstechnisch relevant. Wir erinnern uns: Es scheint - bis auf die Deinstallation der FaceTime-Beta - derzeit keine Möglichkeit zu geben, dieses Verhalten zu deaktivieren. Mein Kollege hat aufgrund dieser Tatsache FaceTime für Mac spontan wieder deinstalliert, ich warte mal noch die nächste Version ab .. UPDATE, 24.10.2010 Wenn man in den Einstellungen von FaceTime den Schalter "FaceTime" auf 0 stellt, ist man tatsächlich abgemeldet und der Anrufer bekommt die Meldung "Nutzer XYZ ist für FaceTime nicht verfügbar. Das hatte ich beim ersten Test gar nicht auf dem Schirm ![]() Danke an Christian für den Hinweis in den Kommentaren! Thursday, 1. July 2010Spam mal anders: via Twitter oder Facebook auf SPON und anderen Newsseiten spammen
Als ich gestern die Berichterstattung zur Wahl des Bundespräsidenten auf Spiegel Online (SPON) verfolgte, stach mir mal wieder die integration der Social Networks wie Facebook und Twitter auf der Artikelseite ins Auge. Über Sinn und Unsinn kann man da sicher streiten, aber es ist dort nunmal integriert. Auch andere Newsseiten binden bereitwillig die Livesuche von Twitter ein, um aktuelle Tweets zu populären Themen in einer Box anzuzeigen. Twitter stellt alle nötigen Werkzeuge zur Integration natürlich zur Verfügung. Der Inhalt kann also nicht wirklich gefiltert werden, weswegen der Spaß nun offenbar auch von Spammern entdeckt wurde.
So konnte man gestern in regelmäßigen Abständen auf SPON in der Twitterbox zum Thema "WULFF GAUCK JOCHIMSEN" allerlei Spam sehen (siehe Screenshot rechts, die gelben "Kästen"). Viel einfacher kann man seinen Spam samt bit.ly - Link, dessen Ziel auf den ersten Blick natürlich nicht erkennbar ist, wohl kaum auf einer der populärsten Newpage im dt. Web platzieren, oder? Auf wievielen anderen Seiten dieser Spam ebenfalls zu sehen war, weiss man nicht. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass es noch weitere Seiten sind bzw. waren. Denn derartige Twitter- oder Facebook-Integrationen sieht man in letzter Zeit öfter. Und ein Spamaccount ist mehr als schnell angelegt.. Mein Test (siehe Tweet von "robhost") war dann auch erfolgreich. Binnen Sekunden erschien mein Test-Tweet direkt auf SPON - gut sichtbar für tausende Leser: Man kann also eigentlich nur davon abraten, Fremd-Content in die eigene Seite einzubinden, der sich einer Kontrolle entzieht. Es sieht ja auch nicht danach aus, dass Twitter oder Facebook zukünftig Spamaccounts schnell und intensiv erkennen bzw. blocken können, zumindest wüsste ich spontan nicht, wie das gehen soll .. Thursday, 17. June 2010Zwischen dem Macbook Pro und dem iPhone: das iPad
Eigentlich wollte ich ja gar kein iPad haben, nachdem meine ersten Eindrücke ja eher nicht so ideal waren. Dennoch war ich natürlich als Fanboy und Technikfan prinzipiell erstmal daran interessiert, so ein Teil live zu testen.
Nachdem nun beim lokalen Apple-Reseller mehrere Geräte rumlagen und er auch noch eins (wirklich nur eins mit 3G!) mit 16GB, WiFi und 3G rumliegen hatte, griff ich spontan zu. Allerdings nur, weil ich mir zu 100% sicher war, notfalls bei eBay oder gar im Bekanntenkreis den Kaufpreis locker verlangen zu können. Denn mit der Verfügbarkeit sieht es immernoch eher schlecht aus. Eine O2 Microsim gabs gleich dazu, Prepaid für 15€/Monat 1GB Traffic. Das reicht locker zu, da das iPad wohl eher selten grosse Downloads machen wird. Ansonsten habe ich noch eine Lederhülle, sonst kein weiteres Zubehör. Die größte Frage war aber, was soll ich eigentlich mit dem Ding? Nach gut 2 Wochen weiß ich es jetzt: Fast Alles, was ich vorher mit dem MacBook Pro abends auf der Couch gemacht habe. Denn mit dem iPad kann man echt genial seine Blogs und News lesen, Twitter bzw. Facecook verfolgen etc. Selbst lange Mails oder Blogposts wie diesen kann man damit halbwegs flott und komfortabel tippen. Klar, manchmal nervt die Auto-Korrektur wie auf dem iPhone, meist hilft sie aber und es geht angenehm schnell. Überrascht bin ich auch von den teilweise echt genialen Games für das iPad. Pinball HD oder Multipong (zu 2. an einem iPad) machen jede Menge Spaß. Selbst so seriöse Sachen wie Banking sind dank iOutbank locker und grafisch ansprechend machbar. Videos gehen auch, dank HTML5 funktionieren jetzt auch immer mehr embedded Videos wie z.B. auf SPON. Mit der Sky-App konnte ich sogar schon ein WM-Spiel live auf dem iPad verfolgen. Mit dem Display und der hohen Auflösung macht das auch echt Spaß. Leider spiegelt das Display doch recht stark, so dass man draußen nicht viel sieht. Außer die vielen Abdrücke der Fettfinger natürlich Bleibt zu sagen, dass ich doch recht angetan vom iPad bin und es wohl erstmal behalte. Es gibt doch mehr Einsatzmöglichkeiten, als ich dachte und die Games machen echt Laune. Klar ist der Preis eigentlich zu hoch, zumal ich bestimmt nochmal 40-50€ für Apps investiert habe. Das Gerät stopft dennoch eine Lücke, deren Existenz mir bisher nicht bekannt war. Allerdings vermisst man hier Multitasking massiv, denn Jabber oder ICQ hätte ich gern dauerhaft im Hintergrund offen. iOS4 für das iPad soll leider erst im Herbst kommen, dann aber mit MT wie auf dem iPhone bzw. hoffentlich sogar besser. Die Performance ist übrigens mehr als gut. Die Apps fliegen nur so auf und alles reagiert sehr sehr flott. Der A4 Prozessor ist offenbar sehr potent. Und auch sparsam, der Akku geht einfach nicht runter. Ich komme bei moderater Benutzung mehrere Tage mit einer Ladung aus, selbst wenn teilweise 3G aktiv ist. Ein Ladevorgang dauert allerdings recht lange, obwohl ein spezielles Netzteil mit 10W beiliegt. Es gibt also doch etwas zwischen dem Macbook Pro und dem iPhone: das iPad. Wednesday, 16. June 2010Growlmail Fix für OS-X 10.6.4 und 10.6.7
Gestern hat uns Apple mit dem Update auf OS-X 10.6.4 beglückt, wo es wohl hauptsächlich um zahlreiche Sicherheitsupdates sowie einige kleine Verbesserungen ging. Neue Feautures sind mir zumindest noch nicht direkt aufgefallen.
Beim Start der Mail.app wird allerdings die komplette Mail-DB aktualisiert. Das ging dank SSD rasend schnell bei mir. Leider erschien danach der Hinweis, dass Growlmail nicht mehr funktioniert. Das lässt sich aber relativ einfach beheben: Zuerst Mail.app beenden, dann den Ordner GrowlMail.mailbundle von ~/Library/Mail/Bundles/Bundles (deaktiviert)/ nach ~/Library/Mail/Bundles/ verschieben. Anschließend sind noch folgende 2 UUIDs zu den SupportedPluginCompatibilityUUIDs hinzuzufügen: defaults write ~/Library/Mail/Bundles/GrowlMail.mailbundle/Contents/Info SupportedPluginCompatibilityUUIDs -array-add "E71BD599-351A-42C5-9B63-EA5C47F7CE8E"Anschließend sollte GrowlMail wieder wie vorher funktionieren. Besten Dank an langui.sh für den Hinweis, dort gibt es übrigens auch ein fertig gepatchtes Bundle zum Download, falls ihr keine Lust habt, die 2 Befehle im Terminal auszuführen PS: Safari ist natürlich, wie bei jedem Update, auch wieder schneller geworden! PPS: Die UUIDs für den Fix in 10.6.7 findet ihr in den Kommentaren! Tuesday, 15. June 2010Wir verschenken ein Belkin KFZ-Set für das iPhone 3G/S (UPDATE)
Vor einiger Zeit erhielten wir im Rahmen einer Vertragsverlängerund ein Belkin KFZ-Set von T-Mobile als tolle "Zugabe". Das Set beinhaltet ein Ladegerät für das KFZ, eine Displayschutzfolie für das iPhone, einen 1.8m langen Klinkenstecker sowie eine Saughalterung für die Frontscheibe. Die Telekom verkauft das Set für 49 EUR.
![]() Da wir das Set nicht benötigen, verschenken wir es an einen unserer Leser. Hinterlasst dazu in den Kommentaren einfach bei Interesse eine kurze Info. In 14 Tagen ermitteln wir per Zufallsscript einen Gewinner und kontaktieren diesen dann per Mail. Viel Spaß Wir fänden es natürlich toll, wenn ihr auch tatsächlich ein iPhone habt und den Spaß dann nicht hinterher bei eBay reinstellt... UPDATE Via SQL-Query wurde soeben parkrocker als Gewinner ausgelost und informiert:
Monday, 14. June 2010Time Capsule Update fail (Update!)
Wie ich schon vor einiger Zeit berichtet hatte, bin ich mit Time Machine bzw. der Time Capsule von Apple sehr zufrieden. Vor ein paar Tagen gab es allerdings ein merkwürdiges Softwareupdate namens "Updates für das Time Capsule-Backup", welches ich natürlich ohne weitere Nachforschungen installierte.
Sinnloserweise erschien anschließend folgende Meldung bei mir auf dem Schirm, die mich doch sehr verwirrte: ![]() Nachdem ich erst ein paarmal "Back Up Later" angeklickt hatte, die Meldung jedoch bei jedem auszuführenden Backup erneut kam, musste ich dann heute doch mal "Start New Backup" klicken. Es kam, wie es kommen musste, mein komplettes MacBook Pro wurde erneut intitial gesichert. Dass dieser Vorgang gut 4h bei nahezu 100% CPU-Last unter lautem Lüfter-Lärm stattfand, war schon ärgerlich genug. Schlimmer jedoch ist die Tatsache, dass ich damit ALLE alten Backups verloren habe. Time Machine zeigt mir jetzt keinerlei alte Files mehr an, nur noch die Backups von heute. Was bitte soll denn das, liebe Apple-Freunde? Sehr frustrierend ehrlichgesagt. Apple beschreibt den Spaß auch in einem Artikel, Hilfe oder gar eine Erklärung gibt es jedoch nicht. Seltsamerweise blieb mein Kollege bzw. dessen MBP bisher von diesem Update verschont. Wohl deshalb, weil er zu Hause keine Time Capsule hat (im Gegensatz zu mir) und wie hier in der Firma auf eine Synology Disk Station sichern, die Time Machine bzw. die Time Capsule sowie das AFP-Protokoll emuliert. Für mich ist es absolut nicht nachvollziehbar, was dieses Update soll und warum meine bisherigen Backups der letzten 8 Monate deswegen gelöscht wurden. Update Das Problem scheint beim Backup auf der "echten" Time Capsule nicht aufzutreten, hier war es zumindest bisher nicht nötig, ein komplettes Vollbackup erneut zu erstellen. Es stellt sich also so dar, als ob dies nur auf "fremden" NAS-Netzwerkfreigaben (ich berichtete) und nicht auf Apple Time Capsules nötig wäre. Dennoch mehr als nervig, dass ich jetzt im Büro (wo ich auf NAS und nicht auf eine Time Capsule sichere) keine alten Backups mehr habe. Thursday, 10. June 2010SSD im Sony Vaio TZ31WN
Mein Mini-Laptop Sony Vaio TZ31WN ist wirklich praktisch, leicht und gut verarbeitet. Seine Haupteigenschaft war aber bis gestern, dass er nahezu unbenutzbar langsam war. Grund dafür war die Tatsache, dass in dem kleinen Gerät eben nur eine 1,8" Festplatte von Toshiba mit 4200UPM werkelte - Datenraten von um die 10 MB/sec und eine massiv langsame Seektime taten ihr Übriges.
Daher keimte in mir schon länger die Entscheidung, eine SSD einzubauen. Leider war die Auswahl sehr begrenzt, was am Formfaktor und dem benötigten ZIF-Anschluss lag. Im Grunde gab es nur einen einzigen Kandidaten, nämlich die "RunCore 64GB Pro 1,8" 5mm PATA ZIF SSD". Die 64GB Variante kostete stolze 240 EUR. Zu beschaffen war die SSD dann auch nur sehr schwierig, kaum ein Webshop hat dieses spezielle Platte im Angebot. Nach einiger Recherche wurde die Platte dann aber doch auf notebook.de gefunden und bestellt. Der Einbau war dann ein echtes Highlight. Nachdem ich schon beim Einbau einer SSD in mein MacBook Pro den Eindruck hatte, dass das relativ umständlich war, grenzte der Einbau in den Vaio an eine äußerst komplexe Operation. Der Gehäuseboden war durch diverse Schrauben gesichert, einige davon sogar unter Plastikabdeckungen, die sich nur schwer lösen ließen. Am schlimmsten war jedoch die Tatsache, dass die Scharniere am Display teils gelöst werden mussten, um die Bodenplatte ganz abzuheben. Nach vielen Versuchen ließ ich dies aber bleiben und begnügte mich mit der "Klapp-Lösung" (siehe Bild) - weiter bekam ich das Gerät einfach nicht geöffnet. Zum Glück ließ sich die alte HDD aber so auch schon halbwegs einfach durch die neue SSD ersetzen. Die ganze Aktion dauerte eine gute Stunde und konnte nur dank der Hilfe eines Kollegen durchgeführt werden. Glücklicherweise wurde die SSD vom BIOS auch direkt erkannt, so dass ich das Gehäuse endlich wieder schließen konnte. Anschließend wurde Ubuntu 10.04 LTS neu installiert, wobei der Geschwindigkeitsvorteil direkt spürbar wurde. Beim Boot etc. macht sich die SSD ebenso positiv bermerkbar wir beim Öffnen von größeren Programmen (Stichwort: OpenOffice.org). Natürlich kann die kleine SSD hier nicht ansatzweise mit der 2,5" von Intel mithalten, die ich im MacBook verbaut habe (~237MB/sec lesend), mit guten ~76MB/sec (getestet via dd und hdparm) und deutlich besseren Zugriffszeiten gegenüber der alten Toshiba-Platte kann man aber mit dem kleinen Vaio jetzt halbwegs vernünftig arbeiten. Jetzt ist der Schwachpunkt eher die Core2Duo Dualcore-CPU mit nur 1,2GHz. Friday, 7. May 2010LENOVO X200 TABLET - Bericht eines Dauertesters
Heute einmal ein Gastbeitrag von Martin Pohl. Er hatte das Vergnügen, den mir im Rahmen des "Lenovo Blogger Advisory Council" als Testgerät zur Verfügung gestellten Lenovo X200 Tablet (ich berichtete bereits) ausgiebig zu testen. Als Ingenieur war er dafür ideal geeignet. Aber lest selbst:
Vor etwa einem halbem Jahr bekam ich ein Lenovo x200 tablet zum ausgiebigem Test zur Verfügung gestellt. Ich bin Entwicklungsingenieur und arbeite daher häufig mit Skizzen und handschriftlichen Notizen zu Konstruktionen und Berechnungen. Weiterhin versuche ich mich an der Umsetzung des papierlosen Büros. Daher ist ein Tablet-PC für mich grundsätzlich das optimale Werkzeug. Ob es das Mitschreiben in einer Besprechung ist oder das Notieren von Daten an einem Prüfstand während eines Versuchs oder die sofortige Verfügbarkeit von Fachliteratur und Tabellenwerken ist, ein Tablet bietet mir all diese Möglichkeiten. Im Privaten finde ich es als Urlaubsbegleiter sinnvoll um Bücher zu lesen, Tagebuch zu schreiben, Musik fürs Autoradio bereitzustellen oder die Urlaubsfotos von der Speicherkarte zu sichern. Ich stehe dieser Geräteklasse also grundsätzlich positiv gegenüber. An dieser Stelle vielen Dank an Martin für den interessanten Testbericht. Über Kommentare freuen wir uns, ebenso wie der Verfasser, natürlich jederzeit. Wednesday, 5. May 2010Webhosting auf dem iPhone 3G
Da wir noch ein altes iPhone 3G (OS 3.1.3) mit gebrochenem Display rumliegen hatten, wurde dieses heute mal als Webserver umfunktioniert. Nach dem Jailbreak mit dem Pwnage Tool vom iPhone-Dev-Team wurde der Webserver Lighty samt PHP und SQLite-Support installiert. Als Blog-Engine kommt dort, wie hier auch, S9Y zum Einsatz.
Die ersten Tests sahen gut aus, direkt nachdem ich den Link zu dem Blog auf dem iPhone auf Twitter veröffentlicht hatte, stürzte das Gerät aber direkt erstmal ab. Damit zeigt sich, dass es eben nicht mehr als eine nette Spielerei ist. Dennoch eine lustige Geschichte, die wir sicher erstmal laufen lassen werden. Vielleicht fallen uns ja noch weitere Sachen ein, die man auf dem iPhone als Webserver laufen lassen kann. Solche Sachen wie einen vollwertigen Datenbankserver wird man natürlich nicht hinbekommen, dafür ist die Hardware einfach zu langsam. Tests mit "dd" auf der Shell ergaben eine Schreibrate von nur rund 4 MB/sek im Schnitt. Und wirklich schnell ist die ARM-CPU natürlich auch nicht. Weitere Infos dazu findet ihr unter iphonehost.de - diese Seite wird auf dem iPhone 3G gehostet. Wir bitten daher um Nachsicht, falls die Aufrufe ein wenig dauern In diesem Blogpost gehen wir auch noch intensiver auf die Vorgehensweise und Config ein. Thursday, 15. April 2010Die neuen MacBooks Pro: Bis zu 50% Leistung! Apple hat eine neue Generation der MacBooks Pro vorgestellt und mit sagenhaften 50% Leistung beworben. Inzwischen ist der Fehler auf der Apple-HP behoben und das kleine aber feine Wörtchen "mehr" wurde eingefügt. Dennoch ein sehr lustiges Versehen In Wahrheit sind die neuen MacBooks natürlich wirklich leistungsfähiger als die vorherige Generation, schließlich werkelt dort jetzt ein Intel Core i5 bzw. Core i7 Prozessor mit HyperThreading. Außerdem enthalten die neuen Geräte die GeForce GT 330M mit bis zu 512MB Grafikspeicher. Ich bleibe aber bei meinem MacBook Pro der vorherigen Serie, denn in Sachen Geschwindigkeit kann man auch auf diesem Gerät nicht klagen.. Friday, 2. April 2010Osterfarben mal anders: Displaykalibrierung auf dem Mac
Manche bemalen zu Ostern ja Eier, ich beschäftige mich lieber mit den Farben auf meinem Display. Das war nicht wirklich geplant, aber irgendwie hat das OS-X Update auf 10.6.3 mein Farbprofil zerschossen, so dass ich mit einem wunderschönen Gelbstich konfrontiert wurde. So ähnlich muss es wohl aussehen, wenn man über Jahre täglich 2 Schachteln Zigaretten am Monitor raucht.
Das Problem hatten zwar auch im macuser.de - Forum viele Leute, eine richtig gute Lösung habe ich aber nicht gefunden. Die OS-X eigene Kalibrierungssoftware ist ziemlicher Schrott, zumindest kam ich damit zu keinem guten Ergebnis. Auch an der Apple-Care-Hotline (wo ich wieder mehrere Euro Telefonkosten für Nix verbrannt habe In einem Forum habe ich dann den Hinweis auf das Programm SuperCal gefunden. Es handelt sich zwar um eine nicht mehr ganz aktuelle Shareware (mit vollem Funktionsumfang), das Ergebnis des doch recht komplexen Kalibrierungsvorganges kann sich aber sehen lassen. Das Display meines MacBook Pro 15,4" (matt) strahlt zumindest wieder in den originalen Farben und man erkennt mich wieder als Nichtraucher In diesem Sinne allen Lesern frohe Ostern.. Thursday, 1. April 2010Best of Aprilscherze 2010
IT - Aprilscherze
ICANN schaltet Rootserver ab (tagesschau.de) Coming soon! Store anything in Google Docs (google.com) Introducing TEXTp (youtube.com) iPad-Verkaufsstart verschoben - “schmelzende Displays” (mac-essentials.de) iCade - iPad Arcade Cabinet (thinkgeek.com) Chip.de Forum fragt Geschlecht ab und lässt keine Männer mehr rein, da bereits zu viele online sind (chip.de) Drahtlos tanken mit dem iPhone (oeamtc.at) Der heise.de Scherz dieses Jahr war leider so schlecht, dass man ihn eig. gar nicht verlinken kann .. Diverse Aprilscherze Polizei setzt auf Drogenspürhamster (presseportal.de) Bei REWE wird aus "JA!" jetzt "Nö!" (rewe.de) Löw begnadigt Kuranyi! (11freunde.de) .. to be continued (Comments welcome!)
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