Thursday, 29. January 2009
Seit gestern bin ich ja nun glücklichlicher Admin eines Server4You-Rootservers. Große Rätsel gibt mir derzeit allerdings die dortige Benutzer-Schnittstelle (aka "Power Panel") auf, wo der interessierte Nutzer seinen bisher verbrauchten Traffic sowohl in Zahlen als auch grafisch aufbereitet dargestellt bekommt. Zum Glück muss man sich dank "Traffic-Flatrate" keine Sorgen um die verflossenen GBytes machen, solche Übersichten sind aber dennoch ganz hilfreich. Vor Allem, wenn man Fan von Statistiken ist
 Wie gesagt wird im Kundenbereich also der bisher verbrauchte Traffic dargestellt, das sieht dann so aus wie im Screenshot rechts. Die Daten könnten auch soweit passen, schließlich ist der Server erst seit gestern in Betrieb und wurde seither kaum benutzt (bis auf ein paar obligatorische Updates und Installationen). So wurden also seit gestern 1831.40 MByte verbraucht - ein realistischer Wert, bis auf einen kleinen Rundungsfehler. Die Summer aus "In" und "Out" ergibt nämlich eigentlich 1831.03 MByte.
 Klickt man nun allerdings auf den "Mehr"-Link, erscheinen plötzlich völlig andere Zahlen (siehe Screenshot links). Und zwar liegen hier die Werte deutlich über denen der ersten Seite. So wurden nun in einem einzigen Tag laut Statistik schon 405.9 Gbyte (!) verbraucht (eigentlich ja sogar 406 GByte). Das ist natürlich kompletter Unsinn, was auch die Traffic-Kurven im Cacti-Monitoring belegen. Ich vermute mal, Server4You hat hier ein kleines Softwareproblem bzw. die IP meines Servers hat bis vor wenigen Tagen auf einem anderen Server "gelebt", der entsprechend viel Traffic erzeugt hat.
Bin gespannt, wie sich das weiterentwickelt - wenigstens braucht man sich dank "Flatrate" keine Sorgen machen und kann ruhig schlafen. Bisher habe ich auch noch nirgends eine Klausel entdeckt, die den Provider befugt, die Bandbreite des Switchports nach einem gewissen Trafficaufkommens (1 TByte z.B.) herunterzudrosseln. Andere Provider limitieren dann schon schnell mal auf 10Mbit. Ich bin mir allerdings recht sicher, dass bei permanenter Auslastung der 100MBit am Switchport durch einen einzelnen Server schonmal genauer geschaut wird oder auch gedrosselt wird.
Thursday, 22. January 2009
In einem durchaus nettem Kommentarplausch (ausgerechnet auf Basicthinking) mit dem neuen, interimsmässigen CTO des studiVZ, Jodok Batlogg, meine ich zwischen den Zeilen herausgelesen zu haben, dass sich auch studiVZ für echte Social-Integrationen wie z.B. von last.fm öffnen wird. Damit könnte der deutsche Facebook-Konkurrent (um es mal freundlicherweise so zu nennen *g*) vielleicht für die Nutzer ähnliche Möglichkeiten bieten, wie Facebook es schon lange tut.
Man darf natürlich gespannt sein, wie genau die eventuelle Einbindung geschehen wird - ich find's jedenfalls gut. Und jetzt kommt mir bitte nicht damit, dass studiVZ eh Mist ist und es kein Mensch benutzt. Das weiss ich nämlich selbst - angemeldet bin ich dort natürlich trotzdem
Monday, 19. January 2009
 Also XING-User ( natürlich Premium ...  ) mit diversen Kontakten bekommt man auch schonmal unterwegs eine neue Nachricht. Darüber wird man ja freundlicherweise auf Wunsch auch via E-Mail informiert. Da bei mir auf dem iPhone die XING-Applikation nicht installiert ist, bemühe ich dann stets Safari, wo ich direkt auf die iPhone-Variante von XING umgeleitet werde.
In dieser eher kargen Oberfläche - Website wäre übertrieben - mit übrigens viel zu kleiner Schrift verfasse ich dann sehr mühsam teilweise lange Antworten auf Nachrichten. Anschließend folgt der beherzte, aber bange Klick auf "Absenden". In den meisten Fällen erreicht die Nachricht dann den Empfänger - aber nur in den meisten! In einigen Fällen landet man nämlich auf einer wundervoll weissen Seite, wo nichts mehr passiert (hier rechts im Portrait).
Die Nachricht ist dann umsonst gewesen, was sehr frustrierend sein kann. Schließlich kann man mangels Copy&Paste auf dem iPhone (ich vermisse es dauernd ...) den Text vorher nicht in die sichere Zwischenablage kopieren. Auch der Zurück-Button im Browser bringt keine Hilfe, denn damit wird die vorherige Seite neu geladen, in der man dann die Nachricht nochmal verfassen darf.
Da dies nun schon mehrfach vorgekommen ist, habe ich direkt mal eine Beschwerde an XING abgesetzt. Schließlich kann man für die monatlich ohnehin unverhältnismäßig hohen Beiträge wohl etwas mehr Stabilität und Komfort erwarten. Bei StudiVZ, was ja bekanntlich für lau (um nicht umsonst zu sagen) ist, kann man sowas schon eher mal verschmerzen.
Die Auto-Antwort von XING auf meine Frage kam schonmal zeitnah an - die haben sogar eine OTRS-Installation als Ticketsystem im Einsatz, wie ich dem Mail-Header entnehmen konnte. Also wird Alles gut ...
Friday, 16. January 2009
Gar nicht schlecht drauf, die Kollegen von Serverloft aka Plusserver aka Intergenia ( Infolink). Für knapp 47k haben die nun das Basicthinking-Blog gekauft und wollen es weiterführen. Keine schlechte PR-Massnahme, schließlich sind sie damit auf einen Schlag massiv ins Gespräch gekommen (Presse, TV, Blog-Szene). Und wenn man die Preise für die doppelseitigen C'T-Anzeigen mal so mutmaßt, die sie sonst immer schalten, ist das Blog doch ein wahres Schnäppchen gewesen. Deshalb posen sie wohl auch gleich auf ihrer Startseite damit ...
Inwieweit es sich noch lohnt, das Ganze zukünftig zu lesen, wird sich zeigen. Ganz nett scheint deren junger Chef (29 Jahre) jedenfalls zu sein - und die Preise sind auch gut. Vielleicht miete ich mir dort eines Tages mal einen Server, wer weiss? Mensch, jetzt hab ich schon 2x darüber gepostet, obwohl ich das eigentlich explizit nicht supporten wollte. Naja, nächstes Mal
Thursday, 15. January 2009
Derzeit ist ja das Blog von Robert Basic in aller Munde. Schließlich verkauft er das Ding aktuell bei eBay und wird dafür mindestens 26k EUR bekommen (Auktion läuft aber noch). Durch die Medienbereichte auf den großen News-Webseiten und neuerdings sogar im TV (alles in seinem Blog nachzulesen) scheint die Wordpress-Installation massiv an ihre Grenzen geraten zu sein. Bisher wurde das Blog offenbar bei STRATO gehostet, wahrscheinlich sogar auf einem Sharded-Hosting-Account.
Die Gunst der Stunde bzw. der enormen Bekanntheit des Blogs hat direkt Plusserver.de genutzt und ihm (wohl für lau) spontan 2 Server bereitgestellt, die die enorme Last abfangen sollen. So eine Wordpress-Installation ist nämlich nicht besonders zimperlich, was Ressourcen angeht (ebenso wie die meisten anderen Blog-Engines) und verschlingt jede Menge Ressourcen durch diverse SQL-Querys und natürlich PHP-Parsing.
Die gigantische und meiner Meinung nach deutlich überdimensionierte neue Hardware wird hier wie folgt beschrieben:
- Intel Xeon E5345 2x QuadCore 2,3 GHz
- 16GB RAM
- 4 x 300GB SAS, 15.000 rpm
- LSI MegaRAID SAS 8888ELP (512MB Cache) + Battery-Backup Unit
- HW-Raid 10 Das Ganze verteilt auf 2 Server, wobei einer aber nur als (Hot-)Standby Gerät sein Dasein fristet. Die MySql-DB wird dabei repliziert. Der eine Server scheint mit der Last bisher auszukommen, allerdings hätte hier wohl die Abkopplung der DB auf den 2. Server mehr Sinn gemacht. Mit der aktuellen Hardware könnte man wahrscheinlich dutzende solcher Blogs betreiben.
Aber die Kollegen von Plusserver haben wohl - ähnlich wie wir hier - genug Hardware rumliegen. Mensch, da hätte ich doch auch werbewirksam das Basicthinking-Blog hosten können, oder? Verdammt! Nun muss ich wohl meine letzten Euro's bei der Aktion verprassen, um dann nicht zu wissen, was ich mit einem weiteren Blog anfangen soll.
Wednesday, 14. January 2009
Von den hier im Blog 61,95% an Browser-Anteilen ist der Firefox in der "echten Internetwelt" noch ein ganzes Stück entfernt. Und der Internet Explorer hat in Wahrheit auch deutlich mehr Marktanteile als die mickrigen 14,56% hier auf dem Admin-Blog. Ein gewisser Trend lässt sich daraus dennoch ableiten, nämlich dass Firefox nach wie vor Prozentpunkte auf die IE-Übermacht gut macht. Natürlich kann man die Zahlen eines Tech-Blogs wie diesem hier nicht als representativ bezeichnen, denn aufgrund der zahlreichen Vorinstallationen auf Windows-Rechnern bzw. in Firmen ist der IE weiterhin unangefochten die Nummer 1.
Das beweist auch die aktuelle Studie von Net Applications. Dort hat Firefox aber immerhin schon einen globalen Anteil von 21,34%, der IE schlägt allerdings mit 68,15% Prozentpunkten zurück. Tendenz allerdings beim Firefox stetig steigend und beim IE, wie sollte es anders sein, stetig sinkend.
Enttäuschend sind die Zahlen von Opera, der es nur auf 0,71% bringt (hier im Blog sind es sogar noch weniger) und schon von Google's Chrome mit 1,04% überholt wurde. Da sieht man mal, was Google's Marktmacht und der Presse-Hype ausmachen. Es ist schon eine kleine Kunst, mit einem neuen ganz Browser den alteingesessenen Opera locker zu übertrumpfen. Oder wird Opera eventuell immernoch die Tatsache zum Verhängnis, dass er noch als kostenpflichtig und werbeverseucht gilt? Bis vor ca. 2 Jahren war das ja auch der Fall.
Ich finde Opera eigentlich wirklich gelungen und setze ihn, neben Firefox als "Hauptbrowser", sogar öfter ein - vor Allem unter Linux, wenn der Firefox mal nicht so recht will. Auf einem Windows-Laptop kommt auch noch Iron zum Einsatz. Dies ist eine von den, aus sicherheitstechnischer Sicht, komischen Eigenschaften (Unique-ID, nach Hause telefonieren usw.) von Google's Chrome erleichterte Version und läuft wirklich ganz gut. Hoffentlich gibt's davon auch mal einen Linux-Port, wenn Chrome irgendwann mal nativ unter Linux läuft.
Achja, Safari hätte ich beinahe vergessen. Dabei ist der mit 7,93% locker auf Platz 3 hinter IE und FF. Wahrscheinlich hat er das den Mac- und iPhone-Usern zu verdanken, die ja i.d.R. alle mit Safari surfen (auf dem iPhone mangels Alternative). Wobei es eigentlich auch keinen Grund gibt, den Safari auf dem Mac nicht zu verwenden, oder? Zumindest läuft er hier auf meiner Windows-Kiste angenehm schnell und auch stabil - ich setze ihn allerdings auch nur zu Testzwecken bei der Web-Entwicklung ein.
Monday, 12. January 2009
Ich liebe ja bekanntlich Statistiken. Somit fiel mir natürlich sofort auf, dass es von bestimmten IP's vermehrt Zugriffe auf Scripte unseres Firmen-Webcluster's gab, die nur automatisiert generiert werden konnten. Nach einigen Log-Analysen wurde schnell klar, dass es sich um einen wildgewordenen Crawler handelt, der eiskalt die Restriktionen in der robots.txt (also das Disallow-Statement darin) ignoriert und damit Scripte aufrief, die Crawler eigentlich nicht aufrufen sollten.
Es handelte sich um den Crawler von cityreview.de, der unter den Hostnamen crawler-[01-07].cityreview.de agiert und bei Hetzner gehostet ist. Wozu genau dieses "Regionalportal" offenbar wahllos Seiten indiziert, weiss ich nicht genau. Anscheinend basiert die eigene Suche des Dienstes darauf - ich erhalte allerdings bei jeder Suchanfrage dort einen "Internal Search Error".
Bis das unsinnge Verhalten dieses Crawlers seitens des von mir natürlich bereits informierten Betreibers abgestellt wurde, kann ich nur die IP-basierte Blockierung der entsprechenden Crawler-Server empfehlen. Auf meinen Server sind entsprechende Regeln nach der jüngsten Crawl-Orgie bereits automatisiert in Kraft getreten.
[UPDATE]
Der äußerst nette Techniker hat das Problem aufgrund meiner Anfrage bereits behoben und mir sogar als Dank für meinen Report einen Wunsch von meiner persönlichen Amazon-Wunschliste erfüllt. Es gibt also doch noch nette Menschen
Friday, 9. January 2009
Als treuer FlickR-Premium-User ( ja, ich zahle dafür!) ist man manchmal natürlich auch manchmal etwas frustriert über die langen Lade- und Antwortzeiten der FlickR-Server. Das mag zum einen Teil daran liegen, dass die Server in den USA stehen, zum Anderen einfach an einer Überlastung des Backends. Witzigerweise handelt es sich dabei sogar vermutlich um ein- oder mehrere MySql-Cluster, in denen die ganzen Nutzerdaten schlummern. Die Bilder selbst liegen natürlich auf speziellen Fileservern, deren Bilder dann durch diverse Lighttpd-Webserver ausgeliefert werden.

Und eben diese DB-Server sind mitunter am Limit, wie ich gestern wieder feststellen musste. So erhielt ich dauernd die Meldung, dass Flickr "Schluckauf" hat. Dabei kam auch zum Vorschein, dass die vieldiskutierte .gne - Dateiendung von FlickR nichts weiter als PHP-Scripte sind, die entsprechend durch den PHP-Parser gejagt werden. Der Name .gne kommt angeblich vom Spiel "Game Neverends", was aber nie fertig wurde. Teile des Spiele-Codes sind dann in FlickR gewandert und treiben dort noch heute ihr Unwesen
Im Browser sah man jedoch nur die Meldung, dass FlickR "Schluckauf" hat und man es später erneut versuchen solle. Im HTML-Quelltext der Seite erschien als HMTL-Kommentar dann aber das Folgende:
Message : Can't create a new thread (errno 11); if you are not out of available memory, you can consult the manual for a possible OS-dependent bug (cluster: flaux_shard_slave)
Caller : www111
Cluster : flaux_shard_slave
Number : 0
String :
PHP :
Hier kann man immerhin erkennen, dass ich mich offenbar auf dem WWW-Server mit der Nummer #111 befand (man kann also erahnen, dass es da noch mehr gibt  ). Eine Google-Suche nach dem seltsamen Namen "flaux_shard_slave" förderte dann via Google-Cache die obige Seite zu Tage. Da war wohl mal die API von FlickR in dem Moment down, als der Googlebot vorbeischaute. Da kann man schön sehen, dass ganz klassische PHP-Funktionen wie mysql_connect() verwendet werden. Wahrscheinlich ist das der interne Name des Clusters oder sowas.
Im Screenshot ist ebenfalls das komplette Query abgebildet, enthält aber keine weiteren Daten, als den Usernamen sowie Tabellennamen. Für einen Angriff ist das zu wenig.  Dennoch interessant, mal ein wenig "hinter die Kulissen" von FlickR zu schauen ...
Sunday, 4. January 2009
Da ich beim Spielen von zu Hause aus öfter schlechte Pings habe, wollte ich vorhin FastPath bzw "PingExpress" bei Alice beantragen. Warum der Spaß 1,90 EUR im Monat kostet und auch noch 9,90 EUR Einrichtungsgebühr, weiss wahrscheinlich kein Mensch. Immerhin wird dabei die Fehlerkorrektur abgeschaltet, was nach meiner Auffassung sogar noch Rechenzeit in deren Router sparen sollte. Somit könnte man doch eher annehmen, dass die Kosten für einen Anschluss mit deaktivierter Fehlerkorrektur eigentlich geringer oder wenigstens identisch mit normalen Anschlüssen sein sollten. Aber man kann ja mit jedem Mist Geld verdienen ...
Von dieser Tatsache mal abgesehen, klappte bei Alice natürlich wieder überhaupt nichts. Im Kundencenter aka "Alice Lounge" kann man normalerweise PingExpress bestellen. Aber eben nur normalerweise. Bei mir erschien nur folgende Fehlermeldung: Derzeit wird bereits dieser oder ein anderer Auftrag für Sie bearbeitet oder Ihr Erstauftrag ist noch nicht angeschaltet. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aus technischen Gründen immer nur einen Auftrag zurzeit bearbeiten können. Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt erneut. Mein Anschluss läuft seit ca. einem Jahr problemlos und unverändert. Keine Ahnung, was diese Meldung daher soll. Den Support mit einer tollen 01805er-Nummer, also 14 Cent die Minute, kann man getrost vergessen. Nach 10 min hab ich dann aufgelegt und Alice bzw. die T-Com waren um 1,40 EUR reicher.
Also wollte ich mein Problem dem Support per Mail schildern. In der "Alice Lounge" gibts auch den Button "Kontakt" - juhu! Leider erscheint dann nur ein leeres Fenster im Firefox. In meiner Verzweiflung probierte ich es mal im Internet Explorer auf meinem Vista-Desktop-PC (Alice hängt schließlich mit AOL irgendwie zusammen - also DAU-Alarm!!!) und siehe da, es ging. Unglaublich, aber wahr! Wenigstens konnte ich meine Anfrage nun mit dem IE absetzen, als Bearbeitungszeit im Autoresponder wurden mir 2 Tage "versprochen".
Ich sag nur: Einmal mit Profis arbeiten ...
Monday, 22. December 2008
Ich bin wirklich überrascht über die Tatsache, dass das iPhone bei Flickr-Stats den 1. Platz unter den "Fotohandys" belegt. Wie kann das denn sein? Die 2 MP - Kamera des iPhone ist nun wirklich alles Andere als toll, zumal ohne Blitzlicht oder irgendeiner Form von Zoom. Direkt schlecht sind die Bilder zwar nicht, aber so ziemliches jedes subventionierte 1-Euro-Handy macht inzwischen wohl bessere bzw. höher aufgelöste Bilder. Die ersten Handys warten gar mit optischem Zoom, Xenon-Blitz und 8.x MP auf! Besonders negativ fällt mir immer wieder die extreme Lichtschwäche beim iPhone auf. Die haben aber andere Telefone freilich auch, einen direkten Vergleich habe ich noch nicht gemacht.
Achja, Videos kann man mit dem Apple-Smartphone übrigens auch nicht aufnehmen bzw. nur mit Zusatzsoftware auf ge-jailbreakten Geräten. Bei den beliebtesten Kameras generell hat das iPhone nun auch schon Top 3 erobert - einfach unfassbar!  Wahrscheinlich ist das Ding weltweit einfach extremst verbreitet inzwischen und wird aus irgendwelchen Gründen lieber für Snapshots verwendet als andere Handy's. Vielleicht wollen die Apple-Fans auch einfach nur öfter posen und halten deswegen mit ihren iPhone's munter auf alle Motive drauf ...
Ich ziehe auf jeden Fall jederzeit meine Sony Alpha als auch die "immer dabei" Exilim meinem iPhone vor. Was nicht heisst, das ich nicht auch schon einige Bilder zu den aktuellen Flickr-Stats zugesteuert hätte.
Bildquelle: Flickr.com
Friday, 19. December 2008
Normalerweise ist jeder Mail-User genervt von Spam und möchte möglichst wenig davon erhalten. Das geht mir im Normalfall auch so, weswegen ich Spamassassin sowie diverse Blacklists nutze, um den Spam abzuwehren. Doch für ein Projekt (eine eigene DNSBL samt Homepage wird erstellt, mehr dazu später hier im Blog) meinerseits brauche ich Spam. Und zwar jede Menge davon
Dazu habe ich diverse Domains (die ich hier explizit mal nicht alle nenne) registriert, einige Freemail-Accounts eingerichtet und einen Server aufgesetzt, der sich ausschließlich darum kümmert, Spam zu empfangen und zu parsen. Damit es auch richtig Spaß macht schießen wir mit Kanonen auf Spatzen: Ein Quad-Opteron 2218 mit 16GByte RAM, 400 GB RAID 1 und 100 MBit/s-Anbindung ans Internet steht betreit und wartet auf die ganzen Spams! Auf dem Debian-OS läuft als MTA-Postfix mit MySql-Support und Dovecot kümmert sich um die Zustellung ins richtige Maildir. Funktioniert auch schon perfekt!
Die Domains fangen via Catchall alle Mails an *@domain.tld ein und leiten ihn, wie auch die Freemail-Accounts, auf das Spampot-Konto weiter. Dort analysiert ein Script den Mailheader und sucht via regulären Ausdrücken die IP des initialen Absenders, also des infizierten PC's, raus. Diese wird dann in eine Datenbank geschrieben, woraus automatisiert ein Zonefile für den DNS-Server rbldnsd gebaut wird. Via Reverse-Lookup kann man diesen DNS dann zukünftig abfragen, was die gängigen MTA's wie Postfix, QMail oder Exim problemlos können. Außerdem werden natürlich auch policyd-weight oder Spamassassin direkt unterstützt, so dass man die Ergebnisse aus der DNSBL in das jeweilige Spam-Scoring einfließen lassen kann. Das ist natürlich nichts Neues, aber trotzdem eine nette Sache
Womit wir wieder bei dem Spam wären, den ich dafür benötige. Ohne entsprechende Mails für die Analyse ist das Projekt natürlich sinnlos, zumal man die TTL für einen Eintrag aufgrund meistens dynamisch vergebener Dialup-IP's nicht zu lange wählen kann (derzeit testweise auf 36h gestellt). Aktuell beläuft sich das Aufkommen auf rund 500 Spams pro Tag - da geht aber noch deutlich mehr, denke ich. Als bisherige Maßnahmen wurden bereits eingeleitet: - Test-Postings im Usenet (de.alt.test etc.)
- Veröffentlichung einiger Mail-Adressen auf diversen Websites (teilweise versteckt, wie hier auf dem admin-blog.com)
- Anmeldung auf dubiosen Sex-, Pharma- und Casinoseiten
- Antwort bzw. "unsubscribe" in vorhandenen Spams benutzen
Weitere Ideen sind sehr willkommen, außerdem suche ich Postmaster (also Leute, die einen Mailserver betreiben) mit entsprechendem Spamaufkommen, die eine Catchall-Weiterleitung auf meine Spampot-Mail weiterleiten würden. Falls ihr Interesse habt, postet einfach einen Comment oder schreibt mir eine Mail! Ich richte die Domain(s) dann auf dem Spampot-Server ein. Besten Dank schonmal
Achja, als obligatorischen Spam-Fänger poste ich hier direkt nochmal eine Adresse für die Spambots: adminblog@voted4.de. voted4.de ist quasi eine meiner Spampot-Domains, die nur dem Empfang von Spam gilt. Ihr könnt also auch gerne [irgendwas]@voted4.de im Netz spreaden, um das Spampot-Projekt zu unterstützen.
Weitere Infos gibts bei Fortschritten dann hier im Blog bzw. auf spampot.org (Achtung: Version 0.0001. Alpha, nur ein Wiki bisher  )
Saturday, 13. December 2008
Ich bin grad in München unterwegs und surfe entspannt mit meinem Vaio-TZ via eingebauter UMTS/HSDPA-Karte im Netz von T-Mobile. Da mir das Netz wirklich sehr angenehm und schnell vorkommt, habe ich direkt mal einen Speedtest laufen lassen:
Die Messung wurde 3x durchgeführt und die Werte waren stets in dieser Größenordnung. Irgendwie scheint da Etwas nicht zu stimmen 
Schließlich ist HSDPA afaik maximal 7,2 MBit schnell (derzeit), außerdem kann der Vaio-TZ leider mangels Firmware-Update für den UMTS-Adapter nur 3,6 MBit nutzen. Maximal der Upload könnte stimmen, wenn HSUPA verfügbar ist.
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DSL Speedtest von http://www.speedreport.de
Download-Geschwindigkeit: 18.192 kBit/s (2.274,00 kB/s)
Upload-Geschwindigkeit: 320 kBit/s (40,00 kB/s)
Pingzeit: 0 ms
Messung am: 13.12.2008, 19:09:38 Uhr
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Mangels "web'n'walk" - Manager (ich berichtete) liegen mir allerdings keine weiteren Infos über Signalqualität und Verbindung vor. Auf jeden Fall surft es sich fast wie zu Hause mit DSL...
Thursday, 11. December 2008
Im Rahmen unserer täglichen SEO-Bemühungen ist uns doch letztens was Lustiges passiert.
Ein Mitbewerber rankte plötzlich mit einigen Keywords bei Google sehr gut, obwohl die Domain fast noch jungfräulich war und wahrscheinlich noch den Sand der Google-Sandbox an den Füßen hatte. Jedenfalls kam uns das spanisch (pèrdon) vor und es war Zeit, die Sache näher zu beleuchten. Eine Backlinkanalyse brachte auch Treffer auf der PageRank-starken (PR7) Internetpräsenz einer staatlichen Institution, deren Angestellte default grün gekleidet aber nicht Revierförster sind. Ein Blick in den Quelltext entlarvte auch schnell einen versteckten Link. Nett wie wir sind, wiesen wir den Betreiber der Seite auf dieses "Missgeschick" hin und empfahlen, den IT-Dienstleister um Bereinigung zu bitten, bevor Google von dieser Sache Wind bekommt. Am nächsten Morgen konnten wir den Link mysteriöserweise nicht mehr finden...
Es scheint doch tatsächlich Agenturen zu geben, die ihren Kunden faule Link-Eier ins HTML-Nest legen. Dazu sage ich nur pfui!!!
Ich bin ja, zumindest hier auf dem admin-blog.com, eingefleischter Serendipity (aka S9Y) - User. Das wird wohl auch so bleiben. Dennoch offenbart ein Blick über den Tellerrand auf das neue Wordpress 2.7 einige interessante Neuerungen. Besonders sticht mir da die neue Update-Funktionalität ins Auge. So kann man seit Wordpress 2.7 auf neue Versionen künftig upgraden, ohne erst per FTP/SCP ein Zipfile hochladen zu müssen bzw. es zu entpacken. Das geschieht nun alles on-the-fly direkt auf dem Webserver. Ebenso bei Plugins inklusive deren initialer Installation.
Als S9Y-User kennt man das ja von S.P.A.R.T.A.C.U.S.  Allerdings ist die eigentliche Installation dennoch bei S9Y von Hand upzugraden, das bleibt wohl auch in der kommenden Version 1.4 (derzeit beta) noch so. Damit kann ich allerdings leben. Schließlich gefällt mir S9Y vom Aufbau her einfach besser als Wordpress.
Auf dem Dashboard lässt sich nun der Content noch besser verschieben, anordnen usw. - ob man diese Sachen bzw. das Dashboard generell braucht, muss man selber wissen. Ich habs noch nicht vermisst  Sinnvoller erscheint mir da, dass man in WP nun von Haus aus einzlene Posts als "sticky" setzen kann. Dieses Posting erscheint dann permanent an 1. Stelle im Blog. Hilfreich für wichtige News zum Beispiel. Achja, als Verfasser kann man nun aus dem Adminbereich auf Kommentare antworten. Inwieweit das lebenswichtig ist - keine Ahnung. Ich mach das immer direkt aus dem Blog und das hat bisher auch immer prima geklappt
Hier noch ein Feauture-Film (sogar in HD, wow!) von wordpress.org, der das Neue optisch ansprechend zusammenfasst:
Wednesday, 10. December 2008
Google veröffentlichte unlängst "Zeitgeist 2008", wo sich die populärsten Suchbegriffe und einige weitere Informationen über das Suchverhalten von uns Allen bei der größten aller Suchmaschinen weltweit nachlesen lassen. So kann man sehen, welche Begriffe zu den Themen News, Bücher oder auch Nachrichten am häufigsten gesucht worden sind. Dabei scheint es Google wenig zu stören, dass 2008 ja noch ganze 21 Tage voller Suchanfragen zu bieten hat. Inwieweit eventuelle Änderungen noch berücksichtigt werden, ist daher unklar.
Hier also die Top 10 von google.de für 2008:
1. ebay
2. youtube
3. wetter
4. gmx
5. google
6. video
7. wikipedia
8. web.de
9. bild
10. telefonbuch
Da sieht man mal wieder, dass fast nur totaler Schrott dabei ist! Oder dass die Mehrheit der User im Netz überhaupt keine Ahnung hat. Wie kann denn bitte der Begriff "google" auf Platz 5 der häufigsten Google-Suchen sein? Es ist offenbar wirklich so, dass für viele Leute Google "das Internet" ist. Solche Banalsuchen wie "ebay" oder "wikipedia" beweisen imho ebenfalls, dass viele User nicht in der Lage sind, URL's direkt in die Browserleiste einzugeben oder schlichtweg gar nicht wissen, dass dies überhaupt geht. Anstatt ebay.de aufzurufen, wird google.de aufgerufen und dort dann ebay eingegeben. Eventuell ist auch die Google-Autosuche bei Firefox und Co. schuld. Schließlich reicht es hier, einfach "ebay" in das URL-Eingabefeld zu klimpern und man landet via Google "auf gut Glück" bei ebay.de
So richtigen Sinn ergibt für mich eigentlich keiner der Begriffe in den Top10. Von mir kommt zumindest kein einziger Aufruf dieser Begriffe ...
Gewisses Unbehagen im Hinblick auf Google's "Datensammlerwut" löst bei mir auch der folgende Passus von der Zeitgeist-Seite aus: " All of the search queries we studied are anonymous - no personal information was used."
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