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Saturday, 10. January 2009Palm 2.0? Erster Palm mit WebOS vorgestellt
Ok, ich gebs zu. Heimlich bin ich seit Jahren irgendwie immernoch Fan von Palm-Smartphones gewesen. Schließlich hatte ich eine ganze Weile einen Palm Treo 680 als Firmenhandy im Einsatz, auch wenn das schon eine Weile her ist. Das Ding war damals im Verhältnis zu anderen Smartphones und Handys eigentlich ein Witz, schließlich gabs weder WLAN noch UMTS oder gar EDGE. Dafür aber eine vollwertige QWERTZ-Tastatur, mit der sich sogar meine von PC-Tastaturen verwöhnten Finger anfreunden konnten. Das Display war auch ok, zumal es ein Touchscreen war, der mit dem Stift bedient werden konnte. Leider war das auch das letzte Gerät von Palm, was man als echten Palm bezeichnen konnte. Der Treo 750 verwendete dann leider Windows Mobile, hatte aber immerhin UMTS an Bord. Die anderen eher lächerlichen Versuche neuerer Smartphones spreche ich lieber gar nicht erst an.
Aber jetzt könnte Palm mit dem neuen WebOS wieder an die alten Erfolge mit PalmOS anknüpfen. So wurde jüngst das erste Smartphone mit dem neuen OS vorgestellt. Ein kurzes Video mit ersten Eindrücken (von Gizmodo, weitere Videos hier) sehr ihr hier - und ich finde es erstaunlich gut. Die Reaktionen auf die Fingerbewegungen passieren angenehm schnell, auch sonst wirkt die Bedienung sehr flüssig. Zumindest soll WLAN und UMTS am Start sein, wie man es von einem heutigen Smartphone erwartet. Auch kann man wohl den Akku selbst austauschen - der Traum aller iPhone-User (inklusive mir). Als CPU kommt ein TI-OMAP zum Einsatz, Geschwindigkeit bisher unbekann. GPS ist ebenfalls eingebaut. Wie das in WebOS allerdings konkret genutzt wird, bleibt abzuwarten. Der Browser basiert auf WebKit und sollte damit ordentliche Ergebnisse liefern. Besonders interessant und vielversprechend ist meiner Meinung nach die Tatsache, dass Erweiterungen via HTML/CSS und JavaScript entwickelt werden können. Damit macht das neue OS seinem Namen auf jeden Fall alle Ehre. Wie mächtig derartige Erweiterungen sein können, bleibt abzuwarten. Die Hoffnung auf zahlreiche und frei verfügbare Erweiterung besteht aber zumindest. Zumindest wird die Entwicklungs-Hemmschwelle damit deutlich herabgesetzt. Was für Fotos die 3MP-Kamera mit LED-"Blitz" zu schießen vermag, lässt sich jetzt auch nur erahnen. Aber die Foto-Funktion ist mir zumindest bei einem zum mailen, surfen und telefonieren (in dieser Reihenfolge Monday, 8. December 2008Novatron IAMM NTD37HD: Teurer Deko-Artikel, mehr nicht!
Schon öfter habe ich mich über irgendwelche Technik-Einkäufe geärgert, selten aber so sehr wie beim Novatron IAMM NTD37HD. Das Ding ist einfach nur der letzte Schrott. Nun scheint sogar die Entwicklung eingestellt worden zu sein, zumindest gabs trotz zahlreicher Bugs seit einer Weile keine neue Firmware mehr (1.18 habe ich selbst aufgespielt), das Forum auf hdd-player.de ist auch mehr oder weniger tot und war bisher meine letzte Hoffnung auf Besserung. Immerhin haben bei mir bereits mehrere Fimware-Updates funktioniert, im Forum berichten allerdings auch mehrere User über den anschließenden Tot ihrer Geräte.
Der Grundgedanke des Geräts ist dabei ansich nicht schlecht, soll es doch als vollwertiger HD-Mediaplayer für alle möglichen Video- und auch Musikformate dienen. Dank eingebautem Display braucht man z.B. für die MP3-Wiedergabe nichtmal den TV anzuschalten. Außerdem verfügt es dank einzubauender Festplatte (bei mir 500GByte), USB-Anschlüssen und LAN/WLAN-Support über genügend Möglichkeiten, Dateien von den diversesten Quellen abzuspielen. Angeschlossen wird das TV Gerät idealerweise via HDMI. Soweit die Theorie. ![]() In der Praxis funktioniert davon leider nicht sehr viel. Es fängt schon damit an, dass man keine Streams aus dem Netz hören kann, was ich sehr ärgerlich finde. Schließlich ist es mit LAN/WLAN doch eigentlich hervorragend dafür geeignet. Schlimmer ist noch, dass man nur entweder LAN oder WLAN nutzen kann - es ist unmöglich, beide Schnittstellen getrennt voneinander zu konfigurieren. Allein diesen Fakt finde ich schon mehr als ärmlich. Die Videowiedergabe funktioniert ganz gut, was normale DIVX- und XVID-Filme angeht. Auch die Tonspur wird via optischem Ausgang problemlos an die Anlage weitergeleitet. Bei DTS bleibt allerdings regelmäßig der Ton "stehen", nur das Bild läuft weiter. Da hilft dann nur kurz PAUSE zu drücken und dann wieder PLAY. Tolle Sache. HD-Filme als MKV machen auch Probleme. So kann man oft nicht spulen, dann bleibt das Gerät einfach mal so stehen. Auch mitten im Film. Man muss teilweise den Stromstecker am Gerät ziehen, da es auf keinerlei Eingabe mehr reagiert. Hinzu kommt, dass es bei keinem Film möglich ist, die enthaltenen Untertitel anzuzeigen. Das macht viele Filme auf dem NTD einfach unschaubar. Größere Files in 1080p-Auflösung können auch schonmal ruckeln, evtl. ist hier der interne Prozessor zu schwach. Ich muss auch bei jedem Start des Gerätes den TV-Ausgang neu auf HDMI einstellen, da er immer wieder auf der Grundeinstellung steht. Das kann auch schonmal eine Minute dauern, da entweder Gerät oder Fernbedienung nicht so recht reagieren. Die Musikwiedergabe von MP3's funkltioniert soweit ganz gut. Allerdings ist die Navigation mit dem Display nicht wirklich toll. Oft bleibt man in Menü's hängen und kommt nicht wieder so richtig zurück. Auch die Fernbedienung schafft keine Abhilfe, zumal der NTD hin und wieder einfach nicht reagiert. Zu späterer Stunde bei niedrigem Soundlevel nervt der Lüfter im Gerät auch ein wenig, da er aufgrund des kleinen Durchmessers (40mm?) eine zu hohe Drehzahl hat. 399 EUR sind jede Menge Lehrgeld, nochmal kaufe ich mir definitiv kein Multimedia-Gerät, was ich nicht irgendwo mal live gesehen oder idealerweise getestet habe ... Immerhin kann man es ganz gut als externe Festplatte nutzen, wenn man es permanent via USB mit dem HTPC verbunden lässt Für das Geld ist der Support bzw. die unausgereifte Firmware dennoch einfach nur eine Frechheit. Friday, 5. December 2008Etwas RAM muss schon sein - der Preis ist heißAktuell lohnt es sich, Server, Notebooks und Desktop-PC's mit ordentlich RAM auszustatten. 1 GB ist derzeit schon für rund 10 EUR zu haben. Vor einiger Zeit hat man dafür noch gut das Zehnfache hingelegt. Da wundert es kaum, dass Speicherhersteller in der Problemzone arbeiten, machen sie doch bei jedem verkauften Riegel zumindest ein paar Cent Verlust. Hier rechts sehen wir einen Server mit 64 GByte ECC Reg. (Fully Buffered) RAM. Das hätte vor 2 Jahren locker noch 10.000 EUR gekostet, und zwar nur der RAM. Heute gibts dafür schon ein komplettes System inkl. RAID-Controller, Xeon QuadCore und Platten ... Ich bin auf jeden Fall gespannt, wo diese Entwicklung hingeht. Wahrscheinlich werden einige Hersteller (wie vielleicht leider Quimonda) auf der Strecke bleiben. Die Preise müssen sich zumindest wieder normalisieren, so dass eine profitable Produktion möglich ist. Achja, bitte die Limitationen des OS dabei nicht vergessen. In einem 32-Bit OS (normales XP oder Vista) lohnen mehr als 4 GByte nicht wirklich (eigentlich nichtmal die). Mit einem 64-Bit Windows kann man locker bis zu 128 GByte reinstecken. Siehe auch MS-Support. Unter Linux sollte man darauf achten, ebenfalls eine 64-Bit-Version zu installieren, wenn man viel RAM im System hat (von 2 bis 4GByte klappts noch mit einem 32Bit-Kernel mit Highmem-Support). Ich hab dafür überall Debian AMD64 samt *-amd64 - Kernel laufen. Derzeit lautet für Konsumenten also die klare Empfehlung: RAM kaufen Saturday, 29. November 20088,5 Gramm CO2 gespart - leider auch jede Menge Stabilität
Meinem neuen Mainboard (ich berichtete) von ASUS lag eine besonders tolle Software bei, die sich "EPU-6 Engine" nennt. Für was das EPU dort steht, habe ich noch nicht herausgefunden - Emergency Power Unit? Keine Ahnung ...
Aber immerhin spart man damit laut ASUS auf die Dauer jede Menge CO2 ein, schließlich liegt das ja derzeit voll im Trend, auch in der IT-Branche. So habe ich (angeblich) in wenigen Stunden 8,5g CO2 gespart. Wie das nun konkret ermittelt wird, bleibt wohl ASUS's Geheimnis. Das Tool kontrolliert dabei nahezu den kompletten PC inklusive Taktfrequenz und setzt die Werte auf Wunsch automatisch optimiert zum jeweiligen Systemzustand - zumindest in der Theorie. Das funktioniert leider nicht wirklich. Eben habe ich eine größere Game-Installation durchgeführt und konnte dabei nicht mehr normal weiterarbeiten. Das System war dabei mehrfach für ca. 5 sec komplett tot, nichtmal die Maus bewegte sich mehr. Da der Fehler reproduzierbar und periodisch auftrat, deaktivierte ich das Tool kurzerhand. Und sieht da, nun läuft's wieder gewohnt schnell. Die Deinstallation war dann gleich der nächste Arbeitsschritt. Sorry, aber in dem Fall muss ich wohl anders CO2 einsparen. PC-Systeme mit schlechter Performance gehen gar nicht. Vielleicht fahr ich im Sommer dafür mal wieder mit dem Rad auf Arbeit ... Tuesday, 18. November 2008Shuttle XPC zu klein für Nvidia 280GX - na und?
Als Fan von 3D-Shootern und neuester Technik beschloss ich, die 8800GT in meinem Shuttle XPC durch eine 280GX zu ersetzen. Der Kauf der GX war dabei noch die einfachste Übung, wie sich später herausstellte. Das XPC-Netzteil liefert immerhin 450W, was normalerweise wahrscheinlich sogar gereicht hätte (die Karte ist mit bis zu ~260W Eigenverbrauch angegeben).
Doch scheiterte der euphorisch angefangene Einbau bereits an der Tatsache, dass die Karte schlicht zu lang und zu dick ist - Mist! Erschwerend hinzu kommt, dass die GX280 gerne doppelt vom Netzteil mit Strom versorgt werden möchte, 1x mit einem 8-fach und 1x mit einem 6-fach-Stecker. Da man im XPC das Netzteil aufgrung der eigensinnigen Bauform auch nicht einfach so austauschen kann, musste kurzerhand ein neues Gehäuse her. Und natürlich auch ein neues Netzteil, Mainboard und ein CPU-Kühler. Wir wollen ja klotzen, nicht kleckern Nun steht also zu Hause unter dem Schreibtisch ein schickes, schwarzes "A+" - Gehäuse samt "be quiet!"-Netzteil mit 550W, in dem ein ASUS P5Q Pro Mainboard werkelt. Und natürlich hat dort auch die fette 280GX perfekt reingepasst. Aus dem Shuttle übernahm ich eigentlich nur die CPU (Core2Duo @ 3GHz), den RAM (2 GB Corsair) und die Festplatte. Als CPU-Kühler kommt ein echtes Monstrum (was die Größe angeht) mit dem tollen Namen "Scythe SCASM-1000 Andy Samurai Master" zum Einsatz. Den 120mm-Lüfter hört man kaum, sehr angenehm. Ansonsten bin ich, bis auf die Lautstärke, sehr zufrieden mit der 280GX. Counterstrike-Source läuft laut "net_graph" mit nahezu permanet 299FPS trotz maximaler Einstellungen. FarCry 2 läuft ebenfalls sehr angenehm mit der Einstellung "ulrahoch" (Vista) - da kann man nicht meckern. Allerdings komm ich mir ohne Kopfhörer nach wenigen Minuten vor wie in einem Friseursalon, wo neben mir 3 ältere Damen mit dem Fön gestylt werden, was die Lautstärke angeht. Aber das ist wohl der Preis für die Performance ... Hier mal noch 2 Bilder 8800GT vs 280GX, das "große" ist jeweils die 280GX: ![]() Size does matter ![]() Size does matter #2 Saturday, 5. January 2008Meine neue "Funkschüssel" vorgestellt: Samsung QBOWL
Erstmal wünsche ich allen Lesern ein gesundes Neues und viel Spaß in 2008 (lieber spät als nie, bin die Tage erst aus dem Skiurlaub eingetroffen
Als erstes technisches Highlight dieses Jahr habe ich als neues Firmenhandy das "QBOWL" von Samsung bekommen, welches von Vodafone als Konkurrent für das iPhone ins Rennen geschickt wurde (siehe Bild). Ein iPhone kommt ja bekanntlich aus bereits erklärten Gründen für mich als Telefon nicht in Frage, und mein altes Nokia E61 hat mich dann doch auf Dauer genervt, vor Allem was die Ausmaße anging. Einige bezeichnen das gute Stück treffenderweise als Eiskratzer ;), aber der Funktionsumfang und die Bedienung als "Business-Handy" waren dennoch einwandfrei. Ich war also dementsprechend gespannt und ein wenig skeptisch, ob das QBOWL meine Ansprüche erfüllen kann.Nachdem das gute Stück für 399,90 EUR in einem Vodafone-Laden ohne Vertrag, Simlock oder Netlock erworben wurde - ich will ja schließlich meine O2-Karte samt UMTS-Datentarif behalten - machte ich mich gleich ans Testen. Der Lieferumfang kann sich eigentlich sehen lassen, so fanden sich in der Packung eine 4 GByte Micro-SD-Karte samt Adapter auf SD und ein SD-USB-Kartenleser sowie Kopfhörer und offenbar eine Kabel-Freisprecheinheit, die ich allerdings noch nicht getestet habe. Das Telefon selbst wirkt technisch hochwertig, wenn auch das iPhone ein wenig "geiler" ist, ums mal so zu sagen. Das QBOWL hat auch leider nur eine Displayabdeckung aus Plastik und wird ohne Tasche bzw. Tuch ausgeliefert. Besonders das Tuch vermisst man ein wenig, da das Touch-Display sehr schnell fettig wird. Aber dank eBay sollte ich in Kürze stolzer Besitzer von Tasche+Tuch sein Nachdem ich meine o2-Karte sowie die Speicherkarte und Akku eingesetzt hatte, konnte es losgehen. Das Vodafone-Branding im Gerät hält sich in Grenzen, man wird nur beim Start sowie im Menü durch den "Vodafone-Live" - Eintrag daran erinnert. Unschöner ist hingegen der Vodafone-Schriftzug oben auf der Vorderseite des Telefons, aber auch daran gewöhnt man sich (sieht man auf dem Bild hier nicht). Die Bedienung ist weitestgehend intuitiv, wenngleich man sich manchmal ein wenig mehr CPU-Power wünschen würde, was die Geschwindigkeit der Eingaben mit dem Finger angeht. Teilweise muss man kurz warten, bis etwas losgeht. Im Großen und Ganzen kann man das Gerät aber flüssig bedienen und nach einer Weile macht es sogar richtigen Spaß. Das Display erscheint mir sehr gut ablesbar und farbenfroh, die Kamera ist wohl eher durchschnittlich trotz ihrer 3 MP. Darauf lege ich aber sowieso keinen Wert. Wichtiger sind für mich ein guter Browser sowie Mailclient. Nachdem ich die Vodafone-Profile durch den UMTS-Zugang von o2 ersetzt hatte, kam ich problemlos ins Netz. Die Geschwindigkeit via UMTS ist sehr angenehm, HSDPA ist via o2 hier in Dresden leider noch nicht verfügbar. Nicht gerade ein Grund, den Vertrag zu verlängern oder o2 weiterzuempfehlen, aber vielleicht tut sich da ja was dieses Jahr. Zu meiner Freude funktioniert das "eingebaute" Google-Maps ebenfalls problemlos mit o2, nur der modifizierte Opera-Mini verabschiedet sich permanent mit Timeouts. Ich benutze allerdings lieber den eingebauten Browser (NetFront 3.4 von ACCESS), der problemlos funktioniert. Die Seiten werden zügig geladen und ordentlich dargestellt. Der Mailclient ist ein wenig unausgereift, so gibt es z.B. nur einen globalen Posteingang für alle Konten. Auch TLS-Auth für SMTP wird offenbar nicht unterstützt, so dass ich auf meinem Postfix-Mailserver smtpd_tls_auth_only=yes auskommentieren musste. Etwas unschön und nicht sehr zeitgemäß - das Nokia hatte damit keinerlei Probleme. SSL wird hingegen unterstützt. Sinnlos finde ich die Begrenzung von Mails auf 2048 Byte - das reicht zwar i.d.R. aus, aber wozu eine solch unsinnige Einschränkung? Nervig ist auch, dass der Mailclient keine RFC-konformen Mails verschicken kann. Man kann also immer damit rechnen, dass die versendeten Mails im Spamassassin auf der Empfängerseite hängen bleiben. Hier mal ein Spamreport für eine normale Mail vom QBOWL aus: X-Spam-Status: No, score=2.4 tagged_above=-1000 required=6.31Der MP3-Player ist einwandfrei und auch die mitgelieferten Kopfhörer klingen nicht direkt schlecht, soweit ich das nach einem Test mit den mitgelieferten Files sagen kann. Auf der SD-Karte befanden sich nämlich 100 Songs und einige Musikvideos. Am Linux-PC wurde das Telefon als Massenspeicher via USB erkannt, so dass man problemlos weitere Songs auf die Speicherkarte laden kann. Bluetooth funktionierte ebenfalls problemlos (sowohl Filetransfer als auch Freisprechen im Auto). Die Tastatur funktioniert nach einer Weile auch richtig gut, so dass man schnell ein paar Mails tippen kann und problemlos im Web agiert. Auch der automatische Mailabruf im vorgegebenen Intervall funktioniert ebenfalls zuverlässig, leider vermisse aber die Abrufzeit-Option vom E61 (da hatte ich Mo-Fr von 8-22 Uhr), denn zwischen 22 und 8 Uhr will ich beispielsweise nicht bei jeder neuen Mail einen Alarm hören sondern schlafen. Ein 24/7 - Abruf von Mails macht für mich keinen Sinn, so dass ich diese Option wohl deaktivieren werde. Ich finde dennoch, dass das QBOWL trotz einiger Mägel durchaus empfehlenswert ist, sowohl optisch als auch technisch. Wunder darf man natürlich nicht erwarten, aber bis auf WLAN ist eigentlich alles dran, was man von einem modernen Handy erwartet. Und das kann man vom iPhone nicht wirklich behaupten, oder? Monday, 12. November 2007Strato-Server wieder im Rennen; "Neue alte" Opterons bestellt
Heut Vormittag wurde mein Server seitens Strato endlich wieder aktiviert. Seitdem läuft er problemlos, mal schauen wie es weitergeht. der Angriff kam definitiv von außerhalb, mehr kann ich leider auch nicht sagen im Moment. Mich wundert nur, warum Strato das nicht gleich gestern wieder freigeschaltet hat, das wäre wohl kaum etwas Anderes gewesen als heute. Sehr komisches Handling irgendwie. Ich bin mal gespannt, ob die mir den einen Tag Ausfall gutschreiben, für den ich ja im Grunde nichts konnte. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Ist auf jeden Fall schön, wieder eMail benutzen zu können. Bei einem Serverausfall merkt man direkt mal den einzigen Nachteil von IMAP, nämlich dass man gar keine Mails da hat und nichts nachschauen kann. Da muss wohl bei Gelegenheit mal ein Backup-MX aufgesetzt werden.
Ansonsten habe ich heut für die Firma 5 neue Dual-Dualcore Server bestellt. Leider mussten wieder die älteren Opterons 2218 mit 2.6 GHz herhalten, da die Barcelona's immernoch nicht verfügbar sind. Ein neuer Webserver ging ebenfalls ins Rennen, auch mit den gleichen Opterons. Ansonsten mit dem üblichen Setup: Debian Etch 64Bit, PHP 5.2 samt eAccelerator und Suhosin. Eben sah ich, dass meine Lieblings-Netzwerkkarte mit Marvell-Chipsatz und sky2-Treiber wieder etwas gemeldet hat: NETDEV WATCHDOG: eth0: transmit timed outDanach ging es aber normal weiter. Da habe ich mich hoffentlich nicht zu früh gefreut, als ich von Erfolgen mit einem neuen Kernel postete ... Friday, 9. November 2007Warum ich mir kein iPhone kaufe, obwohl ich es gern haben würde!
Zugegeben, ich bin irgendwie "Technik-Süchtig", um es mal vorsichtig auszudrücken
Da kann man nur hoffen, dass die iPhone-Hacker alsbald das neue Software-Release knacken und ich dann einen Import oder sowas via eBay erwerben kann. Aber so richtig überzeugt bin ich von dieser Variante nicht, schließlich will man ja Garantie und Gewährleistung sowie Software-Updates nutzen können. Immerhin ist es schon möglich, das iPhone direkt aus dem Web heraus zu knacken, siehe jailbreakme.com. Offenbar muss man diese Website einfach nur mit dem iPhone besuchen. Tröstlich ist für mich nur, dass das iPhone auch Mängel in Form fehlender Feautures hat. Das fängt bei der dürftigen Kamera mit 2 MP an (mein T650i hat 3.2 MP) und geht bis zum fehlenden UMTS/HSDPA - EDGE ist für mich kein wirklicher Ersatz, da ich nun schon UMTS gewöhnt bin. Besonders negativ ist auch die Tatsache zu erwähnen, dass man das iPhone nicht als Modem z.B. am Laptop verwenden kann. Bei einer Datenflatrate sehr unschön, wenn man mal unterwegs ist und per SSH einen Server heilen möchte. Da ist mein Nokia E61 deutlich flexibler, denn dort ist PuTTy als Symbian-Variante drauf und natürlich lässt es sich sowohl unter Linux als auch unter Windows via Bluetooth als UMTS-Modem verwenden. Und wenn ich es mir recht überlege, kann das E61 auch so ziemlich alle Funktionen, die das iPhone anbietet (ok, außer der Kamera). Zusätzlich kann man aus einer riesigen Menge von Symbian-Applikationen wählen, die sich easy installieren lassen. Apple hat zwar inzwischen eine API für Anfang nächsten Jahres angekündigt, mit der auch für das iPhone weitere Anwendungen entwickelt werden können, Symbian hat da aber einen uneinholbaren Vorsprung. Achja, und den Akku kann man beim iPhone auch nicht selber wechseln, warum auch immer. Übrigens findet man auf Flickr eine Bilderserie zum Launch in Köln letzte Nacht. 400 Personen standen da im Regen und haben darauf gewartet, endlich einen Vertrag abzuschließen, der sie samt iPhone in den nächsten 24 Monaten lockere 1600 EUR kostet Die T-Mobile Website funktioniert aktuell auch nicht (Screenshot), man erhält nur einen Network Error (tcp_error). Heute früh war dort zumindest noch eine vorgeschaltete "das-iPhone-ist-toll" Seite zu sehen. Offenbar bricht der Server aktuell unter den 40 Mio. Zugriffen zusammen, die alle das iPhone bestellen wollen. Dazu passt allerdings nicht, dass schufa.de noch erreichbar ist Wie auch immer, irgendwie fasziniert einen das iPhone trotzdem ... Monday, 5. November 2007Kein Rankommen an die neuen Barcelona's
Vor einer Woche habe ich einen Server mit zwei der neuen AMD Barcelona (Opteron 2347) Quadcore 1,9 GHz bestellt. Heute erhielt ich allerdings die Nachricht, dass die CPU's derzeit nicht lieferbar seien und der Liefertermin unbestimmt ist. Dabei ist es doch von Dresden nach Dresden wirklich nicht weit
AMD scheint also erneut massive Lieferengpässe zu haben, zumindest bei den "kleinen" Quadcores. Die "große" Variante, von denen man 4 Stück auf ein Board stecken kann ist hingegen verfügbar - zum nahezu doppelten Preis. Da in meinen Web- und Datenbankservern allerdings eine Dual-Quadcore Ausstattung völlig ausreicht, guck ich aktuell in die Röhre. 40 Stück waren bei meinem Händler kürzlich verfügbar, wurden aber sofort verkauft - Nachfrage ist also offenbar nicht nur von meiner Seite da. Aber, liebe AMD'ler, ich bleibt treu und warte, bis mein Händler die 2347'er liefern kann, bevor ich mir einen Xeon einbaue - ohne Mist. Notfalls (wenn im Weihnachtsgeschäft die Server qualmen) würde ich mir sogar lieber die alte Opteron-Charge bestellen (2218'er z.B.) ... die sind zumindest entsprechend verfügbar. Wednesday, 31. October 2007Nintendo Wii am Start ;-)
Zur sportlichen Betätigung und zur Festigung der schlaffen IT-Muskeln steht bei uns im Büro nun eine Nintendo Wii bereit
Und ich muss sagen das Ding ist einfach nur geil, auch wenn ich Anfangs meine Zweifel hatte. Aber nach ein wenig Übung machts richtig Spaß. Und eine halbe Stunde Bewegung mal während der Arbeit tut auch gut, zumindest habe ich fühlbar weniger Rückenprobleme seitdem - ohne Mist Die mitgelieferten Games aus dem "Wii-Sports" - Paket sind allerdings eher nicht so der Renner, dafür aber das nachgekaufte Tischtennis von Rockstar-Games. Macht einen Riesenfun, meinen Lehrling zu besiegen So, ich genieße noch den Rest vom Feiertag hier in Sachsen und wünsche allen Lesern ebenfalls noch einen schönen Tag bzw. morgen einen schönen Feiertag. Übrigens ist heut Halloween, aber das interessiert mich ungefähr so sehr, wie wenn Bill Gates eine neue Windows-Version ankündigt (außer dass auf meinem Sony Ericsson T650i kleine Geister rumflattern) Thursday, 27. September 2007Festplatte WD Raptor defekt - Thomas Krenn zeigt sich kulant
In unseren Servern werkeln überwiegend Western Digital "Raptor" SATA-Platten mit 10k UPM. Dank einer MTBF von 1,2 Mio. Stunden gab es bisher auch keine Ausfälle. Das änderte sich gestern, denn eine Platte aus einem RAID10-Verbund gab den Geist auf. Zum Glück informierte der 3Ware-Daemon sofort per Mail über das Problem, so dass ich den Austausch im Rechenzentrum zeitnah vornehmen konnte. Das Rebuild dauerte keine 20 Minuten - man kann es ja bequem im Webinterface des Controllers beobachten - und der Server konnte wieder sicher und mit voller Performance weiterarbeiten! Selbst das Einbinden der neuen Platte in den RAID-Verbund klappte im Controller-Bios sofort - das ist nicht selbstverständlich bei mir, ich habs schließlich auch schon geschafft bei einem RAID1 die leere Platte auf die mit den vorhandenen Daten zu "rebuilden"!
Laut WD-Website gibts auf die Platten 5 Jahre Garantie. Also wollte ich gleich dort die RMA veranlassen. Leider teilte man mir nach Eingabe der Seriennummer aber mit, dass ich die Garantie direkt über den Händler, in diesem Falle Thomas Krenn, abwickeln muss. Auf deren Website hieß es allerdings, die Garantie sei abgelaufen. So profitiert man offenbar nicht in jedem Fall von den 5 Jahren. Nach einem netten Telefongespräch mit einem freundlichen Supportmitarbeiter wird uns nun aber die Platte auf Kulanz ausgetauscht. Wenige Stunden nach dem Telefonat erhielt ich auch schon die UPS-Trackingnummer, so dass die Austauschplatte morgen bereits eintreffen sollte. Ein einwandfreier Service, wie ich finde. Die defekte Platte muss man allerdings selber einsenden, das ist aber in diesem Fall ein geringes Übel. Sunday, 16. September 2007AMD goes Barcelona
Also Dresdner, AMD-User (siehe vorheriges Post) und natürlich generell technisch Interessierter habe ich mit Spannung die Einführung von AMD's 4-Kern-CPU namens "Barcelona" erwartet. Mit großem Interesse verschlang ich den aktuellen Artikel in der C'T zum Thema. Generell scheint es so, als ob die Barcelona's zumindest ordentliche Performance liefern und sehr gut skalieren, wie auch schon ihre Vorgänger der 22er Serie, die ich ja auch in diversen Servern im Einsatz habe. Immerhin bietet AMD "echte" 4-Kern-Technologie an, während Intel nur 2 DualCore's in ein Gehäuse gepackt hat und als QuadCore verkauft, um es mal pragmatisch auszudrücken. Allerdings kann man wohl keine endgültigen Schlüsse ziehen, da die Benchmarks noch nicht für den Barcelona optimiert sind (teilweise wurde mit dem gepatchten Intel-Compiler gearbeitet) und die vorgestellten CPU's bisher nur mit 2 GHz arbeiten.
Erfreulich ist erstmal, dass man bei Interesse sogar alte Server mit den neuen Prozessoren ausrüsten könnte, sofern die Chipsätze aktuell sind (ein BIOS-Update soll teilweise Abhilfe schaffen). Denn an der Architektur hat sich bisher noch nichts verändert. Hypertransport 3 wird erst später mit den Desktop-Versionen vorgestellt bzw. danach auch in neueren Serverprozessoren kommen. Es wäre also durchaus denkbar, mal einen meiner Server mit "Tyan Thunder" Board auf Barcelona upzugraden. Allerdings werde ich wohl lieber zu einer Teststellung von meinem Händler zurückgreifen Heise meldete zudem, dass auch 3-Core-Varianten geplant sind. Denkbar wäre das, denn AMD bräuchte dann vermutlich CPU's mit einem defekten Core nicht gleich zu DualCore's degradieren sondern könnte noch ein wenig mehr Geld mit den 3 Cores verdienen. Und ein Dual-3-Core-Server wäre doch auch mal was Friday, 14. September 2007Erfahrungen mit Opterons vs. Xeons im MySql-Umfeld
Da wir diverse Server mit MySql betreiben, die recht gut frequentiert sind, spielt die Power der Server eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Komischerweise habe ich die Erfahrung gemacht, dass hier die Opterons aus der 22xx-Serie den Xeon's gnadenlos überlegen sind. Warum das konkret in diesem Fall so ist, lässt sich meinerseits nicht so richtig erklären. Ich vermute aber mal, es hängt mit der Speicheranbindung zusammen, da ja i.d.R. (bei 4 GBytes RAM) der komplette Datenbestand "normaler" MyISAM-Tabellen im Speicher liegt.
Auf jeden Fall war zu beobachten, dass in der rein XEON-basierten Farm von MySql-Servern die Last immer auf recht hohem Niveau war (gemessen mit den üblichen Verdächtigen Utilities wie atsar, htop usw.), auch die Slow-Log des Datenbankservers wuchs stetig, obwohl sich Querys ja nicht veränderten, wenngleich natürlich deren Anzahl/sek. stark schwankt (~ 50/sek. vielleicht). Das Setup der Maschinen war ansonsten durchaus gut, im Detail: Dual Xeon's mit 3.2 GHz, mind. 2 GBytes RAM, 3Ware RAID 5 mit 10.000er WD Raptor SATA-Platten. Als OS kam, wie immer, Debian GNU/Linux zum Einsatz. Normalerweise würde man also sagen, die Kisten haben ganz gut Power, um die eine oder andere Abfrage spielend zu bewältigen. Besonders erwähnen möchte ich hier noch, dass die langsamsten Kisten die mit den neuesten CPU's waren, hier Xeon E5310 (Dual-Quadcore, also je 8 Cores zu je 1.6 GHz). Vermutlich kam da der Speicher einfach nicht hinterher, alle Cores entsprechend mit Daten zu bedienen. Oder die Taktfrquenz ist zu gering, so dass die anderen Optimierungen in dieser CPU nichts bringen, ich weiss es nicht. Fakt ist, dass diese Server bei uns mit Abstand die langsamsten waren, was MySql angeht. Inzwischen laufen diese als Webserver, wo sie eine hervorrangende Performance liefern. Als wieder Neuanschaffungen ins Haus standen, mussten also Alternativen her. Mein freundlicher Händler bot mir nach einem Gespräch einen Dual-Opteron 2210 (also insgesamt 4 Cores mit je 1.8 GHz) an, welchen ich natürlich dankend annahm. Die Konfiguration war ansonsten identisch zu der auf den vorhandenene Xeon-Servern (natürlich entsprechend mit Debian-AMD64), so dass hauptsächlich CPU und Speicheranbindung eine Rolle spielen sollten. Nach 2 Tagen im Test stellte sich heraus, dass dieser Server ca. gleichschnell agierte wie die vorhandenen Xeon's mit 3.2GHz und sogar schneller als die Dual-Quadcores mit 1.6 GHz. Man muss allerdings an dieser Stelle noch erwähnen, dass man pro Server mehr also 1000 EUR in der Anschaffung spart, da die Opterons einfach preiswerter sind. Für nur ein paar Euro mehr bekommt man allerdings auch den gleichen Server mit Opterons "2216" (sogar als HE-Version, welche besonders energiesparend ist). Dort ist die Performance deutlich größer als bei den Dual-Xeons, laut mysql-bench teilweise doppelt so hoch (siehe INSERT, KEY- und SELECT-Ergebnisse weiter unten in den Benchmarks). Das Setup in der der my.cnf ist hierbei immer fast identisch, ich habe nur thread_concurrency entsprechend der jeweiligen Server angepasst. Also werden alle neuen Datenbankserver bei uns jetzt mit 2216er oder 2218er (2.6 GHz) Opterons bestückt bzw. die Xeons sogar nach und nach ersetzt und niederen Aufgaben zugewiesen. Ich bin schon sehr gespannt auf die neuen Barcelonas von AMD mit 4 Cores je CPU. Natürlich werde ich dann wieder berichten Hier noch die entsprechenden Ergebnisse von mysql-bench:PS: Dies ist das 100. Posting im Admin-Blog (zumindest was die auto_increment ID der Posting-Tabelle angeht)! Thursday, 13. September 2007HTPC vorgestellt
Seit letzter Woche bin ich stolzer Besitzer eines HTPC (was ist das denn?). Das Gehäuse ist ein Intertech HPC-2601 (siehe Bild) mit 7" LCD-Touchscreen. Das ist insofern ziemlich cool, dass man z.B. auf die Funktionen des installierten Media Centers der Windows XP MCE nur über den Touchscreen zugreifen kann, wenn man nur Musik hören möchte. Der Fernseher bleibt dann einfach aus. Das Gehäuse macht einen guten Eindruck, hochwertig verarbeitet aus Alumunium. Vorteil des recht großen Gehäuses ist (gegenüber Shuttle XPC's beispielsweise), dass man normale Mainboards und Netzteile verbauen kann. Außerdem stehen einem diverse Erweiterungsmöglichkeinten in Form von PCI(X)-Slots zur Verfügung. Zu allem Überfluss ist auch noch eine Fernbedienung dabei, mit der man innerhalb des Media Centers navigieren kann. Diese kommt aber bei mir kaum zum Einsatz, da die Logitech Harmony das prima mit erledigt. Der TV ist via DVI2HDMI-Adapter angeschlossen, der 7" LCD wird via DVI2VGA-Adapter auch direkt an die Grafikkarte angeschlossen. Dank 2 Ausgängen und DualView ist das kein Problem, auf dem kleinen Display lasse ich manchmal ab und an eine Foto-Slideshow laufen - ist quasi auch gleich ein digitaler Bilderrahmen
Als besonderes Highlight kommen als Tastatur und Maus sehr hochwertige Komponenten von Logitech zum Einsatz, nämlich die diNovo Edge bzw. die MX Air. Ganz davon abgesehen, dass diese Geräte absolut geil aussehen, funktionieren sie bisher auch super. Dank Bluetooth-Funk tun sie dies wirklich im ganzen Raum. Das integrierte Mini-Touchpad auf der Tastatur ermöglich außerdem noch die problemlose Steuerung auf dem Desktop. Dank Ladestation und offenbar recht effektiven Lithium-Ionen-Akkus ist das wirklich eine runde Sache, die ich bedenkenlos weiterempfehlen kann. Negativ ist mir nur aufgefallen, dass der 5.25er Käfig im Gehäuse die Anschlüsse für USB/Audio an der Vorderseite überdeckt. Beim Einbau der Platte samt Silencer habe ich mir fast die Finger gebrochen. Ansonsten kann ich das Gerät sehr empfehlen, wobei ich natürlich noch keine Langzeiterfahrungen habe. Und leiser als meine alte XBOX (möge sie in Frieden ruhen) mit XBMC (XBOX Media Center) drauf ist es definitiv. Tuesday, 21. March 2006Nachgelegt: MySQL-Benchmark auf Server4You "vServer Medium"
Da es bei Server4You derzeit vServer bzw. RootServer für lau völlig unverbindlich zum Test gibt - man muss nichtmal Bankverbindung oder so etwas angeben - habe ich mir das natürlich nicht entgehen lassen und einen vServer Medium einrichten lassen. Also Samstags den Server online bestellt, 3 Stunden später war er dann fertig eingerichtet.
Von Haus aus war SuSE 9.3 Pro installiert. Natürlich wurde testweise auch gleich mal Debian 3.1 drüberinstalliert, was komfortabel via Onlinemenü ging. Das anschließende testweise Re-Install von SuSE klappte allerdings nicht. Es passierte einfach nichts. Aber bei einem 3-Tage-Test war das auch relativ egal Also mal ein wenig rumgetestet, wobei die Performance angenehm war. Als CPU wurden 2 Xeon's angezeigt, Kernel war "Linux 2.6.8-022stab068.1-enterprise i686". Offenbar kommt eine Virtualisierung zum Einsatz, die alle vServer als Kernelprozesse auf dem Host laufen lassen, was wohl die effektivste Variante darstellt und sehr viele vServer auf einem System zulässt. Aus Insiderkreisen war zu erfahren, dass auf einem Dual-Xeon mit 4 GByte RAM locker 200 und sogar noch deutlich mehr von solchen vServern laufen können - in dem Fall war von Virtuozzo die Rede, was wohl bei den meisten Hostern zum Einsatz kommt - es gibt aber auch einen OpenSource-Port, nämlich OpenVZ. So sehen die Ergebnisse der MySQL-Benchmark ziemlich gut aus. Verglichen mit meinen kürzlich durchgeführten Tests auf 4 Serversystem sind die Ergebnisse im oberen Bereich anzusiedeln. Das liegt sicher daran, dass SCSI-Platten zum Einsatz kommen bzw. auf dem Server vielleicht schlicht noch nicht viel los war. Wie es in einem Langzeittest auf einem ausgelasteten Host ausschaut, kann man so natürlich nicht genau sagen. Generell scheint die ganze vServer-Sache dennoch ganz gut und halbwegs performant zu sein. Kleine Projekte, die man bisher im Shared-Hosting ansiedelte, könnte man nun auf einem vServer laufen lassen, zumal man dort die Freiheit hat, das System so zu konfigurieren, wie man mag. Langzeiterfahrungen und generelle Eindrücke von anderen Usern sind natürlich sehr willkommen!
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