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Sunday, 16. September 2007AMD goes Barcelona
Also Dresdner, AMD-User (siehe vorheriges Post) und natürlich generell technisch Interessierter habe ich mit Spannung die Einführung von AMD's 4-Kern-CPU namens "Barcelona" erwartet. Mit großem Interesse verschlang ich den aktuellen Artikel in der C'T zum Thema. Generell scheint es so, als ob die Barcelona's zumindest ordentliche Performance liefern und sehr gut skalieren, wie auch schon ihre Vorgänger der 22er Serie, die ich ja auch in diversen Servern im Einsatz habe. Immerhin bietet AMD "echte" 4-Kern-Technologie an, während Intel nur 2 DualCore's in ein Gehäuse gepackt hat und als QuadCore verkauft, um es mal pragmatisch auszudrücken. Allerdings kann man wohl keine endgültigen Schlüsse ziehen, da die Benchmarks noch nicht für den Barcelona optimiert sind (teilweise wurde mit dem gepatchten Intel-Compiler gearbeitet) und die vorgestellten CPU's bisher nur mit 2 GHz arbeiten.
Erfreulich ist erstmal, dass man bei Interesse sogar alte Server mit den neuen Prozessoren ausrüsten könnte, sofern die Chipsätze aktuell sind (ein BIOS-Update soll teilweise Abhilfe schaffen). Denn an der Architektur hat sich bisher noch nichts verändert. Hypertransport 3 wird erst später mit den Desktop-Versionen vorgestellt bzw. danach auch in neueren Serverprozessoren kommen. Es wäre also durchaus denkbar, mal einen meiner Server mit "Tyan Thunder" Board auf Barcelona upzugraden. Allerdings werde ich wohl lieber zu einer Teststellung von meinem Händler zurückgreifen Heise meldete zudem, dass auch 3-Core-Varianten geplant sind. Denkbar wäre das, denn AMD bräuchte dann vermutlich CPU's mit einem defekten Core nicht gleich zu DualCore's degradieren sondern könnte noch ein wenig mehr Geld mit den 3 Cores verdienen. Und ein Dual-3-Core-Server wäre doch auch mal was Friday, 14. September 2007Erfahrungen mit Opterons vs. Xeons im MySql-Umfeld
Da wir diverse Server mit MySql betreiben, die recht gut frequentiert sind, spielt die Power der Server eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Komischerweise habe ich die Erfahrung gemacht, dass hier die Opterons aus der 22xx-Serie den Xeon's gnadenlos überlegen sind. Warum das konkret in diesem Fall so ist, lässt sich meinerseits nicht so richtig erklären. Ich vermute aber mal, es hängt mit der Speicheranbindung zusammen, da ja i.d.R. (bei 4 GBytes RAM) der komplette Datenbestand "normaler" MyISAM-Tabellen im Speicher liegt.
Auf jeden Fall war zu beobachten, dass in der rein XEON-basierten Farm von MySql-Servern die Last immer auf recht hohem Niveau war (gemessen mit den üblichen Verdächtigen Utilities wie atsar, htop usw.), auch die Slow-Log des Datenbankservers wuchs stetig, obwohl sich Querys ja nicht veränderten, wenngleich natürlich deren Anzahl/sek. stark schwankt (~ 50/sek. vielleicht). Das Setup der Maschinen war ansonsten durchaus gut, im Detail: Dual Xeon's mit 3.2 GHz, mind. 2 GBytes RAM, 3Ware RAID 5 mit 10.000er WD Raptor SATA-Platten. Als OS kam, wie immer, Debian GNU/Linux zum Einsatz. Normalerweise würde man also sagen, die Kisten haben ganz gut Power, um die eine oder andere Abfrage spielend zu bewältigen. Besonders erwähnen möchte ich hier noch, dass die langsamsten Kisten die mit den neuesten CPU's waren, hier Xeon E5310 (Dual-Quadcore, also je 8 Cores zu je 1.6 GHz). Vermutlich kam da der Speicher einfach nicht hinterher, alle Cores entsprechend mit Daten zu bedienen. Oder die Taktfrquenz ist zu gering, so dass die anderen Optimierungen in dieser CPU nichts bringen, ich weiss es nicht. Fakt ist, dass diese Server bei uns mit Abstand die langsamsten waren, was MySql angeht. Inzwischen laufen diese als Webserver, wo sie eine hervorrangende Performance liefern. Als wieder Neuanschaffungen ins Haus standen, mussten also Alternativen her. Mein freundlicher Händler bot mir nach einem Gespräch einen Dual-Opteron 2210 (also insgesamt 4 Cores mit je 1.8 GHz) an, welchen ich natürlich dankend annahm. Die Konfiguration war ansonsten identisch zu der auf den vorhandenene Xeon-Servern (natürlich entsprechend mit Debian-AMD64), so dass hauptsächlich CPU und Speicheranbindung eine Rolle spielen sollten. Nach 2 Tagen im Test stellte sich heraus, dass dieser Server ca. gleichschnell agierte wie die vorhandenen Xeon's mit 3.2GHz und sogar schneller als die Dual-Quadcores mit 1.6 GHz. Man muss allerdings an dieser Stelle noch erwähnen, dass man pro Server mehr also 1000 EUR in der Anschaffung spart, da die Opterons einfach preiswerter sind. Für nur ein paar Euro mehr bekommt man allerdings auch den gleichen Server mit Opterons "2216" (sogar als HE-Version, welche besonders energiesparend ist). Dort ist die Performance deutlich größer als bei den Dual-Xeons, laut mysql-bench teilweise doppelt so hoch (siehe INSERT, KEY- und SELECT-Ergebnisse weiter unten in den Benchmarks). Das Setup in der der my.cnf ist hierbei immer fast identisch, ich habe nur thread_concurrency entsprechend der jeweiligen Server angepasst. Also werden alle neuen Datenbankserver bei uns jetzt mit 2216er oder 2218er (2.6 GHz) Opterons bestückt bzw. die Xeons sogar nach und nach ersetzt und niederen Aufgaben zugewiesen. Ich bin schon sehr gespannt auf die neuen Barcelonas von AMD mit 4 Cores je CPU. Natürlich werde ich dann wieder berichten Hier noch die entsprechenden Ergebnisse von mysql-bench:PS: Dies ist das 100. Posting im Admin-Blog (zumindest was die auto_increment ID der Posting-Tabelle angeht)! Thursday, 13. September 2007HTPC vorgestellt
Seit letzter Woche bin ich stolzer Besitzer eines HTPC (was ist das denn?). Das Gehäuse ist ein Intertech HPC-2601 (siehe Bild) mit 7" LCD-Touchscreen. Das ist insofern ziemlich cool, dass man z.B. auf die Funktionen des installierten Media Centers der Windows XP MCE nur über den Touchscreen zugreifen kann, wenn man nur Musik hören möchte. Der Fernseher bleibt dann einfach aus. Das Gehäuse macht einen guten Eindruck, hochwertig verarbeitet aus Alumunium. Vorteil des recht großen Gehäuses ist (gegenüber Shuttle XPC's beispielsweise), dass man normale Mainboards und Netzteile verbauen kann. Außerdem stehen einem diverse Erweiterungsmöglichkeinten in Form von PCI(X)-Slots zur Verfügung. Zu allem Überfluss ist auch noch eine Fernbedienung dabei, mit der man innerhalb des Media Centers navigieren kann. Diese kommt aber bei mir kaum zum Einsatz, da die Logitech Harmony das prima mit erledigt. Der TV ist via DVI2HDMI-Adapter angeschlossen, der 7" LCD wird via DVI2VGA-Adapter auch direkt an die Grafikkarte angeschlossen. Dank 2 Ausgängen und DualView ist das kein Problem, auf dem kleinen Display lasse ich manchmal ab und an eine Foto-Slideshow laufen - ist quasi auch gleich ein digitaler Bilderrahmen
Als besonderes Highlight kommen als Tastatur und Maus sehr hochwertige Komponenten von Logitech zum Einsatz, nämlich die diNovo Edge bzw. die MX Air. Ganz davon abgesehen, dass diese Geräte absolut geil aussehen, funktionieren sie bisher auch super. Dank Bluetooth-Funk tun sie dies wirklich im ganzen Raum. Das integrierte Mini-Touchpad auf der Tastatur ermöglich außerdem noch die problemlose Steuerung auf dem Desktop. Dank Ladestation und offenbar recht effektiven Lithium-Ionen-Akkus ist das wirklich eine runde Sache, die ich bedenkenlos weiterempfehlen kann. Negativ ist mir nur aufgefallen, dass der 5.25er Käfig im Gehäuse die Anschlüsse für USB/Audio an der Vorderseite überdeckt. Beim Einbau der Platte samt Silencer habe ich mir fast die Finger gebrochen. Ansonsten kann ich das Gerät sehr empfehlen, wobei ich natürlich noch keine Langzeiterfahrungen habe. Und leiser als meine alte XBOX (möge sie in Frieden ruhen) mit XBMC (XBOX Media Center) drauf ist es definitiv. Tuesday, 21. March 2006Nachgelegt: MySQL-Benchmark auf Server4You "vServer Medium"
Da es bei Server4You derzeit vServer bzw. RootServer für lau völlig unverbindlich zum Test gibt - man muss nichtmal Bankverbindung oder so etwas angeben - habe ich mir das natürlich nicht entgehen lassen und einen vServer Medium einrichten lassen. Also Samstags den Server online bestellt, 3 Stunden später war er dann fertig eingerichtet.
Von Haus aus war SuSE 9.3 Pro installiert. Natürlich wurde testweise auch gleich mal Debian 3.1 drüberinstalliert, was komfortabel via Onlinemenü ging. Das anschließende testweise Re-Install von SuSE klappte allerdings nicht. Es passierte einfach nichts. Aber bei einem 3-Tage-Test war das auch relativ egal Also mal ein wenig rumgetestet, wobei die Performance angenehm war. Als CPU wurden 2 Xeon's angezeigt, Kernel war "Linux 2.6.8-022stab068.1-enterprise i686". Offenbar kommt eine Virtualisierung zum Einsatz, die alle vServer als Kernelprozesse auf dem Host laufen lassen, was wohl die effektivste Variante darstellt und sehr viele vServer auf einem System zulässt. Aus Insiderkreisen war zu erfahren, dass auf einem Dual-Xeon mit 4 GByte RAM locker 200 und sogar noch deutlich mehr von solchen vServern laufen können - in dem Fall war von Virtuozzo die Rede, was wohl bei den meisten Hostern zum Einsatz kommt - es gibt aber auch einen OpenSource-Port, nämlich OpenVZ. So sehen die Ergebnisse der MySQL-Benchmark ziemlich gut aus. Verglichen mit meinen kürzlich durchgeführten Tests auf 4 Serversystem sind die Ergebnisse im oberen Bereich anzusiedeln. Das liegt sicher daran, dass SCSI-Platten zum Einsatz kommen bzw. auf dem Server vielleicht schlicht noch nicht viel los war. Wie es in einem Langzeittest auf einem ausgelasteten Host ausschaut, kann man so natürlich nicht genau sagen. Generell scheint die ganze vServer-Sache dennoch ganz gut und halbwegs performant zu sein. Kleine Projekte, die man bisher im Shared-Hosting ansiedelte, könnte man nun auf einem vServer laufen lassen, zumal man dort die Freiheit hat, das System so zu konfigurieren, wie man mag. Langzeiterfahrungen und generelle Eindrücke von anderen Usern sind natürlich sehr willkommen! Saturday, 11. March 20063ware 9550SX
Da hat man nun schon im Server den "3ware 9550SX SATA II RAID Controller" im Einsatz, der laut Website vom Hersteller "200% faster than the industry-leading 3ware 9500S controller" ist (er ist in der Tat sehr schnell, das muss ich anerkennen), so richtig zufrieden ist man trotzdem nicht. Denn der 3Ware-Managemant-Daemon läuft nicht unter Debian. Toll, sind doch alle von mir betreuten Maschinen mit Sarge installiert.
Also habe ich kurzerhand ein Supportticket auf 3ware.com eröffnet. Ich schilderte, dass der Daemon beim Start auf der Shell mit der Meldung (0x0C:0x0003): Failed to create SSL context stirbt. Daraufhin meinte der Supportmensch, ich solle doch https im Browser vor die URL setzen? Wie bitte, was? Welcher Browser? Ich rede von der Shell, Bash, Konsole!!!! Also ihm das sachlich nochmals mitgeteilt. Einen Tag später das erneute Reply mit dem total hilfreichen Hinweis, ich solle im Browser mal die IP statt den Hostnamen eingeben. Total super, aber rede immernoch vom Start des Daemons auf der verdammten Shell. Also nochmal, in etwas wütendem Ton, den Sachverhalt geschildert. Knapp zwei Tage später kam dann eine Entschuldigung und der knappe Hinweis, dass Sarge derzeit nicht von dem Tool unterstützt werde. Das war mir aber inzwischen auch schon irgendwie aufgefallen Wenigstens funktioniert die CLI auf Shell, so dass ich ab und an manuell schauen kann, ob alles OK ist. Allerdings merke ich da trotzdem ohne zu schauen nicht, ob eine Platte ausgestiegen ist. Da ist die Variante mit der eMail und dem Webinterface beim 3dm2 schon besser, aber was solls. Und das bei einem Controller für um die 500 EUR ... Thursday, 2. March 2006MySql-Benchmark auf verschiedenen Systemen durchgeführt
Da ich hier verschiedenste Hardware habe und mich generell sehr für Statistiken interessiere, habe ich heute 4 Testläuft auf verschiedenen Systemen mit "sql-bench", der mitgelieferten Benchmark-Suite von Mysql, gemacht. Mit ging es vor allem darum, die Vorteile eines RAID5 bei SELECT's nachzuweisen, was mir auch gelungen ist. Leider konnte ich nicht mit einheitlichen MySql-Versionen testen, weshalb 4.0.24 aus Debian-Paketen, 4.1.10 aus RPM und die 5.0.16 (ebenfalls RPM) zum Einsatz kamen. An der MyISAM-Engine hat sich aber wohl nicht gravierend etwas in den letzten Versionen geändert, was die Performance von SELECT, UPDATE oder INSERT großartig beeinflusst (oder?). Falls doch, müsste man das natürlich in die Betrachtungen mit einfließen lassen. Das Filesystem war jeweils ext3 mit defaults, die Kernelversionen könnt ihr den ausführlichen Ergebnissen unten entnehmen.
Zum Test waren folgende Serversysteme zum Einsatz, es liefen ansonsten keine relevanten Anwendungen (jeweils verlinkt zu den ausführlichen Ergebnissen):
Das IDE-System war natürlich in allen Plattenrelevanten Operationen mit Abstand am langsamstem, wer hätte das gedacht Die beiden Dualsysteme kann man wohl bedenkenlos als reine DB-Server im Produktivumgebungen einsetzen (da sind sie ja hier auch bereits im Einsatz), wobei RAID5 oder noch bessere Varianten auf jeden Fall lesend einen deutlichen Performancezuwachs bringen. RAID1 ist schreibend messbar schneller, in der Praxis ist die Masse aber i.d.R. SELECT. Der P4 ist eher als Webserver geeignet und das Athlon-System mit IDE-Platten als Spielwiese oder kleine Websites etc.! Ich hoffe, das hilft vielleicht jemandem bei der Hardwarewahl, Anregungen und Erfahrungsaustausch sind natürlich jederzeit wie immer willkommen! Tuesday, 28. February 2006Pure Power ;)
Heute habe ich das neue Flaggschiff für unseren MySql-Verbund aufgesetzt. Die Hardware kann sich sehen lassen, schließlich habe ich diese selbst ausgesucht:
Als Distribution kommt, wie immer bei mir, Debian zum Einsatz. Allerdings nicht ohne Problem. So ließ sich Sarge nicht installieren, da es den recht neuen Controller nicht erkannte. 3Ware stellt in seiner Knowledge Base aber zum Glück ein eigenes Sarge-Image bereit, welches den Treiber enthält. Das nenne ich mal ordentlichen Support Allerdings sollte man dann nicht, so wie ich es getan habe, ein Kernel-Image via APT installieren. Zumindest nicht, wenn man kein großer Fan von "Kernel Panic" ist Ich werde jetzt diverse Tests mit MySql-Bench machen und dem geneigten Fachpublikum (also Euch *g*) die Ergebnisse die Tage präsentieren ... Thursday, 17. November 2005Die Nacht der toten Platte(n) ...
Irgendwie habe ich zur Zeit etwas Pech mit Hardware - vielleicht der Fluch eines Kunden, dem ich nicht helfen konnte? Wer weiss
Mir bot sich das selbe Bild wie meinem Kollegen, Fehler ohne Ende. Ein mounten der Platte war um keinen Preis mehr möglich. So setzte ich auf einer frischen Platte mein Debian Sarge neu auf und richtete alles neu ein. Glücklicherweise hatte ich tagesaktuelle Backups von /etc und dem Webroot da, so dass das sehr schnell ging. Nun läuft wieder alles (bis auf MRTG, aber den Fehler find ich noch Da freut es einen doch, dass man mit dem Problem nicht alleine dasteht. Ein Kundenserver erlitt vor wenigen Minuten das selbe Schicksal, so dass ich diesen morgen früh direkt auch neu installieren werde. Wer weiss, vielleicht vertragen die Platten ja die kalte Jahreszeit auch nicht so - obwohl es ja eigentlich genau gegenteilig sein sollte Wednesday, 16. November 2005Endlich PDA
Es war ruhig die Tage im Adminblog. Der Grund dafür war ein kurzer Urlaub meinerseits, der morgen in der Spätschicht auf Arbeit sein trauriges Ende findet
Die Tage war ich aber nicht untätig, sondern habe intensiv nach einem PDA gesucht - und bin fündig geworden. Ich wollte unbedingt einen mit Bluetooth und WLAN, was die Auswahl schonmal arg eingeschränkt hat. Bei Dell wurde ich zwar fündig, allerdings war es dort einfach zu teuer. Die beste Lösung wäre ja gleich einer mit integriertem GPS-Modul, aber da gibts leider wieder keinen, wo auch Bluetooth und WLAN mit dabei sind - zumindest habe ich keinen gefunden, der mir zugesagt hätte. So fiel die Wahl also auf den Fujitsu Siemens Pocket Loox 420. Sieger in diversen Tests und mit allem ausgestattet, was ich so brauche. Bei cyberport.de fand ich das Teil für 299 EUR und habe gleich zugeschlagen. Um im Auto und notfalls auch mal zu Fuß navigieren zu können, musste natürlich auch ein GPS-Modul her. Die Wahl fiel auf die Leadtek 9537 Bluetooth-GPS-Maus. Dank eigenem Akku und Auto-Ladegerät kann man diese beispielsweise im hinteren Teil des Autos platzieren. Für den PDA selbst habe ich bei eBay gleich noch ein Autoladekabel und eine Halterung mit Saugnapf erworben, bei Amazon noch eine 512 MByte große SD-Karte. Was nun noch fehlt ist jede Menge Software für das Gerät, ganz besonders natürlich zur Navigation. Über Tipps und Erfahrungen dazu würde ich mich sehr freuen Friday, 28. October 2005Notebook-Festplatte defekt, alle Daten weg :(
Als ich heute morgen mein Notebook angeschaltet habe, war die Welt noch in Ordnung. Nach 5 Minuten Lektüre auf Heise-Security bewegte sich aber plötzlich der Mauszeiger nicht mehr. "Abgestürzt?" dachte ich mir und schielte leicht gereizt auf den Tux-Aufkleber in meinem Notebook. Naja ok, kann ja mal passieren, beruhigte ich mich. Nach einem Reset hörte ich dann allerdings schon dieses komische Geräusch, vor welchem alle Admins Angst haben: Der Headcrash! Offenbar schliffen die Leseköpfe auf der Platte der Samsung MP0804H, was natürlich das KO-Kriterium für diese ist. Und das nach noch nichtmal einem Jahr im Einsatz.
Das wars also für die Platte, gut dass ich noch eine 40 GB Segate als Ersatz für mein Notebook rumliegen hatte, die ihr Dasein in einem USB-Gehäuse fristete, und fast nie zum Einsatz kam. Also Suse 10 neu aufgesetzt und geduldig das System neu konfiguriert. Ich freu mich schon darauf, die Tage nach Ausfall meines WLAN wieder meinen BlueFritz-ISDN-Adapter einzurichten. Der geneigte Leser des Adminblogs weiss genau, was ich damit meine Beim Händler machte man mir bei der rekla-Annahme dann noch richtig Mut mit Aussagen wie "Samsung kann derzeit kaum 2,5 Zoll Platten liefern" oder "Das kann schon 4-6 Wochen dauern" - einfach nur toll. Übrigens ist es irgendwie ein doofes Gefühl wenn man Backups einspielen will und dann merkt, dass man ja gar nie welche gemacht hat ... Tuesday, 25. October 2005Alturo und kein FTP-Speicher, SystemImager ist toll!
Nun habe ich schon einige Tage meinen Server bei Alturo und kann über Leistung, Netzanbindung usw. bei dem Preis nicht meckern. Der Support ist allerdings nicht unbedingt das Beste. Von meinen 4 Mails bzgl. des noch immer nicht aktiven "FTP-Backupspeichers 100% meiner HDD" wurden nur 2 beantwortet. In der Ersten hieß es, "der Speicher wird immer mit dem Server zusamen eingerichtet!" - ja ne, is klar
Zur automatisierten Installation von Linux kann ich übrigens den SystemImager empfehlen! Mit diesem tollen Tool lassen sich Linuxsysteme nahzu komplett automatisch installieren. Durch Start des Zielrechners via Wake up on LAN samt einer BusyBox, autmatischer Paritionierung und anschließender Übertragung der Daten per rsync kann man sehr effektiv Linux installieren. Dabei ist die Änderung eines Images später kein Thema, da die Sourcen ganz normal im Filesystem des Imageservers liegen und man via chroot diverse Sachen ändern kann. So kann man jederzeit beliebig viele Images auf Lager haben, die immer aktuell sind. Dank Post-Installation-Scripten kann man sogar automatische Anpassungen vornehmen lassen, der Hostname wird sogar von selbst gesetzt. Insgesamt eine sehr schöne Sache und in Sachen automatisierter Linux-Installation jederzeit Norton Ghost etc. vorzuziehen ... Saturday, 22. October 2005Erfahrungsbericht Alturo Webserver Plus
Da meine beiden Webserver recht ausgelastet sind, musste ein Dritter her. Die Wahl fiel auf alturo.de, allein wegen dem Preis eigentlich. Der Celeron mit 2 GHz und die 256 MByte RAM reichen auf jeden Fall aus, da dort keine stark frequentierten Seiten laufen sollen. Also direkt auf alturo.de den "Webserver Plus" bestellt. Laut Website wolle man mich innerhalb einer Stunde automatisiert anrufen, worauf ich auf meinem tonwahfähigen Telefon einen vierstelligen Code eingeben solle. Als das Telefon mehr als 2 Stunden keinen Ton von sich gab, loggte ich mich in den Kundenbereich ein und änderte die Nummer von Handy auf Festnetz. Anschließend löste ich den Anruf erneut aus. Und siehe da, ca. 5 Minuten später klingelte es tatsächlich und ich konnte den Code eingeben. Weitere 2 Stunden später war mein Server schon via SSH erreichbar, das Root-Kennwort dazu stand im Kundenbereich bereit.
Selbstverständlich gab ich mich nicht mit dem vorinstallierten Suse 9.1 zufrieden, Debian Sarge sollte es schon sein. Also habe ich im Kundenbereich direkt den Recovery-Mode (Debian-Like sogar, Suse wird auch angeboten) aktiviert und reboot eingetippt. Keine 2 Minuten später konnte ich mich auf dem minimal Recovery-System einloggen, natürlich mit dem mir bekannten Kennwort. Da ich nicht alles von Hand machen wollte, habe ich mir das Installscript von roothell.org via wget aufs System geholt und ausgeführt. Nach ein paar Eingaben zur Partitionierung etc. konnte ich dann via chroot in mein neues Sarge-System wechseln. Allein der Debian-Kernel ließ sich nicht korrekt installieren, da das Paket "mkinitrd" nicht installiert war. Nachdem ich dieses und Lilo installiert hatte, konnte ich erneut in freudiger Erwartung reboot eingeben. Und siehe da, das System kam problemlos hoch und der Server läuft nun mit Sarge vor sich hin. Sehr schön! Alturo macht also eine ganz gute Figur für Billig- und Einsteigerserver. Für große, wichtige Projekte sind natürlich das fehlende RAID-1 und die nur 256 MByte RAM das KO-Kriterium. Aber zum Test oder für ein paar Seiten reicht der Server auf jeden Fall. Einige User auf rootforum.de berichteten zwar, ihr Server bei Alturo hätte 512 statt der angegebenen 256 MByte RAM, auf meinen trifft das aber nicht zu. Dafür ist die Hitachi IC35L040AVVA07-0 nicht schlecht und dreht mit 7200 RPM. Confixx 3.0 Prof. ist auch dabei, zumindest habe ich eine entsprechende Seriennummer im Kundenbereich vorgefunden. Aber was will ich damit - der Admin von Welt macht natürlich alles auf der Shell. Saturday, 8. October 2005Blades, NetApp's, VMware und ISDN
Endlich hab ichs geschafft, ich bin wieder online. Mein WLAN funkt seit 2 Tagen gar nicht mehr, es gibt arge Probleme beim Bürgernetz, leider. Der Hauptserver ist tot - ReiserFS sei dank. Ein Grund, warum ich prinzipiell nur ext3 einsetze. Bei Reiser habe ich schon mehrfach erlebt, dass gar nix mehr geht. Einfach so und ohne Grund! Auf jeden Fall habe ich hier nun wieder ISDN reaktiviert, war wieder ein Krampf unter Linux mit Fritz-Bluetooth ... Nach einigen Recherchen bei onlinekosten.de habe ich einen Tarif gefunden, der ohne Einwahlgebühr nur 0,19 Cent pro Minute kostet - Wahnsinn eigentich. Man darf nur nicht vergessen, um 18 bzw. 0 Uhr auf die jeweils andere Einwahlnummer zu wechseln, denn sonst wirds richtig schön teuer. Mir kommt es zwar extrem langsam vor, da ich ja Standleitung und relativ schnelles WLAN gewohnt bin, aber besser als offline ist es auf jeden Fall.
Donnerstag war ich mit einem Kollegen bei einem sehr coolen Workshop zum Thema NetApp, Blade-Server und VMware. War hochinteressant, und eine NetApp-Mütze gabs gratis dazu Friday, 9. September 2005PC kaputt, Verbindung schlecht
Heute früh um 5 habe ich durch Zufall einen Stromausfall bemerkt. Ich war kurz wach und blickte auf den Radiowecker, da war er plötzlich aus. Aus irgendwelchen Gründen war die Sicherung raus. Nichts weiter dabei, werdet ihr denken, ABER: mein Rechner geht auch nicht mehr, wie ich eben feststellen musste. Offensichtlich ist das Netzteil defekt. Genau weiss ich das aber erst morgen, wenn ich auf Arbeit ein testen kann. Welch ein Glück, dass ich dieses Wochenende zufällig eh arbeiten muss ... Aber als ordentlicher Admin hat man ja noch ein Notebook rumliegen, mit dem man bloggen kann
Arbeistechnisch war heute alles ok. Ich habe im Kundenauftrag 2 Webserver, Fedora Core 3 & Debian Sarge, erfolgreich installiert. Einer sogar eine Dualmaschine mit 2x Xeon und SATA-Raid-1. Mein WLAN ist heute wieder nervig langsam. Hier im glasfasergeschädigten Gebiet ist ja DSL nicht zu haben. Daher überbrücke ich ca. 800m per Richtfunkantenne, um nicht mit ISDN surfn zu müssen. So habe ich im Schnitt 2 Mbit, allerdings ziemlich oft Störungen - so wie heute:
Ich bete also weiter jeden Abend zum Datengott, dass er mich irgendwann mit DSL segnet ... Da ist es wirklich ziemlich schlimm für die Seele, wenn man lesen muss, dass andere Leute ADSL mit 6Mbit geschalten bekommen Auf mein SNES warte ich übrigens immernoch, aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude Anbei noch ein Bild. Es darf, wie immer im Leben, jeder selbst entscheiden, ob er es lustig oder Geschmacklos findet. Kommentare sind erwünscht
Wednesday, 7. September 2005Back to the Nintendo-Roots, PHP 5.0.5, Wahlomat ist doofDieses Schmuckstück habe ich mir heute für rund 25 EUR bei einem sehr bekannten Internet - Auktionshaus (fängt mit e an und hört mit bay auf - na, wer errät es? Die PHP-Crew hat heute Version 5.0.5 freigegeben, welche diverse Bugs beseitigt. Ich rate also allen PHP 5 - Usern zum Update. Der Wahl-O-Mat meinte heut übrigens, ich solle doch bitte die LINKSPARTEI wählen. Aber sonst gehts dem Teil noch gut, oder? Wer mich kennt, weiss, dass ich eh Linux wähle - oder sind die dieses Jahr nicht dabei?
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