Thursday, 1. July 2010
Als ich gestern die Berichterstattung zur Wahl des Bundespräsidenten auf Spiegel Online (SPON) verfolgte, stach mir mal wieder die integration der Social Networks wie Facebook und Twitter auf der Artikelseite ins Auge. Über Sinn und Unsinn kann man da sicher streiten, aber es ist dort nunmal integriert. Auch andere Newsseiten binden bereitwillig die Livesuche von Twitter ein, um aktuelle Tweets zu populären Themen in einer Box anzuzeigen. Twitter stellt alle nötigen Werkzeuge zur Integration natürlich zur Verfügung. Der Inhalt kann also nicht wirklich gefiltert werden, weswegen der Spaß nun offenbar auch von Spammern entdeckt wurde.
So konnte man gestern in regelmäßigen Abständen auf SPON in der Twitterbox zum Thema " WULFF GAUCK JOCHIMSEN" allerlei Spam sehen (siehe Screenshot rechts, die gelben "Kästen"). Viel einfacher kann man seinen Spam samt bit.ly - Link, dessen Ziel auf den ersten Blick natürlich nicht erkennbar ist, wohl kaum auf einer der populärsten Newpage im dt. Web platzieren, oder? Auf wievielen anderen Seiten dieser Spam ebenfalls zu sehen war, weiss man nicht. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass es noch weitere Seiten sind bzw. waren. Denn derartige Twitter- oder Facebook-Integrationen sieht man in letzter Zeit öfter. Und ein Spamaccount ist mehr als schnell angelegt..
Mein Test (siehe Tweet von "robhost") war dann auch erfolgreich. Binnen Sekunden erschien mein Test-Tweet direkt auf SPON - gut sichtbar für tausende Leser:
Man kann also eigentlich nur davon abraten, Fremd-Content in die eigene Seite einzubinden, der sich einer Kontrolle entzieht. Es sieht ja auch nicht danach aus, dass Twitter oder Facebook zukünftig Spamaccounts schnell und intensiv erkennen bzw. blocken können, zumindest wüsste ich spontan nicht, wie das gehen soll ..
Wednesday, 5. May 2010
Da wir noch ein altes iPhone 3G (OS 3.1.3) mit gebrochenem Display rumliegen hatten, wurde dieses heute mal als Webserver umfunktioniert. Nach dem Jailbreak mit dem Pwnage Tool vom iPhone-Dev-Team wurde der Webserver Lighty samt PHP und SQLite-Support installiert. Als Blog-Engine kommt dort, wie hier auch, S9Y zum Einsatz.
Die ersten Tests sahen gut aus, direkt nachdem ich den Link zu dem Blog auf dem iPhone auf Twitter veröffentlicht hatte, stürzte das Gerät aber direkt erstmal ab.
Damit zeigt sich, dass es eben nicht mehr als eine nette Spielerei ist. Dennoch eine lustige Geschichte, die wir sicher erstmal laufen lassen werden. Vielleicht fallen uns ja noch weitere Sachen ein, die man auf dem iPhone als Webserver laufen lassen kann.
Solche Sachen wie einen vollwertigen Datenbankserver wird man natürlich nicht hinbekommen, dafür ist die Hardware einfach zu langsam. Tests mit "dd" auf der Shell ergaben eine Schreibrate von nur rund 4 MB/sek im Schnitt. Und wirklich schnell ist die ARM-CPU natürlich auch nicht.
Weitere Infos dazu findet ihr unter iphonehost.de - diese Seite wird auf dem iPhone 3G gehostet. Wir bitten daher um Nachsicht, falls die Aufrufe ein wenig dauern
In diesem Blogpost gehen wir auch noch intensiver auf die Vorgehensweise und Config ein.
Saturday, 27. March 2010
Was ich vor 2 Jahren in Deutschland noch schmerzlich vermisste hatte ( Bericht aus meinem damaligen Österreich-Urlaub), gibt es nun seit einer Weile: Prepaid UMTS. Warum nun gerade N24, was sich ja eigentlich als Nachrichtensender versteht, einen der besten Tarife im Angebot hat, kann man nur erahnen. Auf jeden Fall ersetzte die N24 SIM jetzt den bisherigen web'n'walk-Tarif von T-Online, der monatlich mit 59 EUR für die gelegentliche Nutzung einfach unnötig teuer ist.
Bestellt hatte ich nur die SIM, den USB-Stick brauche ich dank eingebautem 3G-Modul im Sony Vaio TZ31WN glücklicherweise nicht. 14,99 EUR inkl. 10 EUR Startguthaben sind ein fairer Preis, surfen im Inland kann man damit zu folgenden Preisen: 60 Minuten 0,99 €, 12 Stunden 2,99 € oder 7 Tage 9,99 €. Maximal 1 GB Traffic darf pro Session anfallen, das ist mehr als ausreichend. Klar, für Power-User ist der Tarif jetzt nicht unbedingt günstiger als z.B. die web'n'walk-Variante. Für den Einsatzzweck als "Urlaubs- oder Unterwegstarif" wie in meinem Fall ist es aber perfekt geeignet.
Die Einrichtung war dank der Anleitung und aktuellem Ubuntu kein Problem, inzwischen taugt der Gnome-Network-Manager auch zum Verbindungsaufbau, so dass Tools wie "umtsmon" ( Bericht) endlich nicht mehr nötig sind.
Der Speed ist angenehm (Vodafone-Netz eben..), die Auswahl des jeweiligen Zugangstarifes erfolgt beim ersten Aufruf einer Website. Dort kann man auf Wunsch auch gleich den Account aufladen. Auf die Seite n24.de kann man national jederzeit kostenlos zugreifen, sofern man dies möchte. Für ein kurzes News-Update im Urlaub vielleicht gar nicht mal schlecht. Ich habe mich auch bewusst gegen ein Angebot von E-Plus oder O2 entschieden, da mir dort die UMTS-Netzabdeckung einfach noch nicht weit genug ist.
Im Ausland kann man das Paket "International" zum Preis von 19,95 EUR täglich buchen. Für den Notfall geht das schonmal, besser ist aber sicher die Variante, sich vor Ort eine Prepaid-Datenkarte eines heimischen Providers zu besorgen.
Thursday, 28. January 2010
Ich habe soeben mal die diversen, auf meinem MacBook Pro (2,8GHz Core 2 Duo, 4GB RAM) installierten, Browser durch den V8-JavaScript-Benchmark in Version 5 von Google laufen lassen ( Link - Achtung, legt direkt los).
Dass Chrome (v4.0) besonders gut abschneidet und das Rennen locker macht, kann man sich ja denken - schließlich ist der Test ja von Google entwickelt worden. Aber wie schlecht der aktuelle Firefox 3.6 dagegen ist, erschreckt mich schon ein wenig. Safari 4.0.4 hingegen ist immerhin noch auf einem sehr guten 2. Platz und massiv schneller als Firefox und Opera (v10.10). Letzterer ist extrem langsam bzw. ist der Test einfach nicht für diesen geeignet. Denn in der Praxis stellt er sich eigentlich nicht so langsam dar, auch wenn ich ihn nur selten verwende.
Klar, andere Benchmarks haben wieder andere Sieger. Dennoch deckt sich das mit meinen Erfahrungen, was die Performance von Firefox 3.x angeht (ich berichtete).
Hier die Ergebnisse meiner je 3 Versuche inkl. Durchschnitt:
In einer VM war der Firefox auch unter Windows XP nicht schneller oder langsamer. Der IE auf hingegen verabschiedete sich beim Test komplett, weswegen ich es nicht nochmal damit versucht habe
Tuesday, 19. January 2010
Dass die IPv4-Adressen bald alle sind, weiss wohl inzwischen jeder technisch versierte User. Wann das aber genau sein wird, weiss wohl Keiner so genau. Die Restlaufanzeige von inetcore.com bietet nun eine Annährungswert, der dies veranschaulicht.
Was wird danach? IPv6 kennt zwar ebenfalls Jeder, aber benutzt ihr das schon? In unserer derzeitigen Infrakstruktur hier spielt das zumindest noch keine Rolle. Klar, alle gängigen OS' beherrschen IPv6, Google ist ebenfalls schon darüber erreichbar. Aber wie wird die Umstellung konkret ablaufen? Fragen über Fragen
Mit RFC 5735 wurden zwar die Tage erst ein paar neue IPv4-Bereiche frei, das ist aber auch nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Wie man hier schön sieht, gibt es immernoch einige Bereiche, die freigegeben werden könnten. Aber auch das reicht nicht ..
Bin schon sehr gespannt, wie sich das entwickelt, wenn nächstes Jahr tatsächlich keine IPv4-Adressen mehr neu vergeben werden können. Es bleibt spannend!
Saturday, 16. January 2010
Es müsste so im Jahre 2002 gewesen sein, als ich vom Internet Explorer (5.0?) zu Mozilla gewechselt bin. Damals gab es noch keinen Firefox, sondern schlicht die sogenannte " Mozilla Application Suite", die ich seit Version 0.9.x im Einsatz hatte. Netscape war mir nie so ganz geheuer, der IE ging aber auch nicht mehr wirklich klar. Daher war das freie Mozilla-Projekt eine willkommene Alternative, dank integriertem Mail- und Newsclient konnte ich mich auch gleich von Outlook trennen. Schön war auch, dass ich mich bei meinen ersten Gehversuchen mit Linux bzw. KDE dann nicht umgewöhnen musste, da es das freie Mozilla natürlich auch für diese Plattform gab.
Mozilla war nie wirklich schnell, da kam mir der Firefox-Fork gerade richtig. Es muss wohl so 2004 um die Version 1.0 gewesen sein, also ich nach und nach komplett auf den Firefox zum Browsen und Thunderbird zum Mailen umgestiegen bin. Zwischenzeitlich habe ich auch mal eine Weile Opera mit dem Mailclient M2 (hiess der so?) gearbeitet, kam nach ein paar Monaten aber dann doch wieder zum Firefox. Dank mächtiger Extensions, v.a. zur Web-Entwicklung, und einer stetigen Entwicklung wurde Firefox so zu meinem täglichen Begleiter im Web und die insgesamt, vom Betriebssystem mal abgesehen, mit Abstand am meisten von mir benutzte Software - bis zum 30. November 2009!
Seitdem benutze ich Safari in der aktuellen Version 4.0.4 und habe den Firefox seitdem nicht wirklich vermisst. Im Gegenteil eigentlich, denn Safari ist einfach deutlich schneller. Das bemerkt man bei JavaScript lastigen Websites wirklich direkt, aber auch "normale" Seiten bauen sich gefühlt schneller auf. Außerdem hatte ich mit dem FF zumindest auf dem Mac immer mal wieder Stabilitätsprobleme. Nervig waren ebenfalls die Probleme mit Extensions nach Updates des FF auf eine neue Version und eine Art "Stylesheet-Bug", der bei mir im FF öfter auftrat. Dabei wurde irgendwie ein externes Sytelsheet zu einer Website nicht richtig geladen, weshalb man die Seite nicht wirklich benutzen konnte. Mehrfacher Reload half zwar manchmal, aber das machte dann nur bedingt Spaß. Ob das jetzt an einer Extension lag, weiss ich nicht genau. Zumindest trat dieser Effekt nur auf dem Mac auf und brauchte mich immer öfter dazu, mal den Safari zu nutzen.
Klar, einige wirklich tolle Sachen wie den Nagios Checker gibt es für Safari leider nicht. So richtig brauchen tut man das aber auch nicht, schließlich kommen die Nagios-Meldungen auch via Mail und SMS. Für die Web-Entwicklung stellt Safari von Haus auf perfekte Werkzeuge zur Verfügung. Das gefällt mir fast noch besser als sämtliche Plugins dafür auf dem FF.
Dank pimpmysafari.com (offenbar gerade down..), dessen Plugin-Sammlung für Safari zugegebenermaßen lächerlichen gegen die Massen an Extensions für FF aussieht, hat man immerhin AdBlock und einige andere Grund-Plugins am Start. Den Rest wie Tab's speichern, Opensearch-Support uvm. bekommt man mit dem Addon Glims.
Wie es aussieht bleibt ich derzeit also auf dem Mac bei Safari, Firefox ist natürlich weiterhin installiert und kommt zudem unter Linux und Windows weiterhin zum Einsatz. Opera und Chrome für Mac lungern hier auch noch auf der Platte rum, aber eigentlich nur zu Testzwecken. Und nun, liebe Firefox-Jünger, hackt bitte auf mir rum ..
Friday, 4. December 2009
Wie Ihr sicherlich schon auf den gängigen IT-News Seiten gelesen habt, betreibt Google jetzt einen eigenen DNS Service. Das Ziel dessen ist es das Internet sicherer und performanter zu machen. Der Service selbst ist nur ein Resolver Dienst, d.h. er gibt die eigentlichen Anfragen an die authorisierten DNS Server der angefragten Domain (DNS SOA) weiter und merkt sich dann die Antwort. Somit ist es nicht möglich, sich bei Google eine eigenen DNS Zone anzulegen, wie das zum Beispiel bei DynDNS der Fall ist.
Unsere ersten Test's ergaben, dass die Antwortzeiten vor allem bei ausländischen Seiten um etwa 20%-40% schneller sind. Dies scheint aus dem guten Netzwerk zu resultieren, das sich Google mittlerweile aufgebaut hat. Einem Testbetrieb der Google DNS Server steht somit erst einmal nichts im Weg.
Vielleicht könnt Ihr uns eure ersten Erfahrungen der Google DNS Server mitteilen?!
Das Skript, welches ich zum testen gebaut habe, findet Ihr hier: dns_test.sh
Es macht nicht's anderes, als eine paar Domains mehrmals hintereinander erst auf den Google DNS und dann auf den eigenen DNS Server aufzulösen. Die daraus resultierenden Durchschnittswerte werden dann ausgegegben.
Saturday, 28. November 2009
Falls es noch Leute da draussen gibt, die gern Wave testen möchten und dies mangels eines Zuganges nicht dürfen, vergebe ich gern meine 15 verbleibenden Invites.
Bei Interesse also einfach via Kommentar hier oder auf Twitter einen Hinweis geben. Solange der Vorrat reicht, wie man so schön sagt. Anschließend könnt ihr mich natürlich gern via robmin1337{at}googlewave.com adden und Wave testen. Ich selbst kann damit weiterhin nicht sonderlich viel anfangen, wie ich hier auch schon geschrieben hatte.
Monday, 9. November 2009
Heute vor 5 Jahren erblickte ein neuer Browser das Licht der Welt: Mozilla Firefox. Firefox enstand damals aus der Mozilla-Browser-Suite, die einen Browser, einen E-Mail-Client sowie einen RSS-Reader enthielt. Dies schien den damaligen Entwicklern ein zu aufgeblähtes Produkt, weshalb man sich entschied einen eigenständigen Browser zu entwickeln. Und war heraus kam, ist meiner Meinung nach, der beste Browser der Welt
Hier noch einmal einen herzlichen Glückwunsch an die Mozilla-Foundation für dieses tolle Produkt und ein Happy Birthday an Firefox!
Firefox ist unter anderem dafür bekannt, durch seine Add-ons beliebig erweiterbar zu sein. Und das nicht zu unrecht. Im Moment gibt es sage und schreibe etwa 38.682 Add-on Sammlungen und etwa 163.819.085 Add-ons sind derzeit in Benutzung. Eine statistische Übersicht dazu findet man bei Mozilla selbst.
Heute möchte ich euch meine für mich wichtigsten und beliebtesten Add-ons vorstellen (alphabetisch geordnet):
- Adblock Plus
- eins der wichtigsten Plugins, denn ich hasse Werbeeinblendungen auf Webseiten, hilfreich für jeden der sich im Web bewegt

- ColorZilla
- ist ein Add-on um Farbbestimmungen durchzuführen, zum Beispiel mit dem ColorPicker, sehr zu empfehlen für Webentwickler
- DomainDetails
- zeigt in der unteren Statusleiste Informationen über den Domainnamen, gelieferte Server-Header, IP-Adressen und Geo-Lokalisierungen an, hilfreich für die Admin's unter uns
- FireGestures
- nachdem es die MouseGestures für den Firefox 3.x leider nicht mehr gab, habe ich diese installiert, dient der Navigation im Browser mit der Maus, hilfreich für Geeks

- Flashblock
- blockt Flash, ich mag kein Flash

- LiveHTTPHeaders
- ein sehr gutes Add-on zum debuggen von HTTP-Request's, zeigt alle Request's vom und zum Browser, hilfreich für Admin's
- Lori
- Life of request info, ein sehr geniales Add-on, zeigt in der unteren Statusleiste Statistiken zum Aufbau (Sekunden zum ersten Byte, Sekunden zum vollständigen Laden, Summe KB) von Webseiten an, sehr hilfreich für Admin's
- ModifyHeaders
- ein Add-on zum editieren der zu sendenden HTTP-Header, hilfreich für das debuggen von Webanwendungen
- NagiosChecker
- wahrscheinlich das wichtigste Add-on überhaupt, zeigt den Nagios-Status in der unteren Statusleiste, unverzichtbar für Admin's die Nagios nutzen
- ShortenURL
- dieses Add-on nutze ich, seitdem mich der Rob dazu gezwungen hat diesen ganzen Web 2.5-3.0 Stuff mitzumachen
, kürzt URL's mit einem beliebiegen Dienst sofort im Browser
Eventuell findet Ihr hier ein tolles Add-on für Euch. Über gute Add-on Tipps in den Kommentarten würde ich mich natürlich sehr freuen!
Tuesday, 27. October 2009
Letztens bin ich bei Telepolis auf einen Artikel gestoßen, der mich auf ein sehr interessantes Projekt verwies: MailMyWeb.com
Das Ziel des Projekt ist es, den Zugriff auf das Internet da zu ermöglichen, wo es aus politischen Gründen (seien es Firmenpolitische oder auch Landespolitische) nicht möglich ist, frei auf alle Inhalte des WWW zuzugreifen. Einfach halber und genialer Weise geschieht dies über das Medium E-Mail.
Eine gar nicht mal so schlechte Idee, bedenkt man die schon fast täglich aufkommenden Nachrichten von Websperren durch Provider oder den kompletten Webverboten in den etwas östlicher liegenden Ländern dieser Erde.
Auch die Bedienung des "MailWebBrowsers" ist gar nicht mal so schwer. Hat man sich erst einmal angemeldet und die korrekten Sender- und Empfangsadressen hinterlegt und dem tätigen eines virtuellem Einkaufs für 0 Euro, kann es auch sogleich mit dem browsen beginnen. Dazu schreibt man einfach eine E-Mail an robot@mailmyweb.com, mit der gewünschten Webseite im Betreff. Prompt erhält man nach etwa 1 Minute eine E-Mail mit der gewünschten Webseite im Body.
Eine tolle Sache daran ist: befindet sich im Content der angemailten Seite ein Link, wird dieser automatisch zu einem Mail-To Link umgebaut, d.h. klickt man in der E-Mail auf den Link, poppt eine neue E-Mail mit dem gewünschten Link im Betreff auf, welche dann nur noch versendet werden muss. Dies sollte es so ermöglichen, relativ komfortabel zu "mailbrowsen".
Sogar an heutige Videoportale wurde gedacht. Klickt man auf eines der Videos, wird dieses durch die Software auf die Server von MailMyWeb heruntergeladen, in ein wmv Video umgewandelt und dann an die E-Mail-Adresse verschickt. Leider funktionieren im Moment noch nicht alle Videoportale (dieses eine da, klingt so ähnlich wie YouTube, klappt leider nicht  ). Um zu erfahren was noch alles mit MailMyWeb möglich ist, empfehle ich euch als erstes eine E-Mail an den robot mit dem Betreff "hilfe" zu senden. Danach bekommt man eine Anleitung zugesandt, in der eigentlich alles erklärt wird.
Es muss natürlich klar sein, das ein E-Mail-Client bei der Darstellung und Bedienung mit den heutigen Webbrowsern nicht mithalten kann. Ich denke aber das dies zu verschmerzen ist. Mein erster Test (heise.de --> News lesen --> das Forum durchsuchen und YouTube Musikvideos) war zumindest erfolgreich und angenehmer als gar kein Internet haben zu können. Für die Nutzer die so an Ihre gewünschten Informationen kommen, ist es vollkommen ausreichend.
Eventuell finden sich ja ein paar Tester, die mir via Kommentar von Ihren Erlebnissen von MailMyWeb berichten können.
Ich finde es auf jeden Fall eine gute Idee und ein Projekt, welches man im Auge behalten sollte.
Friday, 9. October 2009
Ich habe heute endlich meinen Wave-Invite erhalten, nachdem mich ein netter Twitter-Follower bereits letzte Woche eingeladen hatte. Leider ist mir mit dieser Art von Account offenbarn nicht möglich, weiter Leute einzuladen. Dennoch habe ich nach einem Twitter-Aufruf einige Kontakte bekommen und konnte an ein paar "Waves" teilnehmen. Wer mich adden will, kann dies übrigens via robmin1337 [ät] googlewave.com tun, ich würde mich freuen. Google hat automatisch meinen Google-Usernamen at googlewave.com als Wave-Namen genommen. Hoffe, das lässt sich später noch ändern, z.B. auf eigene E-Mails oder so.
Also habe ich nun ja mal ein paar Unterhaltungen via Wave geführt und auch das Twitter-Plugin geladen (wie das geht steht hier). Und was soll ich sagen, so richtig begeistert bin ich nicht wirklich. Klar, man kann in Realtime chatten, sieht den Anderen live tippen, kann twittern und mit mehreren Leuten darin reden, aber so richtig einen Mehrwert konnte ich bisher nicht feststellen. Mit Plugins wie dem Twitterbot wird das Ganze zudem extrem unübersichtlich, der spammt die ganze Wave regelrecht zu. Generell leidet die Übersichtlichkeit sehr stark, wenn viele Leute in einer Wave zu Gange sind.

Natürlich ist das eine Beta und wird wohl erst richtig bewertbar, wenn alle Bekannten und Kollegen drin sind bzw. man einen eigenen Wave-Server aufsetzen kann. Das werde ich dann auf jeden Fall testen, bin vor Allem sehr darauf gespannt, was das an Rechenleistung brauchen wird. Da fallen ja massiv AJAX-Requests an, wenn ein paar Leute aktiv sind. Ich hoffe auch, dass externe Clients kommen, die das Ganze dann besser benutzbar machen (wie man es z.B. von Twitter dank der API kennt). Denn der normale Browser hat doch schon einige Einschränkungen. Es wäre beispielsweise schon schön, wenn man Dokumente oder Bilder einfach via Copy und Paste in eine Wave fallen lassen könnte..
Also warten wir mal ab, bis eine größere Masse Wave testen kann bzw. die finale Version herauskommt. Derzeit kann ich mir zumindest nur schwer ausmalen, wie das die Revolution für E-Mail, IM oder Chats sein soll..
Thursday, 8. October 2009
Seit ca. 2 Stunden ist Twitter mehr oder weniger down. Man kann zwar noch Tweets verfassen, sieht allerdings in der Timeline nur noch seine eigenen Tweets und nicht die der anderen User. Die @ Mentions scheinen noch zu funktionieren, zumindest habe ich eben eine erhalten
Es fing vor ein paar Stunden damit an, dass auf der Twitter-Website plötzlich die echten Zahlen für "Follower" und "Following" nur noch als Nullen dargestellt wurden, siehe Screenshot rechts. Datenbankproblem?
Kurze Zeit später ging dann gar nichts mehr bzw. jede Aktion auf twitter.com wurde mit einer tollen Fehlermeldung wie dieser hier quittiert:
Immerhin mal eine Abwechslung zum Fail-Whale. Aber schon ein wenig arm, dass Twitter seine Kapazitätsprobleme nicht in den Griff bekommt. Vor Allem angesichts der Tatsache, dass in den Betrieb ja Millionen Dollars an Risiko-Kapital fließen. Man darf gespannt sein, wie derartige Probleme zukünftige Investoren auffassen. Bis dahin warten wir halt einfach, bis Es wieder funktioniert. Noch ist Facebook zumindest nicht down, so wie es beim letzten großen Twitter-Ausfall wegen Lastproblemen der Fall war..
[UPDATE]
Twitter funktioniert nach einigen Stunden mit Problemen nun wieder, im Statusblog gibts folgenden Hinweis:
The problems this morning were caused by a bug triggered by an edge case in one of the core services that powers Twitter. We have already fixed this bug and are making additional optimizations based on what we learned.
Saturday, 3. October 2009
Um noch schneller kurze News, Links und Facts rund um IT-Stuff verbreiten zu können, hat das admin-blog.com ab sofort auch einen eigenen Twitter-Account. Da Twitter konsequenterweise das Wort "admin" im Nutzernamen verbietet, ist das Blog nun als "admn_blog_com" vertreten. Aber das ist ja eigentlich kein Problem
Die neuesten Tweets werden auch im Blog in der neuen Spalte links dargestellt ..
Wir würden uns über zahlreiche Follower freuen: admn_blog_com auf Twitter
Wednesday, 25. February 2009
Derzeit befinde ich mich im Skiurlaub in den österreichischen Alpen (man möge mir daher die mangelnden Updates hier nachsehen). Natürlich ist neben dem iPhone auch der Mini-Vaio mit auf die Reise gegangen. Um Mails abzurufen, reicht das iPhone aus. Wenn es aber via SSH ein Problem zu beheben gibt oder man einfach nur mal komfortabel die Schneehöhen bzw. das Wetter checken will, muss der Vaio ran.
Leider sind die UMTS-Roamingpreise weiterhin eine Frechheit. So kostet meine Web'n'Walk "Flat" (also 5 GByte pro Monat) monatlich um die 50 EUR. Im Ausland soll ich dann aber weiterhin 1,99 EUR pro MByte zahlen - Abzocke pur! Noch unbegreiflicher wird das Ganze für mich aufgrund der Tatsache, dass ich sogar hier in Österreich bei T-Mobile (nur eben AT und nicht DE) eingebucht bin.
Also habe ich mich mal nach Prepaid-Karten umgeschaut, mit denen man hier surfen kann. Bei Hofer (aka ALDI) gibt's für 19,99 EUR eine Karte von YESSS (oder so ähnlich), mit der man 1 GB zur Verfügung hat. Leider liegt hier bei mir mitten in den Bergen das dafür genutzt ORANGE-Netz nicht an. Also war ich gestern in einem A1-Shop (aka Vodafone), wo man mir das "B.FREE Breitband Welcome Paket" verkaufte. Für sagenhafte 14,90 EUR kann ich so innerhalb der nächsten 12 Monate 1 GB versurfen bzw. die SIM-Karte jederzeit wieder aufladen. Ein mehr als fairer Preis.
Leider war die Installation dann nicht so der Hit - und damit meine ich nicht das Einsetzen der SIM-Karte in meinen Vaio!  Es scheiterte nämlich an den Zugangsdaten sowie dem APN für den Eintrag in "MWconn", der sich nicht in der mitgelieferten Anleitung fand. Irgendwie sinnfrei, eine SIM ohne diese Info's zu verkaufen, aber naja. Nach einiger Recherche im Netz (natürlich zu je 1,99 EUR pro MB) fand ich dann endlich die benötigten Daten (unter [1] nochmal hinterlegt, falls Jemand mal in die gleiche Lage kommt).
So surfe ich nun also entspannt via EDGE (UMTS liegt hier leider nicht an) und bin zufrieden. Ein Urlaub mit Internet ist einfach noch besser!  Was mich allerdings aufregt ist die Tatsache, dass man in Deutschland 600 EUR pro Jahr bezahlt, um Mobil vernünftig online zu sein (kommt mir bitte nicht mit BASE oder solchem Schrott!), während man hier im Grunde das Gleiche für 14,90 EUR bekommt. Ich glaube nämlich kaum, dass ich mit meiner Web'n'Walk - SIM mehr als 1-2 GByte im Jahr verbrauche, da diese nur auf innerdeutschen Reisen oder Urlauben zum Einsatz kommt.
[1]
Einwahlnummer: *99#
APN: a1.net
Benutzer: ppp@a1plus.at
Passwort: ppp
Monday, 2. February 2009
Wie sicher jeder Internetnutzer inzwischen zumindest gelesen hat, war Google am Samstag für rund 45 Minuten nicht benutzbar, da jede Seite fälschlicherweise Malware enthalten sollte. Die zweifelhafte Ursache war ein Slash (das ist ein "/" , als Info für die "\" - verwöhnten Windows-User *g*) in der Blacklist, womit dann alle Seiten als "False Positives" gebrandmarkt wurden. Man musste dann die URL händisch kopieren und in die Adressleiste des Browser einfügen. Daran dürften schonmal 50% der User scheitern ...
Die Sache ansich ist nicht weiter tragisch und kann durchaus mal passieren. Was ich eher als krass empfand, war die Hilflosigkeit - sogar bei mir. Der Traffic auf einigen Webclustern ging zurück, da natürlich normalerweise sonst viele Nutzer von Google kommen. Hätte mich nicht ein Freund sofort via Mail über das Google-Problem informiert, hätte ich den Fehler erstmal auf den eigenen Servern bzw. den Websiten oder Datenbanken gesucht. Ebenso schwierig war es, erste Informationen über das Problem zu bekommen. Heise und Golem meldeten erst, nachdem der Spuk schon wieder vorbei war. Einzig auf Slashdot fand ich zeitnah eine Info zu dem Thema.
Mir hat der Vorfall leider wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, wie unschön es in gewisser Weise sein kann, nur auf einen Anbieter zu vertrauen bzw. wie abhängig das gesamte Internet inzwischen von Google ist. Leider haben daran auch keine noch so ambitionierten neuen Projekte (Wikia, Cuil usw.) etwas ändern können. Das wird wohl auch auf absehbare Zeit so bleiben, denn Google liefert nunmal die besten und schnellsten Suchergebnisse - sagt man ...
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