Thursday, 29. October 2009
Man soll ja für Alles offen sein, weshalb ich hin und wieder auch mal einen Blick über den Tellerrand werfe und mich mit den neuesten Windows-Geschichten beschäftige. So testete ich ja vor einiger Zeit schon die Beta von Windows 7. Seit gestern habe ich nun auch eine VM via VMware Fusion 3.0 mit Windows 7 Ultimate auf meinem MacBook Pro im Einsatz.
Die Installation ging problemlos, Fusion 3.0 bietet ja Windows 7 Support direkt an. Man kann sogar eine komplett automatische Installation durchführen - dazu muss man nur den Key eingeben und VMware regelt die Installation komplett selbst. Das ging aber schon seit XP und funktioniert perfekt. Sofort fiel mit hier wieder der hohe Speicherplatzverbrauch auf der Platte von Windows 7 auf, mehr als 10 GB meines 20 GB Images waren direkt nach der Installation belegt.

Ansonsten funktioniert es reibungslos, Aero sieht halbwegs schick aus usw. - Windows 7 halt. Nervig sind direkt die hereinkommenden Updates, die natürlich auch weiterhin Neustarts benötigten. Außerdem fiel mit negativ auf, dass sich das ganze System ein wenig lahm anfühlt in der VM. Gut, ich habe es im Vollbild bei 1920x1200 laufen lassen, mit der GeForce 9600M GT sollte das doch aber kein Problem sein. Im Leistungstest erreichte ich dennoch nur klägliche 2.9 Punkte, woran die Grafikkarte schuld war. Die anderen Werte bewegten sich um 5.
VMware verspricht ja auch Direct3D Support in Spielen. Das funktioniert bei mir überhaupt nicht. Testweise wurde Counterstrike:Source via Steam installiert, mehr als einen schwarzen Bildschirm nach dem Start habe ich aber bisher nicht zu Gesicht bekommen, trotz dass ich alle möglichen Auflösungen und Einstellung probiert habe. Allerdings hatte ich mehrfach das Gefühl, mein MacBook explodiert jeden Moment, zumindest liefen sämtliche Lüfter am Limit und die CPU war laut iStat um die 80 Grad heiss.
Zusammenfassend muss ich sagen, dass mit via VMware Fusion 3.0 relativ normal mit Windows 7 arbeiten kann, so lange mit nicht spielen möchte. Für Tests oder Arbeit mit dem Internet Explorer oder anderen Windows-Only-Tools ist es auf jeden Fall zu empfehlen, zumal ja im Unity-Mode einzelne Apps wie eben z.B. der Internet Explorer wie eine normale Mac-App behandelt werden. Und dank der Möglichkeit des "Anhaltens" der VM ist Windows 7 auch mal spontan gestartet, wenn man es braucht.
Ich bleibe natürlich trotzdem bei OSX bzw. Linux, denn ein Praxisvorteil hat sich bisher nicht gezeigt. Es gibt also keinen Grund, Windows 7 als Haupt-OS zu verwenden. Es sei denn, man hat aktuell Vista drauf
Saturday, 24. October 2009
Alle reden von Windows 7, während ich heute in die Verlegenheit kam, an der Volkshochschule mit einem Windows XP Laptop arbeiten zu müssen. Zumindest kurzzeitig, um mit ein paar anderen Kursteilnehmern eine Bildbearbeitung auf diesem Laptop zu installieren.
Leider war es uns mangels Einschränkungen nicht möglich, ohne die vorhandenen Admin-Rechte eine Installation durchzuführen, es erschien sofort nach dem Start des Setup ein Fehler, dass wir keine Rechte dafür haben. Schade, denn das Admin-Passwort war uns nicht bekannt und die Laufwerke sowie das BIOS gesperrt.

Da kam Jemand auf die Idee, die setup.exe doch mal im Windows98/ME "Kompatibilitätsmodus" zu starten (siehe Screenshot), die sich im Kontextmenü versteckt. Das wurde in XP und späteren Versionen eingebaut, um alte Software unter neuem Windows starten zu können. Und siehe da, wir konnten in diesem Modus völlig problemlos die Software installieren und dann als normaler User verwenden. Ich war schockiert und überrascht gleichermaßen, wie leicht sich die Vorgaben und Sicherheitsbeschränkungen aushebeln ließen.
Man könnte auf diese Weise problemlos das System komplett verändern, da bin ich sicher. Es stellt sich mir nur die Frage, ob das jetzt ein Bug im XP war oder die Kisten nur schlampig konfiguriert waren?!? Jedenfalls konnten wir dann dort arbeiten und ich endlich mein MacBook auspacken, das hat mir an Windows-Erfahrung erstmal wieder gereicht ..
Thursday, 8. January 2009
Ab morgen gibt es die offizielle Beta vom neuen Windows 7 für Jedermann zum Download. Freundlicherweise wurde uns die Software durch die Piratenbucht zu Testzwecken bereits einige Tage vorher bereitgestellt.  Das ISO-Image mit 2,4 Gbyte flutschte übrigens angenehm schnell mit 2+ MByte/sec durch die Leitung - mal schauen ob die Microsoft- und Akamai-Mirrors das morgen auch hergeben.
 Als Testobjekt musste in Ermangelung eines unbenutzten Desktop-PC's ein 1 HE-Server herhalten, der wie folgt ausgestattet war: Dual-Dualcore Opteron 2216, 4 Gbyte RAM, 3Ware-8000 SATA-RAID-Controller und OnBoard-Grafik. Die Installation von der bootfähigen DVD war kein Problem, außer dass anfangs keine Platten erkannt worden. Windows7 hat, wie alle anderen Versionen zuvor leider auch, unergründlicherweise keine Treiber für 3Ware-Controller an Bord. Mit den "Beta"-Treibern für Vista von der 3Ware-Homepage wurden die Platten dann aber problemlos erkannt, so dass der Installation auf dem vorher konfigurierten RAID1 problemlos durchgeführt werden konnte. Die Treiber konnten übrigens komfortabel via USB-Stick während der Installation eingebunden werden - dafür ein Lob. Bis auf die Partitionierung sowie Sprach- und Keyboardeinstellungen läuft das Setup komplett ohne Zutun des Nutzers ab. Nach ca. 15 Minuten war es dann auch fertig und Windows7 erwartetete mich fertig gebootet. Wie auf dem Screen zu sehen ist, sind nach der Default-Installation bereits 10,7 Gbyte auf C: belegt - wofür auch immer. Ansonsten erwartet einen ein aufgeräumter Desktop, der mit Gadgets individualisiert werden kann. Ähnlich wie bei der Sidebar in Vista eben. Generell ist Windows7 ein neueres, vielleicht auch besseres Vista, aber keinesfalls ein "echtes, neues" Windows.
 Positiv aufgefallen ist mir sofort die Geschwindigkeit, mit der Programme sowie der Explorer sich öffnen. Ob dies nun an Windows7 oder der recht potenten Server-Hardware liegt, kann ich allerdings nicht genau sagen. Da es sich bei der Beta um die Ultimate-Edition handelt, werden auch brav alle 4 Cores genutzt. Allerdings nur 3 GByte von den 4 Gbyte RAM - 32 bit halt. In der Bedienung fällt vor Allem die "neue" Taskleiste auf. Diese sieht aus wie bei KDE oder OSX und stellt default die offenen Programme nicht wie von 98/XP/Vista gewohnt mit Namen und Icon dar, sondern nur mit einem vergrößerten Icon. Außerdem werden gleiche Programme, wie bereits von XP/Vista bekannt, gruppiert - und zwar standardmäßig immer. Nach einiger Zeit mit dem System erschien mir das auch nicht mehr störend, sondern sogar hilfreich. Auch die Icons von im Hintergund laufenden Programmen (Antivirus, Firewall usw.) werden nun nicht mehr dauerhaft sichtbar unten rechts in der Taskleiste angezeigt, sondern erst nach einem Klick auf den Pfeil neben dem Button für die Spracheinstellungen. Gewöhnungsbedürftig, aber im Grunde auch konsequent.
 Im Leistungstest schnitt unser Testsystem mit der schlechtesten Note, also der 1, ab. Das ist im Grunde Schwachsinn, denn bis auf die Grafikkarte ist dieses System durchaus als schnell zu bezeichnen. Da aber der schlechteste Wert als "Base Score" verwendet wird, erscheint das System auf den ersten Blick völlig unbrauchbar für dieses neue Windows. Auf den grafischen Fireganz musste ich bei den Tests in der Tat verzichten - ob das vlt. auch der Grund ist, warum mir das System so schnell vorkommt? Das wird wohl erst ein weiterer (Dauer-?)Test auf normaler Grafikhardware mit aktivierten Grafikspielereien zeigen.
 Die Änderungen am System selbst halten sich gegenüber Vista sehr in Grenzen oder ich habe sie einfach nicht gefunden. Ein einstündiger Test kann natürlich keine echten Praxiserfahrungen nachahmen, für einen groben Eindruck hat es aber sicher gereicht. Die gravierendste Änderung ist mir übrigens - man mag es kaum glauben - an Paint aufgefallen.  Dort gibts jetzt eine Vielzahl von (neuen?) Optionen bzw. es wirkt generell komplett überholt. Da ich aber normalerweise GIMP benutze, kann ich leider nur wenig an Paint-Insiderwissen weitergeben. In gewisser Weise finde ich es sogar erheiternd, dass dieses (imho nutzlose) Programm die subjektiv größten Änderungen erfahren hat.
 Abgesehen natürlich vom Internet Explorer 8 (beta natürlich). Der hat offenbar jede Menge Änderungen erfahren, z.B. eine neue "private"-Funktion zum schmerzfreien surfen am Arbeitsplatz usw. Auch hier muss ich allerdings zugeben, dass ich den IE seit der Version 5 nicht mehr benutze und somit kaum beurteilen kann, ob und warum er "besser" ist als die Version 7. Im ACID3-Test schafft er zumindest nur 21 Punkte (erst warens nur 12, nach ca. 2 Minuten kletterte es dann unter enormer CPU-Last auf 21) und liegt damit weit abgeschlagen hinter den NextGen-Browsern der anderen Hersteller (Firefox 3.1, Opera 10 oder Safari 3.x). Im Screenshot ist hier schön zu sehen, dass nun jedes offene Tab einen eigenen Prozess bildet. Somit sollte nicht gleich der ganze Browser crashen, wenn in einem Tab beispielsweise ein wildgewordenes JavaScript abläuft. Das können die anderen NextGen-Browser aber auch alle, Google's Chrome hat es gar bereits implementiert.
 Ganz nett sind zugegebenermaßen die Inline-Suchen der marktierten Wörter aus einer Website sowie die neuerlichen Sicherheitsfunktionen. Auch bietet die browserintegrierte Suche auch im IE endlich Suggest-Funktionalität nach OpenSearch-Spezifikation an (wie Firefox seit der 2.0) - sogar mit Bildern. Ob das aber Argumente beispielsweise gegen einen Firefox sind, würde ich spontan bezweifeln. Generell wird abzuwarten sein, wie schnell/oft es Sicherheitsprobleme beim IE 8 gibt und wie schnell diese behoben werden. Dass sich an den ACID-Ergebnissen noch was bis zur finalen Version ändert, wäre ebenfalls wünschenswert. Sonst wird die Webentwicklung optimiert für IE 8 wieder zu einem Krampf.
Ansonsten scheint Windows7 bisher nicht direkt schlecht zu sein, es machte in meinen Tests einen recht flüssigen und aufgeräumten Eindruck. Ein Wechsel von Linux zurück zu Windows kommt deswegen freilich noch lange nicht in Betracht. Selbst ein Upgrade von Vista auf Windows7 macht nach bisherigem Erfahrungsstand keinen wirklichen Sinn. Eventuell wird es für Gamer mal nötig sein, wenn eine neue DirectX-Version exclusiv dafür rauskommt, wie es schon bei XP->Vista der Fall war. Auch ein Wechsel von Firefox, Opera oder Safari zum IE 8 scheint eher nicht sinnvoll zu sein. Aber wir wollen mal gespannt auf die Final von Windows7 und auch dem IE 8 warten und dann erneut urteilen ... weitere Erfahrungen, besonders im Zusammenhang mit Games und Killer-Applikationen (Photoshop usw.) unter "Win7" wären auch noch interessant. Vielleicht kann da der eine oder andere Leser was dazu sagen? Und warum das Ding nun ausgerechnet Windows 7 heisst, wüsste ich auch gern. Ich zähle deutlich mehr Versionen. Oder sind nur die "Meilensteine der PC-Geschichte" wie 3.1, NT 4.0, 95, 2000, XP und Vista von Microsoft als Vorgänger gemeint? Who knows ...
Sunday, 28. December 2008
Durch einen Kollegen wurde ich auf folgenden Blogeintrag aufmerksam gemacht. Damit ist es endlich wieder möglich, den T-Mobile Web'n'Walk Manager unter Vista samt neuester Shockwave-Flash-Version zu benutzen. Der 3,2 MByte große Patch wird angeblich via Mail vom T-Mobile-Support an Kunden versendet, die das von mir beschriebene Problem haben. Alternativ steht er auch dort im Blog dort bereit. Ich kann ihn leider derzeit nicht hier hochladen, da ich nur per GPRS/EDGE unterwegs bin und jeder Download ein Kraftakt ist, von Uploads reden wir lieber gar nicht erst ...
Nach Aussage meines Kollegen funktioniert der Manager nun wieder wie gewohnt. Ich bin inzwischen allerdings zufriedener Nutzer von " mwconn", was sich als vollwertiger Ersatz für das Tool von T-Mobile ebenso nutzen lässt. Und zwar ohne auf Shockwave oder andere Problemkandidaten angewiesen zu sein. Generell scheint dieses kleine Tool auch viel stabiler zu laufen als der Web'n'Walk Manager und bietet alle benötigten Funktionen. Die Umschaltung zwischen UMTS und GPRS/EDGE funktioniert dort meiner Erfahrung nach ebenfalls besser. Verbindungsabbrüche konnte ich bisher auch nicht feststellen. Von daher lautet meine Emfehlung für mobile Verbindungen via Mobilfunk eindeutig mwconn! Und ein Dank geht nochmal an den netten Leser, der mir das Tool empfohlen hatte.
Thursday, 18. December 2008
Derzeit warnen wieder alle möglichen Websites vor der Zero-Day-Lücke im Internet Explorer, für die Microsoft allerdings inzwischen einen Patch veröffentlich hat. Selbst im Radio wurde zu meinem Erstaunen darüber berichtet. Über Firefox-Bugs haben die da komischerweise noch nie was erzählt  Aber darum gehts jetzt eigentlich gar nicht.
Aufgrund der neuesten Sicherheitsprobleme im Internet Explorer bzw. Windows ansich möchte man meinen, dieses Betriebssystem ist nicht wirklich sicher. Offenbar sieht das die britische Royal Navy anders. So wurden jetzt erst alle Atom-U-Boote der britischen Flotte auf "Windows for Submarines" umgestellt. Unglaublich, aber wahr. Angeblich lassen sich damit über 20 mio. Pfund über die nächsten Jahre einsparen.
Ich bin gespannt, wann die ersten Fehlerberichte ala "Torpedorohr versehentlich geflutet" ... mit der tollen Windows-Funktion "Fehler an Microsoft senden" bei MS eingehen. Man kann nur hoffen, dass die Boote auch die Firewall aktiviert haben und regelmäßig automatische Updates herunterladen. Sonst sehe ich schwarz ... aber vielleicht kann nach Open-Source in Büro's, öffentlichen Einrichtungen usw. hier die Bundeswehr mit Linux in den kommenden Leopard-Panzern einen Schritt in die richtige Richtung machen
Thursday, 27. November 2008
Für meinen mobilen Vaio-TZ samt integrierter UMTS-Karte nutze ich die HSDPA-"Flatrate" von T-Mobile, auch bekannt als web'n'walk. Dazu gibt's von T-Mobile ein recht informatives, wenn auch instabiles Tool zur Zugangs- und Trafficverwaltung. Erst wollte es unter Vista nicht richtig laufen, als Administrator gestartet tat es aber dann immerhin seinen Dienst. Besonders im Ausland war das immer ganz nett, so wusste man immer, wieviele Euro man bereits "verbrannt" hat - anders kann man das bei immernoch ~2 EUR pro MByte wohl nicht nennen. Außerdem sah man direkt, in welches Netz man sich einbucht und ob es sich um einen Partner von T-Mobile handelt.

Das Tool ist basiert seltsamerweise auf Shockwave Flash in Version 9. Und auch nur auf Version 9, wie ich nun weiss. Ein Kollege hatte mich bereits gewarnt, dass beim Update auf Shockwave 10 nix mehr geht, nun habe ich das direkt mal gemacht und kann dies bestätigen.
Ein Update gibt's offenbar nicht, selbst die Software findet man via Google kaum. Nur einen Link auf t-mobile.at - die dt. T-Mobile-Site erscheint gar nicht. So kann man entweder nur auf Shockwave 9 downgraden oder sich via DFÜ-Verbindung einwählen. Das funktioniert zwar prima, allerdings muss man dann auf die Statistiken etc. verzichten. Ein vergleichbares Tool habe ich jetzt auf die Schnelle nicht gefunden, wünschenswert wäre es aber.
Sunday, 23. November 2008
Keine Ahnung, womit ich das verdient hatte, aber gestern Nachmittag meinte das WinXP MCE auf meinem HTPC (den ich hier vorgestellt hatte), es müsste jetzt sofort nach dem Bootvorgang abstürzen und mir einen schwarzen Screen anzeigen. Ironischerweise hatte ich kurz vorher den neuesten Nvidia-Treiber für die 8800 GTS installiert.
Im abgesicherten Modus funktionierte es zwar, doch bekam ich es einfach nicht wieder im normalen Modus hin (trotz Deaktivierung aller Startprogramme, Treiber etc. pp). Lange Rede, kurzer Sinn - ich habe XP kurzerhand neu aufgesetzt. Das war leider ein etwas längerer Akt (3h), musste ich doch erst mühsam die ganzen Treiber wieder im Netz zusammensuchen, Service Pack 3 wieder aufspielen, MCE installieren und updaten usw. Insgesamt eine sehr nervige Aktion
Leider habe ich den Auto-Updater für mein internes Super-Multi-BluRay-LW (LG GGW-H20L) nirgends sim Netz gefunden, daher muss ich wohl kommende Firmware-Updates von Hand einspielen  Das mit dem Auto-Update hatte bisher nämlich wunderbar geklappt. Oder ich warte, bis LG in der Supportwebsite das Ding endlich mal einfügt ... naja, das lässt sich verschmerzen.
Viel schlimmer ist die Tatsache, dass die IR-Fernbedienung wieder nicht funktioniert. Sie wird nichtmal vom System erkannt scheint mir. Media Center macht keinen Mucks, wenn ich die FB verwende. Auf der Website des Gehäuse-Vertrieblers "Inter-Tech" habe ich zwar glücklicherweise den Treiber für den USB-LCD-Touchscreen gefunden (der auch funktioniert), leider wird dort aber nirgends auch nur mit einem Wort die FB erwähnt ... mal schauen, ob die Kollegen von Inter-Tech auf meine Mail antworten, wo ich um Info's dazu gebeten hatte. Falls Irgendjemand die FB bei sich laufen hat, bitte ich freundlich um Rückmeldung
Hier nochmal ein Bild davon, wie man einen verschneiten Samstag auch spontan verbringen kann:
(ich müsste lügen wenn ich sagen würde, mir macht so ein Gebastel keinen Spaß  )
Sunday, 16. October 2005
Der moderne Anwender braucht die volle Leistung auch unter Windows!
Man beachte die Anzahl der CPU's im Taskmanager und vor allem die Speicherkapazität des Volume F:! Da passt aber dann auch wirklich jede Sicherheitskopie auf die Platte. Wäre eigentlich optimal für zu Hause und die private Schmuddelfilmsammlung, oder?
Monday, 5. September 2005
Schlimm genug, dass ich Spätschicht habe (bis 0 Uhr) ... aber als ich gegen 15 Uhr meinen Firmenrechner anschalten wollte, schaute mich nur ein Bluescreen an: "Inaccessable_Boot_Divice". Toll, dachte ich mir. Was sagt uns das? Er kann das Bootdevice (die Platte nehme ich mal an) nicht "accessen". Ja und nun? Warum kann er das nicht? Niemand weiss es ... Wie man das so kennt von Windows half natürlich auch der abgesicherte Modus nichts. Von nun an kam ich nicht einmal mehr in den Genuss eines Bluescreens, denn die Kiste sah sich dazu genötigt, direkt nach dem tollen Windows 2000 Professional - Logo zu rebooten. Piep, sagte er.
Nachdem sich diverse Kollegen um mich sammelten und mit mehr Rat als Tat (*g*) das Problem mit mir gemeinsam lösen wollten, sah ich mich zu einer Reperaturinstallation gezwungen. Ganz neu aufsetzen wäre sehr stressig, schließlich laufen recht komplexe Tools hier, die auch noch diverse ODBC-
Verbindungen usw. benötigen.
Als modernem Admin kam mir natürlich sofort die Idee, Linux zu installieren. Mein Kollege trieb mir aber diesen Traum aus, da unsere internen Tools leider alle für Windows geschrieben sind. Warum sollte es denn auch hier bei uns anders sein, als auf dem Rest dieses M$-geplagten Planeten?
Auf jeden Fall klappte nun das Booten wieder. Allerdings war ich plötzlich kein Mitglied unserer Domäne mehr, juhu. Alle lokalen Profile waren "unbekannt" und konnten gelöscht werden ("Konnte Profil nicht laden bla bla"). Also auch das weg. Die lokalen Mails aus Thunderbird konnte ich zum Glück noch sichern. Nun läuft die Kiste wieder halbwegs stabil, wohl bis zum nächsten Crash ... Ich freu mich schon auf mein stabiles, tolles und buntes Ubuntu zu Hause
Die Fedora-Installation für den Kunden lief jedenfalls einwandfrei. Den Server habe ich vorhin direkt noch im Rechenzentrum in Betrieb genommen, so dass der Kunde morgen voller Tatendrang seine Anwendungen/Websites portieren kann. Generell bin ich recht angetan von Fedora, "yum" macht auch keinen schlechten Eindruck.
Das TV-Duell habt ihr doch sicher alle gesehen, oder? Gut. Dann brauche ich ja nicht weiter drauf eingehen ... ja, selbst als Admin kann man sich durchaus für Politik interessieren. Und das sogar noch, nachdem die Softwarepatente gescheitert sind
Das Merkel, liebevoll vom Titanic-Magazin so getauft, hat nicht wirklich punkten können. Um es mal als Admin zu sehen: Bill Gates aka Gerhard Schröder war wieder einmal besser, auch wenn er eigentlich selbst gar nicht so richtig gut war - oder so. Aber als Linuxuser wählt man doch eh grün. Oder verwechsel ich das jetzt mit den BSD-Usern?
Na, das klär ich noch vor dem 18. September
Nachdem nun zum 534. mal dieser dämliche Screen mitten ins Bild "popup'te", ich solle den Rechner neu starten (wegen Windowsupdate), gebe ich mich geschlagen ... bis später, liebe Leser!
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