Nun habe ich es nach vielen Jahren Linux-Nutzung auf diversen Laptops und PC's tatsächlich getan: Ich bin zu Apple und damit zu OSX in Form von Snow Leopard gewechselt. Mein neues Arbeitsgerät für den täglichen Einsatz ist jetzt ein MacBook Pro 15,4" mit mattem Display, 320GB Festplatte (@7200UPM), Core 2 Duo @ 2,8GHz und 4 GB RAM. Im Büro kommt für mehr Übersicht noch das 24" Cinema Display samt einer externen Tastatur zum Einsatz.
Und, man glaubt es kaum, ich bin sowas von begeistert bisher: Alles funktionierte auf Anhieb, Snow Leopard macht einen extrem schnellen und stabilen Eindruck und samt Dev-Tools, GCC und einer Bash "unter der Haube" kann ich mit dem MacBook genauso angenehm arbeiten wie vorher unter Linux. Nahezu alle benötigten Tools sind frei verfügbar, da gibt es kaum Unterschiede zu Linux. Die Verarbeitung ist erstklassig, da kann keines meiner anderen Geräte mithalten.
Der Hauptgrund für den Wechsel war, dass auf einem als Arbeitsgerät eingesetzten Laptop oder auch PC hin und wieder Linux einfach nur genervt hat. Da ging plötzlich der Sound nicht mehr, da seitens der Distri (bei mir meist Debian/Ubuntu) auf einen anderen Soundserver umgestellt wurde, dann wurde plözlich das Touchpad nicht mehr erkannt oder der Mauszeiger stand plötzlich still, was einen X-Neustart nötig machte usw. - ich hätte dutzende solcher Geschichten auf Lager.

Wenn man das Gerät aber in genau diesem Moment dringend braucht, um ein Problem zu beheben oder Etwas zu programmieren, will man sich nicht mit solchen banalen Sachen rumschlagen. Ich hoffe, mit dem Mac gehören diese Sachen der Vergangenheit an.
Natürlich arbeite ich auf Serverebene weiterhin ausschließlich mit Linux, da gibt es gar keine Frage. Auch mein Mini-Vaio läuft ja weiterhin mit Ubuntu, wenn auch mit einigen Einschränkungen (ich
berichtete). Und auch auf dem Mac habe ich bereits ein Debian in einer VM via VirtualBox laufen, nur für den Fall der Fälle ..
So wird es in Zukunft im Admin-Blog wohl auch mal ein paar Postings zum Thema in der neuen Mac-Kategorie geben, schließlich ist dies auch ein sehr interessantes und weitreichendes Feld.
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